TAMOXIFEN — Tipps und Erfahrungen

Jeden Abend gibt es bei mir eine Tamoxifen Tablette. Und das noch ein paar Jahre. In meinem Beitrag gebe ich Dir praktische Tipps und berichte von meinen Erfahrungen mit Tamoxifen.

Meine praktischen Tipps und Erfahrungen zu Tamoxifen

Meine prak­tis­chen Tipps und Erfahrun­gen zu Tamoxifen

Vielle­icht steckst Du ger­ade mit­ten in der Primärther­a­pie dein­er Brustkreb­serkrankung?  Da drehen sich die Gedanken um eine Chemother­a­pie, Oper­a­tion oder Bestrahlun­gen. Wenn Du einen hor­mon­ab­hängi­gen Brustkrebs hast, wird dabei meis­tens die Ein­nahme von Tamox­ifen emp­fohlen. Als ich die Diag­nose Brustkrebs bekam dachte ich nicht daran, dass ich so etwas jahre­lang ein­nehmen sollte. Woher auch, ich hat­te keine Ahnung, dass das meis­tens dazu gehört. Auch heute noch wun­dern sich Fre­unde und Men­schen, denen ich davon berichte, dass ich noch viele Jahre ein Anti-Krebs-Medika­ment ein­nehmen muss. Die meis­ten  Men­schen gehen davon aus, dass    nach der Primärther­a­pie, also Chemo, Bestrahlung, OP das The­ma durch ist. Nur lei­der ist dem nicht so.

Ich hatte eine Tamoxifen Blockade

Ich war eine brave Pati­entin. Was die Ärzte mir in dieser Zeit der Brustkrebs Diag­nose ger­at­en haben, habe ich gemacht. Nun ja, nicht ganz, aber das ist ein anderes The­ma. Es hat mit Chemo und dem Onco­type Test zu tun. Kurz vor Ende der Bestrahlun­gen hieß es dann: so nun bekom­men Sie ein Rezept für Tamox­ifen. Das nehmen Sie dann bitte direkt nach dem let­zten Tag der Bestrahlung. Nun ja, die Pack­ung hat­te ich mir in der Apotheke besorgt. Eines Abends habe ich mir den Beipackzettel durchge­le­sen. Ob das wirk­lich vernün­ftig war, weiß ich bis heute nicht so recht. Was ich da an Neben­wirkun­gen las, war wie in ein­er Achter­bahn zu sitzen und ständig steil bergab zu fahren und sich dabei völ­lig unwohl zu fühlen. Oh Mann, dachte ich —  das soll ich jet­zt min­destens fünf bis zehn Jahre ein­nehmen? Der Tag der let­zten Bestrahlung rück­te näher. Ich war so unendlich glück­lich, diese Proze­dur geschafft zu haben. Und jet­zt? Ich kon­nte Tamox­ifen nicht nehmen und hat­te eine regel­rechte Tamox­ifen Block­ade. Diese sollte mehrere Wochen anhalten…

Wenn Du nicht direkt mit Tamoxifen starten kannst, solltest Du dir etwas Zeit dafür lassen.

Kurz bevor ich mit dem Tamoxifen angefangen habe, fand ich in der Reha dieses Plakat. Es hat mich motiviert.

Kurz bevor ich mit dem Tamox­ifen ange­fan­gen habe, fand ich in der Reha dieses Plakat. Es hat mich motiviert.

Wie ich die Angst vor Tamoxifen verlor 

Es ging zur Reha, in die Paracel­sus Klinik ins All­gäu, genau genom­men nach Schei­degg. Das Tamox­ifen hat­te ich im Gepäck und immer noch nicht genom­men. Meine Frauenärztin wusste davon und sagte, dass ich mir bis zur Reha Zeit nehmen sollte. Es war kein Prob­lem erst ein paar Wochen nach der Bestrahlung damit anz­u­fan­gen. Puh, das hat­te mich schon ein­mal beruhigt. Während meines Auf­nah­mege­sprächs in Schei­degg habe ich mein­er Ärztin davon berichtet. Sie hat mir vorgeschla­gen es ein­fach zu nehmen, wenn ich bere­it dazu bin. In der Rehak­linik habe ich direkt ein paar sehr nette Frauen ken­nen­gel­ernt, die natür­lich das gle­iche Schick­sal wie ich hat­ten. Mit dem Unter­schied, dass sie Tamox­ifen schon teil­weise ein paar Wochen oder Monate ein­nah­men. Wir haben oft darüber gesprochen, was das Tamox­ifen denn nun bei jedem einzel­nen für Auswirkun­gen hat. Bei den meis­ten waren es auf jeden Fall Hitze­wal­lun­gen. Und das haben wir ein­fach mit Humor gese­hen. Mit der Zeit wurde mir das The­ma immer ver­trauter und ich ver­lor so langsam aber sich­er meine Tamox­ifen Blockade.

Tamoxifen Meine TIpps und Erfahrungen

Tamox­ifen Meine Tipps und Erfahrungen

Lästig aber häufig mit von der Partie bei Tamoxifen und/oder Aromatasehemmern: Schwitzen und Hitzewallungen. Meine Tipps dazu findest Du hier auf der Herzwiese. 

Ein Tag ohne Tamoxifen — heute undenkbar

Nun waren die Bestrahlun­gen sechs Wochen her. Die Reha verg­ing und ich hat­te immer noch nicht mit dem Tamox­ifen ange­fan­gen. Es nahte der vor­let­zte Abend, bevor es wieder nach Hause ging. Vor­ab hat­te ich mir über­legt Tamox­ifen abends zu nehmen. Ich saß auf meinem Bett in der Reha. Der grüne Blis­ter mit den Tamox­ifen Tablet­ten in mein­er Hand. Trä­nen liefen mir übers Gesicht. Ich dachte, dass ich mich nun vom nor­malen Leben ver­ab­schieden muss. Ab mor­gen werde ich schla­gar­tig in den Wech­sel­jahren sein, Punkt. Dabei hat­te ich Hor­ror­vorstel­lun­gen, dass alle neg­a­tiv­en Dinge, die man zu den Wech­sel­jahren so liest, nun auf mich zukom­men. Ich musste dadurch, komme was wolle. Und auf ein­mal wusste ich, dass ich es schaf­fen werde. Nun nehme ich Tamox­ifen schon über drei Jahre.  Also ich bin ehrlich, ganz ohne Neben­wirkun­gen ist das alles natür­lich auch nicht. Aber sie hal­ten sich in Gren­zen. Außer­dem ver­suche ich immer das Beste daraus zu machen. Auch das gelingt mal bess­er und mal schlechter. Wenn ich heute daran zurück­denke, habe ich mir viel zu viele neg­a­tive Gedanken gemacht. Heute ist es für mich undenkbar kein Tamox­ifen zu nehmen. Was ich von den Frauen in der Reha gel­ernt habe ist, dass sie Tamox­ifen als ihren Schutz vor Krebs ansehen.

Auch Du schaffst das

Es ist also wichtig, das ganze Unter­fan­gen mit Tamox­ifen pos­i­tiv anzuge­hen. Deshalb möchte ich Dich liebe Herzwiese­fre­undin unbe­d­ingt dazu motivieren dabei zu bleiben. Oder über­haupt erst anz­u­fan­gen.  Weil Tamox­ifen eine wirk­same Hil­fe gegen Krebs bieten kann. Du schaffst das! So wie ich das auch geschafft habe. Hast Du Lust auf weit­ere prak­tis­che Tipps und Erfahrun­gen zum The­ma Brustkrebs und Frauenge­sund­heit? Oder wie wäre es mit leck­eren und gesun­den Rezepten? Dann schau Dich hier auf mein­er Herzwiese um.

Heute bin ich stolz auf mich, dass ich schon ein paar Jahre mit Tamoxifen geschafft habe.

Heute bin ich stolz auf mich, dass ich schon ein paar Jahre mit Tamox­ifen geschafft habe.

 

Danke sagen möchte ich Susanne, Heike, Anke und Car­men. Sie waren mit mir in der Reha und haben mich motiviert Tamox­ifen einzunehmen.

 

Ich hoffe meine Erfahrungen helfen Dir. Ich freue mich über Deine Erfahrungen und Kommentare dazu. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese. 

Meinen Beitrag über meine langjährigen Erfahrungen zu Tamoxifen und Nebenwirkungen liest Du hierAuch ich habe Tage an denen ich am liebsten alles im Hinblick auf die Antihormontherapie hinschmeißen möchte. Meinen Beitrag zum Thema Antihormontherapie — aufhören oder weitermachen findest Du hier

 

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117 Kommentare

  1. Karin
    7. Oktober 2020 / 12:25

    Liebe Schwest­er im Herzen,
    mir ging es ähn­lich. Ich hat­te Angst vor Tamox­ifen, aber noch mehr Panik nochmals zu erkranken.
    Ich habe sofort nach den Bestrahlun­gen damit ange­fan­gen. Das 1. Jahr war so mit­tel­prächtig, aber mit­tler­weile im 3. Jahr ist alles (bis auf ein paar Hitze­flash­es) ok. Nehme einige Nahrungsergänzungsmit­tel, wie Coen­zym, Vit­a­min D, B12, Augenkapseln (da extrem trock­ene Augen) und Mag­ne­sium. Läuft.….

    Alles Liebe und danke für deine tolle Seite!
    Liebe Grüße aus Augsburg,
    Karin

    • Kirsten
      Autor
      10. Oktober 2020 / 12:26

      Liebe Karin, ganz lieben Dank für Deinen net­ten Kom­men­tar. Darüber habe ich mich wirk­lich sehr gefreut. Ja, Tamox­ifen ist immer wieder eine Her­aus­forderung. Und es ist lei­der nicht damit getan, es ein­fach zu schluck­en. Damit Neben­wirkun­gen erträglich bleiben ist Sport und gesun­des Leben immens wichtig. Also diese Erfahrung habe ich gemacht. Dazu find­est Du auch einen Beitrag hier auf der Herzwiese zum The­ma Sport und Brustkrebs. In Kürze gibt es Neues zu Tamox­ifen hier auf mein­er Seite, es geht um prak­tis­che Tipps dazu. Bleib gesund und guter Dinge. Her­zliche Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

      • Monika
        9. Februar 2022 / 15:01

        Liebe Kirsten,

        Mit Aufmerk­samkeit habe ich Deine Seit­en gele­sen und wende mich deshalb mit mein­er Frage an Dich. Lei­der kon­nte ich keine andere Seite find­en, wo ich schreiben könnte. 

        Ich wurde Anfang Jan­u­ar an Brustkrebs operiert, bin 69 Jahre alt. Strahlen­ther­a­pie soll näch­ste Woche begin­nen. Lym­ph­knoten waren nicht befallen.

        Zur Anti­hor­mon­ther­a­pie wurde mir Letro­zol ver­schrieben und ich sollte vorher meinen Zahn­sta­tus abklären lassen. Mein Zah­narzt, bei dem ich regelmäßig war, hat mich zu ein­er 3D Auf­nahme geschickt. Dort wurde lei­der fest­gestellt, dass 4 wurzel­be­han­delte Zähne größere Zys­ten haben und gezo­gen wer­den müssen. Der Kiefer­chirurg sagte auch, dass die Weit­er­be­hand­lung bei ein­er Biphos­pho­natther­a­pie schwierig wer­den würde. Deshalb bin ich jet­zt am Über­legen, ob nicht die Ther­a­pie mit Tamox­ifen bess­er für mich wäre. Am lieb­sten wäre mir aber nichts einzunehmen. Ein Bekan­nter, der Chef an Strahlen­klinik war, sagt für mich nur Tamox­ifen und nichts anderes, mein Fraue­narzt ver­schreibt das was die Klinik sagt, hat mir aber auch Tamox­ifen auf meinen Wun­sch verschrieben. 

        Meine His­tolo­gie sagt duk­tu­nales Car­ci­no­ma in situ.

        Vielle­icht hat jemand Erfahrun­gen mit Letro­zol gegen Tamox­ifen. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

        Mit fre­undlichen Grüßen Monika

        • Kirsten
          Autor
          9. Februar 2022 / 16:44

          Liebe Moni­ka, vie­len Dank für Deine Frage. Ich bin keine Medi­ziner­in, aber mir ist auch bekan­nt, dass der Zahn­sta­tus bei ein­er Bis­pho­s­pho­natther­a­pie in Ord­nung sein muss. Nur warum sollst Du diese Ther­a­pie bekom­men? Hast Du bere­its eine Osteo­porose? Oder soll es vor­sor­glich in Kom­bi­na­tion mit einem Aro­matase­hem­mer gegeben wer­den? Wenn Dein Brustzen­trum sagt bess­er Tamox­ifen, würde ich das so machen. Du kannst aber auch noch mal beim Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst anrufen. Dort kön­nen Dir Ärzte kosten­los und fachkundig weit­er­helfen. Hier ist die Num­mer: Tele­fon: 0800 — 420 30 40. So würde ich an Dein­er Stelle an die Sache range­hen. Keine Anti­hor­mon­ther­a­pie zu machen, empfehle ich dir nicht. Alles Gute für Dich und bis ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  2. silvia striesow
    6. Dezember 2020 / 13:42

    Hal­lo liebe Herzwiese ,
    deinen Beitrag habe ich mit Inter­esse gelesen,ich nehme Tamox­ifen seit fast 5 Jahren und habe mich damit arrangiert.In diesem Jahr habe ich auf Letro­zol gewech­selt und nach 3 Monat­en auf “mein” Tamox­ifen zurück ,
    weil es für mich bess­er verträglich ist . Mein vorgegebenes Ziel sind 10 Jahre .
    Ich will alle Frauen ermuti­gen ‚es zu ver­suchen und durchzuhal­ten . Es wird mit der Zeit besser !!!
    Vie­len Dank für diese tolle Seite .
    Liebe Grüsse von der Insel Hiddensee.
    Silvia

    • Kirsten
      Autor
      6. Dezember 2020 / 19:17

      Liebe Sil­via, ganz her­zlichen Dank für deinen net­ten Kom­men­tar, der mich sehr freut. Mein Weg wird ähn­lich wie dein­er sein. Noch anderthalb Jahre, dann soll ich wohl auch das Medika­ment wech­seln. Wie haben sich denn die Neben­wirkun­gen des Letro­zol bei Dir bemerk­bar gemacht? Ich habe da Bedenken, im Hin­blick auf Gelenkprob­leme o.ä. Und ver­mut­lich kann ich dann auch wieder auf “mein” Tamox­ifen umsteigen. WIR SCHAFFEN DAS! Her­zliche Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  3. Roswitha Schmidt
    3. Januar 2021 / 10:18

    Liebe Kirsten!
    Nehme die Tamox­ifen schon fast 5 Jahren bin eigentlich sehr zufrieden ein wenig Gelenkss­chmerzen nur eines macht mich Kopfzer­brechen kann das sein das nach fast 5 Jahren die Haare aus­fall­en Muss die Tablet­ten noch bis März nehmen wird das mit den Haa­raus­fall dann bess­er oder kann ich jet­zt schon aufhören damit

    • Kirsten
      Autor
      4. Januar 2021 / 19:49

      Liebe Roswitha, vie­len Dank für deinen net­ten Kom­men­tar. Erst ein­mal her­zlichen Glück­wun­sch, dass Du im März die fünf Jahre Tamox­ifen geschafft hast. Das ist eine Mega­leis­tung! Der Haa­raus­fall muss nicht vom Tamox­ifen kom­men. Ist deine Schild­drüse in Ord­nung? Und wie sieht es mit den restlichen Blutwerten aus? Ich würde die Werte mal per Blutab­nahme über­prüfen lassen. Das Tamox­ifen würde ich so kurz vor Schluss nicht ein­fach abset­zen. Was Du mal ver­suchen kannst ist Siliz­ium einzunehmen. Das gibt es z.B. als Sil­icea Kapseln und Gel in der Apotheke, bei dm und Ross­mann. Es dauert allerd­ings vier bis sechs Wochen, bis sich erste Wirkun­gen zeigen. Ganz gle­ich welch­es Prä­parat du dazu nehmen soll­test, eine Monat musst Du dir immer Zeit geben. Auch spezielle Haar­wäss­er aus der Apotheke kön­nen hil­fre­ich sein. Ein Wirk­stoff der bei Haa­raus­fall gerne einge­set­zt wird ist Minox­i­dil. Da würde ich mich an dein­er Stelle mal beim Der­ma­tolo­gen und /oder Apotheke berat­en lassen. Ich wün­sche Dir viel Erfolg. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  4. Angelika
    9. Januar 2021 / 10:17

    Liebe Kirsten
    Ich bin sehr dankbar über diesen Bericht von dir. Deine Erfahrun­gen ähneln meinem Weg wirk­lich sehr. Auch ich kon­nte mich mit OP, Chemo und Bestrahlung ganz gut arrang­ieren. Geholfen hat mir bes­timmt meine durch­weg pos­i­tive Ein­stel­lung dazu, gesunde Ernährung und viel Sport (das war aber schon vor der Diag­nose so). Sport ist seit vie­len Jahren mein Hob­by und meine Leidenschaft.
    Es war mir klar, dass nach der Bestrahlung (die endete Anfang Dez.2020) die Hor­mon­ther­a­pie mit Tamox­ifen fol­gen würde. Darüber hat­te ich mir nie Gedanken gemacht, bis ich den Beipackzettel durchge­le­sen habe.… da kamen mir auf ein­mal große Zweifel. Ins­beson­dere wegen den „sehr wahrschein­lichen“ Neben­wirkun­gen (mehr als 1 Per­son pro 10 Per­so­n­en). Die da wären: Wasserein­lagerun­gen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewicht­szu­nahme. Die auch genan­nten Hitze­wal­lun­gen fand ich da nicht so schlimm. Die anderen 4 genan­nten Dinge schon.… den genau das ist neben anderen Din­gen als Neben­wirkung von der Chemo übrig geblieben. Fand ich auch nicht so tragisch, da mein Onkologe mir sagte, es reg­uliert sich alles mit der Zeit wieder. Die Vorstel­lung, dass sich diese Neben­wirkun­gen (also Gewicht­szu­nahme, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Wasserein­lagerung) durch Tamox­ifen ggf nicht reg­ulieren werden.…über 7 Jahre.… machen mich erst­ma­lig seit Beginn der Ther­a­pi­en unsich­er. Denn das schränkt mich als ambi­tion­iert­er Hob­bysportler schon mächtig ein. Es ent­stand dann eben­falls eine Art Tamox­ifen-Block­ade (das hast Du gut auf den Punkt gebracht). Ich kon­nte mich nicht über­winden das Zeug zu nehmen. Mein Onkologe sagte zum Glück, ich soll mir Zeit lassen. Seit dem wäge ich täglich ab, suche im Inter­net nach der Nadel im Heuhaufen. Immer mit Hoff­nung, dass ich etwas oder jeman­den finde der mir sagt, man kann auf Tamox­ifen verzicht­en. Bewusst war mir aber die ganze Zeit, dass diese Ther­a­pie eine weit­ere Chance birgt, das Risiko des Rück­falls zu ver­min­dern. Eine Chance, die andere nicht haben.…. Jet­zt bin ich seit ein­er Woche in Reha und gestern auf Deinen Bericht gestoßen. Ich kon­nte mich so gut damit iden­ti­fizieren und Du hast mir sehr geholfen noch bess­er zu ver­ste­hen. Heute Mor­gen kon­nte ich die erste Tablette nehmen. Darauf bin ich stolz. Egal was kommt, ich werde ver­suchen mich zu arrang­ieren und Tamox­ifen pos­i­tiv zu sehen, was mir schließlich auch mit den anderen Ther­a­pi­en gelun­gen ist.
    Nochmal vie­len Dank !
    Angelika

    • Kirsten
      Autor
      11. Januar 2021 / 11:29

      Liebe Ange­li­ka,
      ganz her­zlichen Dank für deinen aus­führlichen und bewe­gen­den Kom­men­tar. Beim ersten Lesen kamen mir die Tränen…denn blitzar­tig habe ich mich an meine Sit­u­a­tion erin­nert. Mir ging es genau­so mit der Neben­wirkungs-Inzi­denz mehr als 1 von 10 Personen…Nun ja, frau muss da irgend­wie durch. Manch­mal nervt es mich, aber die meiste Zeit ist es ein­fach gut so wie es ist. Ab und an hil­ft es auch es ein­fach zu tun und nicht darüber nachzu­denken. Was Du auf jeden Fall beibehal­ten soll­test ist der Sport. Ich bin früher viel gejog­gt, allerd­ings ist es mir immer schw­er gefall­en. Sog­ar im Köln Marathon war ich mehrmals in ein­er Staffel dabei. Mit­tler­weile mache ich anderen Sport, der mir viel mehr Freude bere­it­et. Heute mor­gen war ich schon 75 Minuten Nordic Walk­ing. Ohne regelmäßige Bewe­gung würde ich die Neben­wirkun­gen des Tamox­ifen weitaus deut­lich­er spüren. Aber so lässt sich damit leben. Dein Anfang ist ja nun auch gemacht — ganz toll. Und genieße die Zeit in der Reha, sie ist ein tolles Geschenk. Ich denke an meine Reha im All­gäu sehr gerne zurück. Ich freue mich, wenn Du mir hier auf der Herzwiese treu bleib­st. Es gibt immer wieder etwas zu unserem The­ma Brustkrebs. Bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  5. silvia striesow
    16. Januar 2021 / 18:28

    Liebe Kirsten,
    erst­mal ein Gutes und Gesun­des 2021. Meine Neben­wirkun­gen von 3 Monat­en Letro­zol waren Kopfschmerzen ,
    Gelenkschmerzen und Schwindel. Dieses alles habe ich bei Tamox­ifen nicht gekan­nt ‚nur Hitze­wal­lun­gen und man ist nicht mehr so belast­bar wie vor der Brustkreb­s­di­ag­nose. Alles in allem fahre ich jeden Tag 15 km Rad und erfreue mich an jedem neuen Tag . Ich denke nicht mehr soviel über die Diag­nose nach, und habe mich damit
    arrang­iert. Was bleibt einem übrig muss man wohl auch sagen.Allen Betrof­fe­nen kann ich sagen es wird bess­er mit der Zeit und genießt das neue Leben ger­ade in der jet­zi­gen Zeit. Nach ein­er Kreb­s­di­ag­nose ist das Leben noch kostbarer.
    Liebe Grüsse von Silvia

    • Kirsten
      Autor
      17. Januar 2021 / 13:51

      Liebe Sil­via,
      her­zlichen Dank für deine auf­muntern­den Zeilen. Ein Wech­sel ste­ht mit in anderthalb Jahren auch bevor. Mit­tler­weile bin ich da ganz gelassen und sage mir: wenn es nicht gut ist, kann ich zurück zu Tamox­ifen. Ich stimme Dir vol­lkom­men zu: das Leben nach ein­er solch schw­eren Diag­nose ändert sich und Gesund­heit ist noch viel wichtiger als es vorher den Anschein machte. Bleib gesund und alles Gute für dich in diesem hof­fungsvollen Jahr. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  6. Heike müller
    24. Januar 2021 / 20:36

    Hal­lo guten Abend 

    Ich bin im Mai 2018 damit kon­fron­tiert wor­den das meine ange­bliche Zyste die ich immer wieder meinem Fraue­narzt zeigte immer größer wurde und mein Arzt 1 Jahr immer wieder sagte das ist nix .…etwas besseren belehrt wurde als ich mir eine zweit­mei­n­ung einholte.der Arzt sofort eine Biop­sie machte es ist Krebs mit Lym­ph­knoten Befall mei Tumor cm groß sicht­bar von aussen.Dann ging alles ganz schnell .…Erst ver­sucht man bruster­hal­tend ohne Chance er war ein­fach zu groß bereits.also Ampu­ta­tion 20 Lym­ph­knoten ent­nom­men .Ich war am Ende meine Ehe ging in der Zeit kaputt aber sie war schon Jahre davor durch die Spiel­sucht meines ex Mannes stark belastet da ich eine 5 fache Mama bin die immer alles allein stem­men musste.Ich sollte 16 chemos bekom­men 30 bester­ahlun­gen 10 Jahre tamox­ifen. Chemo lehnte ich ab das hätte ich nie geschafft ich lei­de seit 2002 unter Angstzustände und panikat­tack­en ich hätte es ein­fach seel­isch nicht geschafft. Ich fand eine tollen Onkolo­gen der mit mir da so durch geht ich bin lei­der über­fordert bestrahlt wor­den ich hat­te starke ver­beren­nun­gen so das meine Haut auf dem Brustko­rb verklebt ist ich bin heute zu 80 %schwer­be­hin­dert .Ich nehme nun über 2 Jahre tamox­ifen und finde man kann mit leben es gibt solche und solche tage wie bei den Wech­sel­jahren halt auch .ich habe übelst hüftschmerzen und meine linke brust oder der brust­muskel schmerzt oft sehr aber das ist wohl durch sie schon­hal­tung weil ich immer in Alarm­bere­itschaft bin .Ich kann mein Gewicht sehr gut hal­ten da ich ein super tollen Hund bekam der mit fordert ich das joggen so wie biken bis zu 30 km für mich ent­deckt habe und mein Ziel es jeden Tag ist dank mein­er super Uhr 15.000 Schritte zu gehen.ich bleibe trotz Schmerzen bei tamox­ifen es ist mein Leben glg

    • Kirsten
      Autor
      25. Januar 2021 / 09:58

      Liebe Heike, vie­len Dank für deinen offe­nen und ehrlichen Kom­men­tar. Tja, der Krebs ver­langt uns allen ganz schön etwas ab. Einen Hund zu haben, ist ein großes Geschenk. Ich musste mich heute vor ein­er Woche von meinem alten Mäd­chen schw­eren Herzens ver­ab­schieden. Das ist sehr schmerzhaft. Aber irgend­wann kommt ein neuer zu uns nach Hause. Der Sport ist unglaublich wichtig. Er tut dem Kör­p­er und der Seele gut. Ich finde es toll, wie Du das alles meis­terst. Weit­er so und alle Gute. Bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.de

  7. Sandra
    25. Januar 2021 / 11:32

    Liebe Kirsten,
    Liebe Frauen,

    ich bin ger­ade bei der Suche nach pos­i­tiv­en Tamox­ifen-Bericht­en auf diese Seite gestoßen und muss nun über mich etwas schmun­zeln. Ich ste­he kurz vor der Anti­hor­mon­ther­a­pie (nach OP, Chemo und Bestrahlung) und habe — um Kirstens Worte zu ver­wen­den — die totale Block­ade und Angst vor den Tablet­ten und über­lege mir schon die ganze Zeit, wie lange ich das Ein­nehmen wohl hin­auss­chieben kann. Ich habe mit mein­er Gynäkolo­gin auch schon darüber gesprochen und sie kon­nte mir etwas von der Angst nehmen, aber jet­zt, wo ich am Ende der Akut­ther­a­pie ste­he, kommt die Angst und die Wider­spen­stigkeit zurück. Ich bin noch nicht ein­mal die Neben­wirkun­gen der Chemo los und habe über­haupt keine Lust mehr auf Medika­mente und neue Neben­wirkun­gen. Gewichtzu­nahme und Depres­sio­nen wären bei mir auch zwei völ­lig unakzept­able Neben­wirkun­gen, vor denen ich am meis­ten Angst habe. Ich war immer schlank und sportlich und finde es im Moment bit­ter, dass auf­grund der Coro­na-Restrik­tio­nen kein Sport möglich ist außer zu Hause im Wohnz­im­mer. Da hält sich die Moti­va­tion und Freude in Gren­zen 😉 Schlussendlich werde ich mich bald ein­mal über­winden müssen, die Pillen zu schluck­en. Ich weiß auch, dass Neben­wirkun­gen auch immer indi­vidu­ell sind. Ich bedanke mich für eure Erfahrungs­berichte und schicke euch ein Bra­vo! für euren Mut.
    Liebe Kirsten — du hast erwäh­nt, dass es irgend­wo einen Link zu speziellen Tipps gibt oder kommt der noch?
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Kirsten
      Autor
      25. Januar 2021 / 16:18

      Liebe San­dra, her­zlichen Dank für deinen net­ten Kom­men­tar. Ich kann so gut nach­fühlen, was du ger­ade erleb­st, auch wenn ich Gott sei Dank zumin­d­est keine Chemo hat­te. Ich kann Dir nur aus eigen­er Erfahrung bestäti­gen, dass es seine Zeit braucht und irgend­wann ist es dann so, dass Du bere­it dafür bist. Ob eine Woche früher oder später, tut nichts zur Sache. Haupt­sache ist, dass Du dabei bleib­st. Ich nehme sie immer kurz vor dem Schlafen gehen und komme gut damit zurecht. Die Angst vor ein­er Gewicht­szu­nahme war bei mir auch sehr groß. Ich bin nie ganz schlank gewe­sen und ver­suche nun mein Gewicht zumin­d­est zu hal­ten. Abnehmen wird mit den Jahren ein­deutig schwieriger, das merke ich nach dreiein­halb Jahren Tamox­ifen. Was die Stim­mung bet­rifft ist es ganz wichtig Sport zu machen. Das hil­ft gegen miese Laune und außer­dem ist es ein super Schutz gegen unendlich viele Dinge rund um Brustkrebs. Ich habe dazu einen Beitrag hier auf mein­er Seite geschrieben: https://herzwiese24.de/sport-und-brustkrebs-wie-wichtig-ist-das/. Ein weit­er­er Moti­va­tions­beitrag dazu fol­gt in Kürze. Und die Tipps zu Tamox­ifen sind für Mitte Feb­ru­ar geplant, liebe San­dra. Wenn Du meinen Newslet­ter abon­nierst, wirst Du direkt dazu informiert. Er kommt auch nur, wenn es etwas Neues hier auf der Herzwiese gibt. Liebe San­dra: habe Mut, Du schaffst das so wie wir alle hier die schon etwas dazu geschrieben haben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Heidrun Fahlbusch
        30. Januar 2022 / 10:02

        Ich möchte den Newslet­ter abonnieren.

        • Kirsten
          Autor
          30. Januar 2022 / 13:46

          Liebe Hei­drun, vie­len Dank für Dein Inter­esse an meinem Newslet­ter. Er erscheint immer dann, wenn es einen neuen Beitrag auf der Herzwiese gibt, etwa ein bis dreimal pro Monat. Du bist nun für den Newslet­ter angemeldet. Ich wün­sche Dir ganz viele gute Tipps und Anre­gun­gen mit meinen Beiträ­gen und Rezepten hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  8. Lisette
    28. Januar 2021 / 19:38

    Hi, mag sil­icea gel in com­bi­natie met tamoxifen?

    • Kirsten
      Autor
      28. Januar 2021 / 19:51

      Liebe Lisette, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. So weit mir bekan­nt ist, spricht nichts dage­gen unter Tamox­ifen auch mal Sil­icea Gel einzunehmen. Ich mache das auch hin und wieder als Kur. Bleib gesund und wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese. 

      Beste Lisette, heel erg bedankt voor je reac­tie. Voor zover ik weet, spreekt niets tegen het gebruik van Sil­icea Gel onder Tamox­ifen. Ik doe dit ook zo nu en dan als kuur. Bli­jf gezond en stu­ur u geweldige groeten van Kirsten von der Herzwiese.

  9. Susanne
    28. Januar 2021 / 19:43

    Liebe Kirsten,
    ich ste­he ger­ade vor einem ähn­lichem Prob­lem und ver­suche die Block­ade zu lösen. Vor 11 Jahren erkrank­te ich das erste Mal an BK. Erst bekam ich Tamoxifen…habe es nicht ver­tra­gen, jede Nacht Krämpfe, Muskelschmerzen und nur noch schwitzen. Wech­sel zu Exemestan…nicht ver­tra­gen, dann Aro­masin. Die meis­ten Beschw­er­den blieben aber ich fand mich damit ab.
    Nach 5 Jahren war icj so glück­lich es Abset­zen zu kön­nen. Alle sagten immer, dass Bewe­gung helfen würde, aber ich hat­te solche Schmerzen, vor allem auch in den Füßen, dass ich es nur zwis­chen 6–8000 Schritte.
    Nach dem Abset­zen bildete sich einiges zurück, aber sehr vieles blieb. Ich habe Fibromyal­gien, Myas­te­nie und Fatique.
    Nun ste­he ich zum zweit­en Mal vor der Entschei­dung. Der erste Gedanke war, als ich hörte, dass ich wieder Krebs habe: “Oh Gott, ich kann das nicht nochmal 5 Jahre durchmachen.”
    Ich muss dazu sageb, dass ich zk den Leuten gehöre, den­rn man­van­merkt, wie ed Ihnen geht. Ich bin eine Frohnatur und vieles habe ich ein­fach weggelacht und die schwarzen Wolken mit Sonne im Herzen vertrieben.
    Aber jet­zt, mit dieser Pack­ung Tamox­ifen in der Hand, stürzt der ganze schwarze Him­mel auf mich nieder und ich weiß nicht wie ich diese Block­ade über­winden soll… .
    Vllt.schaffe auch ich es während der Reha.

    • Kirsten
      Autor
      28. Januar 2021 / 19:58

      Liebe Susanne, vie­len Dank für deine ehrlichen Zeilen. Ich füh­le mit Dir und hoffe sehr, dass Du die erneute Ther­a­pie gut über­ste­hen wirst. Es gibt ja im Kranken­haus und in der Reha die Möglichkeit mit einem Psy­choonkolo­gen zu sprechen. Vielle­icht wäre das eine Möglichkeit die Dir bei dein­er Entschei­dung hil­ft? Du hast das schon ein­mal geschafft, denke da immer dran. Das schaffst Du. Wichtig ist, dass Du dich nicht unter Druck set­zt. Kopf und Herz müssen bei­de Ja sagen. Und wenn Du dazu noch etwas Zeit brauchst, nimm sie dir. Ich habe ja auch einige Wochen gebraucht, wie Du gele­sen hast. Prob­leme mit den Füßen (Fersen­sporn an bei­den Füßen) hat­te ich auch ein knappes Jahr. Es ging mit Ein­la­gen dann bess­er und ich nutze regelmäßig kleine und große Faszien­rollen für meinen Kör­p­er. Ich sende Dir ganz viel Mut, Kraft und pos­i­tive Gedanken. Du schaffst das. Bleib tapfer und werde gesund. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  10. Grit Hungerland
    31. Januar 2021 / 11:46

    Liebe Kirsten von der Herzwiese! Was für ein wun­der­voller Name! Ich bin soeben auf deine Seite gestoßen. Beim lesen der vie­len Beiträge hat man das gute Gefühl nicht allein zu sein mit sein­er Prob­lematik. Ich (51) wurde im Novem­ber 2019 an der recht­en Brust operiert. Zufalls­be­fund bei der ersten Mammo.…..eigentlich nur Verkalkung…dann hat man sich doch für eine Biop­sie entschieden…zum Glück denke ich. Diag­nose eigentlich D cys Zellen.…also Vorstufe.….
    Wurde zum.glück auch dazu berat­en das kom­plette Brust­gewebe sowie Warze ent­fer­nen zu lassen und mit Sil­i­con aufzufüllen. Das war die beste Entschei­dung. Lym­ph­knoten waren zum.glück nicht befall­en so das ich auch keine Chemo oder Bestrahlung brauchte…wirklich großes Glück gehabt denke ich. Sollte dann natür­lich auch tamox­ifen nehmen 5 Jahre.….am Anfang habe ich sehr sehr zu kämpfen gehabt mich dazu zu überwinden…irgendwann hab ich dann doch damit angefangen.…unwahrscheinliche Neben­wirkun­gen. .…extreme Hitzewallungen.….Gelenkschmerzen.…
    ..schleimhautreizun­gen usw.…seit einiger Zeit habe ich auch das Gefühl dass sich das Zeug auf meine Schild­drüse legt.….man fühlt sich eigentlich nie ganz gesund. Ich habe mich jet­zt aber damit arrang­iert. Jeden Tag frische Luft beim gas­sige­hen macht den Kopf frei und hil­ft für hute Gedanken! Und danke das ich an deinen / euren Erfahrun­gen teil­haben darf. Ich werde es 5 Jahre durchziehen…was solls. Mein Gewicht hat sich allerd­ings sehr verän­dert. Ganz schlank war ich auch nie aber zugenom­men habe ich definitiv.…70 kg bei 158 cm Kör­per­größe. Mein Mann unter­stützt mich men­tal und ste­ht zu mir! Und das ist sehr wichtig. Werfe jet­zt aber endlich mal auch ver­suchen durch einen Ernährungs­plan abzunehmen und zuck­er kom­plett zu stre­ichen. Wün­sche dir/ euch alles gute weit­er­hin! Geniesst jeden Tag und habt gute Gedanken. Ganz liebe Grüsse von Grit

    • Kirsten
      Autor
      31. Januar 2021 / 18:06

      Liebe Grit,
      vie­len Dank für dein Kom­pli­ment mit meinem Namen und deinen net­ten Zeilen. Ich bin mit dem Namen auch ganz glück­lich, ist mir damals beim Gas­si in den Sinn gekom­men. Da kom­men einem ja häu­fig gute Gedanken. Es ist toll, dass dich dein Mann unter­stützt. Ein großes Glück. Bei mir kam nach der Primärther­a­pie der Heirat­santrag. Das war auch ganz wun­der­bar für mich. Ja, es ist ganz wichtig am Ball zu bleiben. Meine Mut­ter, die auch Brustkrebs hat­te, sagt beim The­ma Neben­wirkun­gen öfter zu mir: “Kind wenn Du das jet­zt nicht nehmen müsstest, wäre es vielle­icht etwas anderes”. In unserem Alter — auch ich bin 51 Jahre alt — kann es ja schon mal zu irgendwelchen Zip­per­lein kom­men. Wir schaf­fen das, da bin ich fest von überzeugt. Hast Du deine Schild­drüsen­werte mal über­prüfen lassen? Dann hast Du Klarheit. Und auch ich arbeite im Grunde genom­men immer wieder an meinen Kilos. Auch das wird mich begleit­en, ist halt so. Du machst das pri­ma und alles Gute für Dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  11. Carina
    7. Februar 2021 / 17:14

    Liebe Kirsten,
    eben fand ich Deine Inter­net­seite und bin froh darüber. Ab Mitte näch­ster Woche soll ich Tamox­ifen nehmen, ich habe bis Dien­stag noch Bestrahlung. OP eines 1cm großen lob­ulären Karzi­noms (links) war am 22. Dezem­ber. Kein Lym­ph­knoten­be­fall. Keine Chemo. 3 ver­schiedene Ärzte sagten mir 2 Jahre lang, es ist ein Fibroade­nom. Ich wollte dann eine Biop­sie, zum Glück hab ich sie machen lassen. Tumor war sehr langsam wach­send. Es war alles ein Schock. Auch, wenn viele immer sagen, es ist Glück im Unglück, naja, es ist trotz­dem Krebs gewe­sen und hat mich aus der Bahn gewor­fen. Und nun ste­ht mir Tamox­ifen bevor. Ich grusel mich schon etwas, werde es aber ver­suchen. Was mir am meis­ten Angst macht, ist, daß man ein höheres Risiko für Gebär­mut­terkrebs hat. Ich hoffe, daß alles gut geht. Ich bin sehr schlank, mache Sport, nehme Vit­a­min D und ver­suche, viel Gemüse und Obst zu essen. Ich habe gehört, man könne bei Tamox­ifen Neben­wirkun­gen auch Equino­vo ver­suchen. Hast Du davon schon mal etwas gehört? Viele Grüsse von Carina

    • Kirsten
      Autor
      7. Februar 2021 / 21:59

      Liebe Cari­na,
      ich freue mich, dass Dir mein Beitrag zu Tamox­ifen gefällt. Ganz gle­ich ob mit oder ohne Chemo und all den Din­gen, die da dran­hän­gen: es ist und bleibt Krebs. Und ich kenne das sehr gut. Meine Frauenärztin sagte mir dazu: “Die Äng­ste sind ja im Grunde genom­men bei jedem Schw­ere­grad gle­ich” und damit hat sie Recht. Was das Risiko für Gebär­mut­ter­hal­skrebs bet­rifft kann ich Dir empfehlen dies bei dein­er Gynäkolo­gin anzus­prechen, damit dies im Rah­men der Vor­sorge regelmäßig mit unter­sucht wird. Son­st hört sich das mit Sport und Vit­a­min D, Obst und Gemüse und deinem Gewicht doch pri­ma an. Equino­vo habe ich min­destens ein halbes Jahr, direkt zu Beginn der Tamox­ifen Ther­a­pie genom­men. Es hat ehrlich gesagt bei mir nichts gebracht. Allerd­ings muss ich dazu sagen, dass sich Neben­wirkun­gen durchs Tamox­ifen zu Beginn sehr sehr langsam bemerk­bar gemacht haben. Erst nach etwas einem Jahr kamen bei mir ziem­liche Gelenkprob­leme. Heute bekomme ich das mit regelmäßigem Sport ganz gut in den Griff. Auß0erdem hat­te ich auch noch eine ziem­lich aus­geprägte Endometriose, die im Herb­st ent­fer­nt wurde. Seit­dem füh­le ich mich ins­ge­samt viel bess­er und die Gelenkprob­leme sind deut­lich weniger gewor­den. Was ich anstelle von Equino­vo mache ist, täglich Vit­a­min D und Selen einzunehmen. Meine Spiegel dazu lasse ich ein­mal jährlich über­prüfen. Ist allerd­ings eine Igel-Leis­tung, aber das ist es mir wert. Im Equino­vo steckt ja zusät­zlich Lek­tin aus Lin­sen. Die esse ich dann eher häu­fig, z.B. als rote oder schwarze Lin­sen. Hinzu kommt, dass das Equino­vo ja auch ziem­lich teuer ist. Also mein Tipp: Gehe es entspan­nt und langsam mit dem Tamox­ifen an und pro­biere es erst ein­mal ohne Equino­vo. Und ver­such Tamox­ifen als einen echt­en Kreb­ss­chutz anzuse­hen. Denn wenn Kopf und Herz im Ein­klang sind, ist es bess­er. Ich bin sich­er dass Du das schaf­fen wirst. Ich bin nun schon 3,5 Jahre dabei und lebe gut damit. Alles Gute, bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Carina
        10. Februar 2021 / 10:22

        Liebe Kirsten,
        hab vie­len Dank für deine net­ten Worte! Das hil­ft mir sehr. Ja, ich werde es erst­mal ohne Equino­vo ver­suchen. Genau, Selen nehme ich ja auch noch. Werde auf jeden Fall Vit­a­min D und Selen im Blut prüfen lassen. Viele liebe Grüße

        • Kirsten
          Autor
          10. Februar 2021 / 10:34

          Liebe Cari­na, sehr gerne. Mein Check-up dazu ste­ht auch Anfang März an. Dies macht Sinn, denn son­st nimmt man irgend­was und weiß gar nicht ob es tat­säch­lich nötig ist. Alles Gute für Dich. Und ich freue mich sehr, wenn Du öfter hier auf mein­er Seite vor­bei schaust. Es wird regelmäßig neue Tipps, Rezepte und Beiträge von mir geben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  12. Anne
    15. Februar 2021 / 17:46

    Liebe Kirsten,
    her­zlichen Dank für deine Inter­net­seite mit den vie­len guten und wertvollen Tipps.
    Ich bin sozusagen “Wieder­hol­ungstäter” und sollte eigentlich ab let­zter Woche, d.h. eine Woche nach mein­er OP mit Tamox­ifen begin­nen. Da ich nach der OP Prob­leme mit mein­er Sehkraft bekam, möchte ich mich zuerst augenärztlich unter­suchen lassen. Dieser Ter­min ist lei­der erst in der 8.KW.
    Allerd­ings habe ich ehrlicher­weise eine totale Abnei­gung gegen Tamox­ifen. In jun­gen Jahren wurde ich auf­grund aus­geprägter Endometriose zweimal mit GnRH Analo­ga ther­a­piert… es war eine schreck­liche Zeit.. ich hätte pausen­los heulen kön­nen. Jet­zt bin ich in den Wech­sel­jahren und habe im Grunde keine Prob­leme, außer häu­fige Gelenk- und Kopfschmerzen. 

    Manche “Außen­ste­hende” bericht­en, dass Tamox­ifen und Aro­matase-Hem­mer ihre betrof­fe­nen Ange­höri­gen haben O‑Ton “echt alt” ausse­hen lassen. Es ist schon gemein Schw­erkrank­te so kri­tisch zu betra­cht­en, aber ich fürchte so ist lei­der die Real­ität. Auch ich habe während mein­er Kreb­skar­riere oft gehört “man sieht ja nichts”. Mir ging es oft nicht gut, habe meinen Kör­p­er trotz­dem gut behan­delt und sehr auf gute Ernährung und Lebensweise geachtet (hat ja lei­der nix genutzt). Hast Du an Dir Haut- und Bindegewe­bev­erän­derun­gen durch Tamox­ifen bemerkt? 

    Darf ich fra­gen welchen Her­steller von Tamox­ifen Du gut ver­tra­gen kannst oder was Du von anderen Frauen darüber weißt?

    Über deine Rück­mel­dung würde ich mich sehr freuen.

    • Kirsten
      Autor
      16. Februar 2021 / 08:47

      Liebe Anne, vie­len Dank für deinen inter­es­san­ten Kom­men­tar. Ich kann deine Bedenken auf Grund dein­er Endometriose-Vorgeschichte sehr gut ver­ste­hen. Aber wenn ich in dein­er Sit­u­a­tion wäre, würde ich mir sagen, dass es damals eine andere Sit­u­a­tion war und wohl nicht ver­gle­ich­bar mit der aktuellen ist. Aber es sind ganz nor­male Äng­ste und Bedenken, die uns in solchen Fällen in den Kopf kom­men. Wie wäre es das The­ma in deinem Brustzen­trum oder mit dein­er Gynäkologin/Gynäkologen anzus­prechen? Das hil­ft häu­fig auch schon weit­er. Zwecks der Augen würde ich auch erst die Unter­suchung abwarten. Ich gehe, seit ich Tamox­ifen ein­nehme, auch ein­mal im Jahr zur Kon­trolle, sich­er ist sich­er. Es ist alles im Lot, bis auf die übliche Alter­skurzsichtigkeit, die ja fast jed­er hat. Ich nehme seit der ersten Ein­nahme das Tamox­ifen von Ali­ud Phar­ma und komme damit gut klar. Es gab let­ztes Jahr Liefer­schwierigkeit­en bei diesem Tamox­ifen. Ich habe sämtliche Apotheken abtele­foniert und es noch bekom­men. Mein Tipp: Wenn Du die erste Pack­ung gut ver­tra­gen hast, lass Dir ab dann beim Arzt ein Kreuz auf dein Tamox­ifen Rezept machen. Dann ist für den Apothek­er klar ersichtlich, dass es immer von ein­er Fir­ma sein soll und nicht das was ger­ade vor­rätig ist. Ich habe schon öfter in Foren gele­sen und von Frauen aus mein­er Reha-Zeit gehört, dass manche das eine Prä­parat bess­er ver­tra­gen, als das andere. Und solche Ver­suche will ich gar nicht erst anfan­gen. Ich wün­sche Dir nun alles Gute für deinen Weg. Besuche mich gerne wieder hier auf meinem Blog. Es gibt regelmäßig neue Beiträge mit meinen Tipps. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Anne
        16. Februar 2021 / 11:36

        Liebe Kirsten,
        her­zlichen Dank für deine schnelle aus­führliche Rück­mel­dung und den guten Tipps.
        Heute habe ich wieder starke Kopf­schmerzen und ver­suche jet­zt mit dem homö­patis­chen Mit­tel “Neodo­lor” mein Glück.
        Sehr gerne besuche ich regelmäßig deine Herzwiese, denn das gibt mir Sicher­heit sowie ein gutes Gefühl.
        Liebe Grüße
        Anne

        • Kirsten
          Autor
          16. Februar 2021 / 14:27

          Liebe Anne, es freut mich sehr, dass Dir meine Beiträge und Zeilen ein gutes Gefühl geben. Ich gebe mein Bestes und informiere mich bei ser­iösen Quellen. So dass meine Tipps fundiert sind. Und da habe ich in punk­to Kopf­schmerzen direkt etwas für Dich: Trinkst Du genug Wass­er und Tee täglich? Ein Flüs­sigkeits­de­fiz­it geht sehr häu­fig mit Kopf­schmerzen ein­her. Dazu gibt es in Kürze hier auf mein­er Seite auch einen Beitrag mit Tipps wie Du es schaffst genug zu trinken. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  13. Alexandra
    22. Februar 2021 / 19:00

    Liebe Kirsten,
    nach mein­er Brust-OP und Abschluss mein­er Chemother­a­pie hat mir meine Onkolo­gin nun das Rezept für Tamox­ifen in die Hand gedrückt. Ich soll es für min­destens 7 Jahre nehmen.

    Ich muss nun näch­ste Woche die Strahlen­ther­a­pie begin­nen. Laut Onkolo­gen und Strahlen­ther­a­peuten sollte ich ruhig jet­zt schon mit der Ein­nahme beginnen.
    So wie alle tollen Frauen hier, habe ich eine Block­ade und sperre mich inner­lich sehr. Mit mein­er Gynäkolo­gin hat­te ich dann abge­sprochen, dass ich erst nach Ende der Bestrahlung damit anfange. 

    Meine Angst ist es, dass dieses Medika­ment mich in meinem nor­malen Tun und All­t­ag ein­schränkt. Schon jet­zt nach der Chemother­a­pie schmerzen meine Gelenke und Muskeln sehr und ich wache jede Nacht dadurch auf. Ich gehe jeden Tag mit unserem Hund raus und bin in Bewegung.
    Ich war auf der Suche nach pos­i­tiv­en Bericht­en im Inter­net. Die gibt es lei­der nicht. Aber auf dein­er Seite habe ich Deine auf­muntern­den Worte und die vie­len Berichte so viel­er Frauen gele­sen und bemerkt, dass man damit nicht alleine ist und auch diese Hürde meis­tern wird. Vie­len Dank dafür.
    Ich lege noch ganz viel Hoff­nung in die Reha und werde mich mit den kör­per­lichen Umstel­lun­gen durch Tamox­ifen hof­fentlich arrangieren.
    Liebe Grüße
    Alexandra

    • Kirsten
      Autor
      22. Februar 2021 / 20:08

      Liebe Alexan­dra, wie schön dass Dir meine Worte Mut gemacht haben und auch die all der Frauen, die hier schon geschrieben haben. Ich sage Dir jet­zt mal etwas Pos­i­tives zu Tamox­ifen: Es ist unsere lebenswichtige Hil­fe, damit kein neuer Krebs kommt. Natür­lich ist Nie­mand vor einem Rezidiv gefeit. Doch Tamox­ifen würde nicht verord­net, wenn es nichts helfen würde. Du bist ja an einem ähn­lichen Punkt wie ich vor dreiein­halb Jahren: ich sollte im Anschluss an die Bestrahlung damit begin­nen. Und wie Du gele­sen hast, kon­nte ich das auch nicht. Deshalb lass Dir etwas Zeit, bis Kopf und Herz gemein­sam dazu bere­it sind. Das war auch das Cre­do mein­er Ärzte. Und nun nehme die Pille jeden Abend vor dem Schlafenge­hen. Ich drücke Dir die Dau­men und genieße deine Reha. Es ist ein tolles Geschenk, dass wir dies nach ein­er so schw­eren Zeit in Anspruch nehmen kön­nen. Das wird dir bes­timmt gut tun. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  14. Karlotta
    2. März 2021 / 09:47

    Liebe Kirsten,
    Ende März 2017 hat sich für mich mein Leben gravierend geändert.
    Nach­dem erst alles so gut aus­sah, änderte es sich scheibenweise.
    2x Op bruster­hal­tend nach einem Endo­predik­ttest dann doch eine harte Chemo, die zwis­chen­zeitlich umgestellt wer­den musste, da es mir nicht so gut ging.
    Nach­dem ich 30 Bestrahlung hin­ter mich gebracht habe bin ich für 3 Wochen auf Föhr in der Reha gewe­sen, und habe dort mit Tamox­ifen angefangen.
    2018 war ich nochmal für 4 Wochen in Schei­degg, hier wurde mit aber nur klar wie unfit ich bin.
    Im 1ten Jahr nach Chemo habe ich mich noch fit und gesund gefühlt aber inzwis­chen habe ich 15 kg zugenom­men und kön­nte echt nur noch jammern.
    Ich weiß ja das es schon ein Kreis­lauf ist.….. aber ich komme nicht mehr raus. Ich habe so Knochen­schmerzen (Knie, Rücken,Füße) und dann dieses Schwitzen.….… es raubt mir den Verstand.
    Ich gehe spazieren, wan­dern, und das Fahhrad­fahren fange ich auch ger­ade wieder an aber es fällt mir doch echt schw­er sobald es anstren­gend wird.
    Alles in allem ist für mich die Tamox­ifen meine Has­stablette und ich weiß echt nicht wie lange ich die noch nehmen werde.
    Es fühlt sich ger­ade nicht mehr nach Leben an.
    Ich bin 53 gewor­den, und habe eigentlich eine andere Vorstel­lung alt zu werden.
    Lieben Gruß

    • Kirsten
      Autor
      2. März 2021 / 20:01

      Liebe Kar­lot­ta, Du kannst sehr stolz auf Dich sein. Stolz darauf, dass du die ganze Primärther­a­pie geschafft hast und stolz darauf, dass Du nun schon einige Zeit Tamox­ifen nimmst. Und glaube mir, es ist für so gut wie jede Frau mit Ups and Downs ver­bun­den. Kom­mende Woche gibt es dazu hier auf der Herzweise auch einen neuen Beitrag von mir. Ich kenne das mit den starken Schmerzen in sämtlichen Gelenken. Ich habe das mit­tler­weile gut mit regelmäßiger Bewe­gung in den Griff bekom­men. Ich weiß das klingt blöd, anstren­gend und lästig. Aber es ist ein­er der weni­gen Wege, das Leben mit Tamox­ifen erträglich zu machen. Ich habe teil­weise gedacht: Wann bin ich wieder beweglich­er und habe weniger Schmerzen. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis sich mein Kör­p­er auf das Plus an Bewe­gung (ich mache jeden 2. Tag Sport) gewöh­nt hat. Mit­tler­weile füh­le ich mich so gut damit, dass ich gar nicht mehr ohne Sport sein möchte. Da das sehr wichtig ist, kannst Du ja mal meine Beiträge zu Sport und Brustkrebs und Sport im Home­of­fice hier auf der Herzwiese lesen. Vielle­icht motiviert Dich das. Und auch das Schwitzen entwick­elt sich durch Bewe­gung auf ein einiger­maßen erträglich­es Maß. Wichtig ist auch, dass Du dich nicht als Opfer des Brustkrebs siehst, son­dern ver­suchst pos­i­tiv­er zu denken. Denn neg­a­tive Gedanken ziehen dich nur noch mehr runter und tun dir nicht gut. Gib nicht auf und gib Dir eine Chance. Über­lege mal wie Du mit regelmäßigem Sport und bewusstem Essen starten kannst. Was eine gute Sache ist, wäre Inter­vall­fas­ten: also 16 Stun­den Ess­pause und acht Stun­den in denen es etwas zum Essen gibt. Und das zum Beispiel an vier bis fünf Tagen in der Woche. Ich mache das auch öfter, denn ich muss auch sehr genau auf mein Gewicht acht­en. Das war aber bei mir vor Tamox­ifen auch schon so, ist halt jet­zt noch etwas aufwendi­ger gewor­den. Aber so ist das nun mal. Tief dur­chat­men und fröh­lich weit­er­ma­chen. Es reicht am Anfang lediglich zehn Minuten etwas zu machen. Und das kannst Du dann Monat für Monat etwas steigern. Es wird dir bes­timmt gut tun. Denn eins ist klar: Wenn Du unter Tamox­ifen und auch ohne Tamox­ifen in den Wech­sel­jahren nach ein­er Brustkrebs-Erkrankung gut leben möcht­est, macht es Sinn aktiv zu wer­den. Ich wün­sche Dir ganz viel Erfolg — halte durch. DU SCHAFFST DAS! So wie ich auch und alle anderen, die hier schon geschrieben haben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  15. Daniela Gandl
    20. März 2021 / 19:50

    Liebe Kirsten,
    auch ich möchte hier kurz meine Geschichte erzählen:
    2014 bekam ich das erste Mal die Diag­nose Brustkrebs mit 41. Nach bruster­hal­tender OP und Bestrahlung sollte ich auch Tamox­ifen nehmen. Habe mich damals dage­gen entsch­ieden. Let­ztes Jahr im März wurde ein Rezidiv fest­gestellt. Dieses mal kon­nte nicht mehr bruster­hal­tend operiert wer­den. Glück­licher­weise hat­te ich keine Metas­tasen und die Lym­ph­knoten waren auch nicht befall­en. Nun war klar, die Anti­hor­mon­ther­a­pie musste gemacht wer­den. Habe also auch mit Tamox­ifen ange­fan­gen und hat­te dann lei­der das Hyper­stim­u­la­tion­ssyn­drom. Meine Eier­stöcke haben also erst recht Östro­gene pro­duziert. Jet­zt bekomme ich zusät­zlich zum TAM noch Zoladex Spritzen, die natür­lich auch Neben­wirkun­gen haben. Ich spüre diese Neben­wirkun­gen täglich und sie ner­ven mich! Aber sie hal­ten sich auch in Gren­zen. Meine Ärztin sagt: die Anti­hor­mon­be­hand­lung ist meine Lebensver­sicherung. Und so sehe ich das inzwis­chen auch.
    Ich kann nur an alle Frauen appel­lieren, diese Tablet­ten zu nehmen. Sie sind ein Schutz vor einem Rückfall.
    Gegen die Neben­wirkun­gen mache ich Sport und Yoga, gesunde Ernährung ist auch wichtig. Ich nehme noch Vit­a­min D, Selen und etwas für die Psy­che. So bin ich einiger­maßen sta­bil und kann auch wieder arbeiten.
    Es ist schön über die Erfahrun­gen ander­er zu lesen. Denn mit diesem The­ma ist “Frau” wirk­lich nicht alleine.
    Danke für die “Herzwiese”.
    liebe Grüße
    Daniela

    • Kirsten
      Autor
      21. März 2021 / 17:31

      Liebe Daniela, her­zlichen Dank für deine Geschichte. Und toll, dass Du an alle Frauen appel­lierst, Tamox­ifen zu nehmen. Dem kann ich nur zus­tim­men. Ich betra­chte es auch als meine Lebensver­sicherung. Es ist schön zu lesen, dass Du auf einem guten Weg bist. Vit­a­min D und Selen nehme ich auch und lasse meine Werte ein­mal jährlich dazu prüfen, damit ich weiß wo ich da ste­he. Eine Frage zu deinen Eier­stöck­en — warum wer­den Sie nicht ent­fer­nt? Meine sind im Herb­st ver­gan­genen Jahres ent­fer­nt wor­den, da ich durchs Tamox­ifen Zys­ten bekom­men habe und die über mehr als ein Jahr nicht ver­schwan­den. Nun ist das The­ma durch und ich bin men­tal beruhigter. Auf bald wieder hier auf mein­er Herzwiese. Bleib gesund und pass auf Dich auf. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Daniela
        22. März 2021 / 07:28

        Hal­lo Kirsten,
        zu dein­er Frage, wegen der Ent­fer­nung der Eier­stöcke. Das wäre eine Option gewe­sen. Ich wollte das aber nicht. Ich wurde let­ztes Jahr zweimal inner­halb drei Wochen operiert. Ich kann kein Kranken­haus mehr sehen. Das Zoladex muss ich nicht so lange bekom­men. Das muss man aus­pro­bieren, d. h. nach ein paar Monat­en oder einem Jahr mal abset­zen und schauen, wie sich die Hor­mone ver­hal­ten. Bleiben sie niedrig, kann man das Zoladex wieder weg lassen. Mit Zys­ten hat­te ich bish­er keine Probleme.
        viele Grüße
        Daniela

        • Kirsten
          Autor
          22. März 2021 / 08:25

          Liebe Daniela, das kann ich gut ver­ste­hen mit dem Kranken­haus. Ich sage immer: am besten gehe ich ins Kranken­haus zur Fort­bil­dung oder um Jemand gene­sen abzu­holen. Wenn das Zoladex nicht auf Dauer dazuge­hören muss, ist das ja eine gute Sache. Ich freue mich, wenn Du wieder hier vor­bei schaust. Bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Öfsche
      26. März 2021 / 16:20

      Hal­lo Daniela,
      was nimmst du denn für die Psyche?
      Habe auch Prob­leme damit (aber erst seit ich Aro­matase­hem­mer nehmen muss)

      • Kirsten
        Autor
        26. März 2021 / 19:06

        Liebe Leserin, vie­len Dank für deine Frage. Ich habe diese Daniela gestellt. Sobald ich eine Antwort dazu bekomme, melde ich mich hier. Erst ein­mal möchte ich Dir sagen: halte durch. Auch wenn es oft nervig und nicht ein­fach ist — du schaffst das ganz bes­timmt. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

        • Kirsten
          Autor
          30. März 2021 / 12:31

          Liebe Leserin, Daniela hat nun auf deine Frage zwecks dem Prä­parat für ihre Psy­che geant­wortet. Du find­est Ihre Antwort dazu hier auf der Seite in ihren Kom­mentaren. Wichtig wäre aber, dass Du das The­ma mit deinem behan­del­nden Arzt oder Ärztin besprichst, bevor Du etwas ein­nimmst. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Kirsten
      Autor
      26. März 2021 / 19:04

      Liebe Daniela, eine Leserin fragt was Du für die Psy­che nimmst. Sie hat damit auch zu tun. Vie­len Dank für deine Antwort und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  16. Sabine Schmidt
    27. März 2021 / 17:32

    Liebe Kirsten, ich bin am let­zten Mittwoch nach Brustkreb­sop­er­a­tion (DCIS) aus dem Kranken­haus ent­lassen wor­den. Meine Frauenärztin hat mich schon am Nach­mit­tag angerufen und gesagt, sie habe für mich ein Tamox­ifen­rezept fer­tig gemacht, das ich gle­ich mor­gen abholen solle, weil sie danach Urlaub habe. Ich habe Tamox­ifen sofort genom­men. Jet­zt habe ich im Inter­net gele­sen, dass es mit Tamox­ifen erst nach der Bestrahlung los­ge­ht. Die Bestrahlung begin­nt bei mir früh­estens am 15. April. Jet­zt bin ich verun­sichert, ob es richtig war, sofort mit Tamox­ifen loszule­gen. Kannst Du mir aus Dein­er Erfahrung etwas zu dem The­ma sagen?
    Lieber Gruß, Sabine

    • Kirsten
      Autor
      28. März 2021 / 13:29

      Liebe Sabine,
      erst ein­mal her­zlichen Glück­wun­sch, dass Du die OP schon mal hin­ter dich gebracht hast. Bei mir war es so, dass ich direkt im Anschluss an die Bestrahlung mit Tamox­ifen starten sollte, was ich ja nicht kon­nte wegen mein­er Tamox­ifen-Block­ade. Als ich nach der Bestrahlung in der Reha war, traf ich dort einige Frauen, die bere­its während der Bestrahlung Tamox­ifen ein­genom­men haben. Meines Wis­sens nach hat das Eine ja nicht unmit­tel­bar etwas mit dem Anderen zu tun. Ich kann dir dazu aber auch die Hot­line vom Deutschen Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst empfehlen. Dort kannst Du auch noch mal nachra­gen und Medi­zin­er geben Antwort. Die Tele­fon­num­mer lautet: 0800 — 420 30 40. Ich rufe da auch öfter an, wenn ich eine Fach­frage habe. Ich hoffe ich kon­nte Dir weit­er­helfen. Alles Gute und bis bald hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  17. Sabine Schmidt
    29. März 2021 / 19:10

    Liebe Kirsten,
    vie­len Dank für Deine Antwort und Deine guten Wün­sche. Ich habe zwis­chen­zeitlich eine Mail an den Arzt, der mich operiert hat, geschrieben und weiß jet­zt, dass es reicht, wenn ich erst nach der Bestrahlung mit Tamox­ifen loslege.
    Ganz lieber Gruß und bis bald auf Dein­er tollen Herzwiese,
    Sabine

    • Kirsten
      Autor
      30. März 2021 / 08:41

      Liebe Sabine, na siehst Du: es fügt sich alles. Was ich Dir zur Bestrahlung noch empfehlen kann ist Ther­mal­wass­er aus der Apotheke. Das habe ich täglich auf die Brust gesprüht und es hat geholfen, dass die Ver­bren­nun­gen nicht ganz so stark waren. Denn die Haut wird von Tag zu Tag dun­kler, trock­n­er und die Haut span­nt. Die Markierun­gen haben darunter nicht gelit­ten. Alles Gute für Dich und ich freue mich sehr, dass Dir meine Seite gefällt. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  18. Daniela G.
    30. März 2021 / 11:59

    Hal­lo Kirsten,
    für die Psy­che nehme ich seit über sechs Jahren Johan­niskraut, 900 mg (LAIF 900). Ich ver­suche, im Som­mer auf 600 mg zu reduzieren, da das Johan­niskraut doch sehr sonnen­empfind­lich macht und ich das auch merke.
    Mit dem LAIF 900 bin ich sta­bil. Tamox­ifen zusam­men mit Johan­niskraut zu nehmen, ist aber lei­der auch wieder so ein The­ma. Mein Fraue­narzt sagt, es ist in Ord­nung. Meine andere Ärztin meint, es wäre nicht so ide­al, weil das Johan­niskraut die Wirkung des Tamox­ifen bee­in­flussen kön­nte. Im Beipackzettel ist es allerd­ings nicht erwäh­nt. Das verun­sichert mich natür­lich. Habe aber zusam­men mit meinem Gynäkolo­gen beschlossen, es weit­er zu nehmen, das es bei mir gut wirkt und ich sta­bil bin. Bei einem Prä­paratwech­sel kommt es vielle­icht wieder zu Prob­le­men. Ich möchte auch kein chemis­ches Anti­de­pres­sivum nehmen. Das hätte ja auch wieder mehr Nebenwirkungen.…
    Es ist schon alles nicht so ein­fach. Man braucht wirk­lich Diszi­plin und Durch­hal­tev­er­mö­gen und muss den für sich richti­gen Weg find­en. Ich muss jet­zt schauen, wieder regelmäßiger Sport zu treiben. Das hil­ft auch sehr gegen Stimmungsschwankungen.
    Ich hoffe, ich kon­nte helfen.
    Liebe Grüße von Daniela

    • Kirsten
      Autor
      30. März 2021 / 12:29

      Liebe Daniela, vie­len Dank für deine Antwort. Ich werde die Leserin /Interessentin dazu informieren. Ich denke Sport ist immer eine gute Sache und tut ins­ge­samt gut. Ein richtiger Weg dies mit einzubeziehen. Bleib guter Dinge und genieße die schö­nen Son­nen­t­age. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  19. PETRA
    4. April 2021 / 09:41

    Hal­lo liebe Kirsten ,
    Durch Zufall bin ich auf Deine Seite gestossen,auch ich würde von 100 auf 0 an die Wand gefahren, Diag­nose am 20.11.20 danach ging es Schlag auf Schlag: Bei­d­seits Brust­To­ta­lAm­pu­ta­tion­am 5.1.21,Bestrahlungen enden am 8.4. Danach soll ich mit Tamox­ifen starten.….schon allein wenn ich das Wort in den Mund nehme bekomme ich Brechreiz…Meine Reha startet am 19.5. Ich habe mich für Schei­degg entsch­ieden ich freue mich darauf da ich von dieser Klinik viel gutes gele­sen habe.…warte ich noch solange mit den Tamox­ifen???!!! Ich bin so unschlüssig.….am 20.4.bin ich nochmal bei mein­er Frauenärztin.
    Viele liebe Grüsse und schön dass es Dich gibt und ich Dich “ent­deckt“ habe her­zlichst Petra

    • Kirsten
      Autor
      5. April 2021 / 15:25

      Liebe Petra, ganz lieben Dank für deinen Kom­men­tar. Ich kann dich so gut ver­ste­hen, hat­te ja auch unglaublich viele Bedenken zum Tamox­ifen. Nun nehme ich sie dreiein­halb Jahre und soll nun auf Aro­matase­hem­mer umstellen. Und siehe da — mein Grü­beln geht erneut los. Ich war übri­gens auch in Schei­degg und denke immer noch sehr gerne an die Zeit dort zurück. Es waren tolle Wochen und danach war ich auch kör­per­lich weitaus fit­ter, als zuvor. Am vor­let­zten Tag, bevor es wieder nach Hause ging, habe ich in Schei­degg mit Tamox­ifen begonnen. Deshalb kann ich Dir nur rat­en: lass Dir und dein­er Seele etwas Zeit und es kommt der Punkt an dem Du bere­it dazu bist. Ich habe das auch so gemacht und bin ja aktuell in ein­er ähn­lichen Sit­u­a­tion und habe mir auch Bedenkzeit erbeten. Ich freue mich, wenn Du mir als Leserin treu bleib­st. Berichte gerne mal wie es bei Dir weit­erge­ht. Du schaffst das mit Zeit und Ruhe. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Petra
        3. Juni 2021 / 20:21

        Hal­lo liebe Kirsten ‚so nun bin ich schon die dritte Woche in Schei­degg und muss sagen es gibt mir ganz viel , denn die Ther­a­peuten hier sind exzel­lent, nun habe ich mit den Tamox­ifen begonnen und damit haben aber auch die Hitze­wal­lun­gen angefangen,mehr als 15 Wellen täglich ‚dass bringt mich um den Ver­stand, abge­se­hen davon habe ich schon 3 kg zugenommen,was aber auch an dem schreck­lich unge­sun­dem Essen hier liegen kann ‚sowas in ein­er Reha für Krebs-Patien­ten ist unmöglich.Mit dieser Mei­n­ung steh ich nicht alleine da,es gibt hier viele Mit­pa­ti­entin­nen die schon zum 2.bzw 3. Mal hier sind und sagen vor Jahren war das Essen um Wel­ten besser.Ich werde nun die dritte und vierte Woche für mich entschei­den was ich esse und wenn es nur Quark und All­gäuer Käse ist !!!! in diesem Sinn pass gut auf dich auf Kirsten ich melde mich wieder

        • Kirsten
          Autor
          7. Juni 2021 / 12:45

          Liebe Petra, vie­len lieben Dank für deinen Schei­degg-Bericht. Als ich vor vier Jahren dort war, war das Essen okay. Es war nicht über­ra­gend, aber es ging. Da ich selb­st ja sehr gut kochen kann, fand ich damals schon, dass es teils zu fett und unge­sund war. Du kannst doch mal mit ein­er der Diä­tas­sis­tentin­nen vor Ort sprechen. Vielle­icht hil­ft das etwas. Aber ins­ge­samt fand ich Schei­degg super. Es hat mir auch sehr gut getan. Was deine Hitze ange­ht, liegt es vielle­icht auch ein biss­chen am Wet­ter? Oder kam es direkt nach dem Tamox­ifen? Ich nehme seit eini­gen Monat­en Serelys. Das sind Blüten­pol­lenex­trak­te, die gegen Hitze­wal­lun­gen helfen sollen. Und sie sind kom­pat­i­bel mit Tamox­ifen. Einen Ver­such wäre es wert, wenn es bei Dir nicht bess­er wird. Aktuell habe ich damit aber auch ver­stärkt zu tun, ins­beson­dere Nachts. Ich denke schon, dass das Wet­ter sein nötiges dazu tut. Heute gibt es bei mir meine let­zte Tamox­ifen, da ich auf Aro­matase­hem­mer umstellen soll. Aber ich gönne mir dann mal einen Monat Pause, bevor ich beginne. Ich will ein­fach sehen, wie ich mich dann so füh­le. Hab noch eine gute Zeit in Schei­degg. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  20. Hedie
    9. Mai 2021 / 15:34

    Hal­lo
    Ich nehme Tamox­ifen nun seit 6 Monat­en und habe seit dem bes­timmt 6 Kilo zugenom­men ☹️
    Wird es mit Jahre bess­er o.

    • Kirsten
      Autor
      10. Mai 2021 / 08:35

      Liebe Hedie, vie­len Dank für Deinen Kom­men­tar. Und gib den Mut nicht auf. Ich muss Zeit meines Lebens auf mein Gewicht acht­en, wie 80 bis 90 Prozent der Frauen, auch die die schlank sind. Mit zunehmen­dem Alter wird es lei­der nicht leichter, son­dern Frau muss mehr dafür tun. So geht es mir auch. Wie sieht es denn bei Dir mit Sport aus? Ohne Bewe­gung wird es auf Dauer schw­er möglich sein, das Gewicht zu hal­ten, bzw. etwas zu senken. Durch die Wech­sel­jahre, in die man mit der Zeit (also nicht von Jet­zt auf Gle­ich) durchs Tamox­ifen kommt, ver­ringert sich der Grun­dum­satz um etwa 300 bis 400 Kalo­rien täglich. Das heißt also, dass es Sinn macht diese einzus­paren und/oder einen Teil durch Sport zu ver­brauchen. Es macht auch Sinn mal ein Ernährungstage­buch zu führen. Hier soll­test Du alles auf­schreiben was Du isst und trinkst und auch berück­sichti­gen dass Essen­pausen sehr wichtig sind. Gute Erfahrun­gen habe ich mit Inter­vall­fas­ten gemacht, also 8 Stun­den Zeit zum Essen, 16 Stun­den Essenspause, also z.B. von 18 Uhr bis 10 Uhr am näch­sten Mor­gen. Ich wün­sche Dir ganz viel Durch­hal­tev­er­mö­gen, es ist lei­der so, dass frau mehr dafür tun muss, als in jun­gen Jahren. Aber das geht anderen Frauen ohne Anti­hor­mon­ther­a­pie auch so, das ist zumin­d­est ein Trost. HALTE DURCH. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  21. Mona
    5. Juni 2021 / 17:41

    Hal­lo,
    ich bin 59 Jahre alt und nehme jet­zt Tamox­ifen nach bruster­hal­tender OP und Strahlen­ther­a­pie nun 10 Tage . Habe seit eini­gen Tagen wie Regelbeschw­er­den — der untere Rück­en schmerzt eigentlich dauer­haft, jet­zt Ziehen im Unter­bauch und Aus­fluß . Ist das jet­zt ein Dauerzu­s­tand, oder nur zu Beginn der Ther­a­pie so ? Wie sind denn da die Erfahrungen ?
    Würde mich über kurze Antwort freuen
    Danke.
    LG Mona

    • Kirsten
      Autor
      7. Juni 2021 / 12:50

      Liebe Mona, keine Sorge, es kön­nen tem­poräre Beschw­er­den sein. Ich habe das auch immer wieder. Ins­beson­dere Gelenk-und Rück­en­schmerzen, trotz regelmäßigem Sport. Wenn ich den nicht machen würde, wäre es wohl stärk­er, denke ich. Es gibt auch Phasen in denen ich mehr Hitze­wal­lun­gen habe und dann mal wieder weniger. Es ist ein Kom­men und Gehen. Deshalb nicht verza­gen, es wird auch wieder bess­er wer­den. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  22. Silke
    6. Juni 2021 / 13:46

    Hal­lo liebe Kirsten ☀️
    Ich bin vor kurzem per Zufall auf deine Seite gekom­men. Bei mir wurde let­ztes Jahr lei­der auch Brustkrebs im frühen Sta­di­um fest­gestellt. Es fol­gten 16 Chemos und 20 Bestrahlun­gen. Bis Ende Sep­tem­ber noch Antikör­perther­a­pie. Tja,und diese Sache mit Tamox­ifen ich habe mega Angst davor gehabt. Richtige Hor­ror Geschicht­en im Inter­net gele­sen. Und dann kam ich auf deine Seite. Ich bin so froh. Ich nehme sie jet­zt seit ein­er Woche. Und wie ihr hier schreibt,es ist eine Chance aufs leben. Ich habe durch die Chemo und Antikör­p­er eh viel zugenom­men. Und Muskel und Gelenkschmerzen. Aber ich werde viele von euren Tips jet­zt umset­zen. Und mit Hil­fe von meinem Mann und mein­er Fam­i­lie werde ich es hof­fentlich schaffen.
    Ich schicke dir viele Grüße. Kämpfen lohnt sich und immer pos­i­tiv denken. Und auch wir dür­fen Mal nicht so tolle Tage haben.
    Meine Krebs Diag­nose kam 8. Monate nach dem Tod mein­er Mut­ter. Sie ist am Krebs gestor­ben. Aber dadurch habe ich mir gesagt du musst kämpfen. Ich bin erst 43 Jahre. Und deine Seite gibt mir noch mehr Kraft und Mut.
    Vie­len lieben Dank
    Silke 

    • Kirsten
      Autor
      7. Juni 2021 / 12:55

      Hal­lo liebe Silke, ganz her­zlichen Dank für deine lieben Zeilen. Ich freue mich sehr, dass ich Dir Mut mache. Ich bin genau dein­er Mei­n­ung: Kämpfen und pos­i­tiv denken ist so unglaublich wichtig. Und let­ztlich haben viele Medika­mente Neben­wirkun­gen. Aber bess­er das, als erneuter Krebs. Ich bin sich­er, du schaffst das. Sei stolz auf Dich und was Du bish­er damit schon alles geschafft hast. Auf bald und bleib gesund. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  23. Silke
    6. Juni 2021 / 17:40

    Hal­lo liebe Kirsten ☀️
    Ich bin per Zufall auf deine Seite gekom­men. Ich habe let­ztes Jahr meine Diag­nose Brustkrebs im frühen Sta­di­um bekom­men. Es war ein Schock für mich. Alles wurde wohl im gesun­den ent­fer­nt. Es fol­gten 16 Chemos und 20 Bestrahlun­gen. Bis Ende Sep­tem­ber noch Antikör­perther­a­pie. Naja, dann noch die Sache mit Tamox­ifen ich habe im Inter­net viele Hor­ror Geschicht­en gele­sen. Und dann kam ich auf deine Seite. Diese hat mir sehr viel Mut und Kraft geben. Jet­zt nehme ich Tamox­ifen seit ein­er Woche. Durch die Chemo und Antikör­p­er Ther­a­pie habe ich lei­der viel zugenom­men und Muskel und Gelenkschmerzen. Aber ich werde mir viele Tips von dein­er Seite annehmen. Auch das das Tamox­ifen unsere Chan­cen auf das Leben ist Alles was ich hier lese macht Mut. Und wir sitzen ja alle sozusagen in einem Boot. Das kämpfen wird sich lohnen. Immer pos­i­tiv denken. Ich habe auch zum Glück einen super Ehe­mann und super Kinder die zu mir ste­hen und mich unter­stützen. Ich habe meine Diag­nose acht Monate nach dem Tod mein­er Mut­ter bekom­men. Sie ist lei­der durch den Krebs gestor­ben. Und dadurch habe ich jet­zt auch den Willen zu leben . Ich bin erst 43 Jahre alt. Und möchte das Leben noch genießen. Und die ganzen Neben­wirkun­gen nimmt man dann irgend­wie in kauf. Ich werde jet­zt mit Sport anfan­gen. Und das Lesen dein­er Seite wird mir helfen.
    Ich schicke viele liebe Grüße.
    Mädels ihr seit alle stark und wir wer­den es schaffen.
    Silke 

    • Kirsten
      Autor
      7. Juni 2021 / 12:59

      Liebe Silke,
      Du machst es genau richtig: sich auf das Aben­teuer ein­lassen und aktiv damit leben. Ohne Neben­wirkun­gen wird es wohl eher sel­ten ver­laufen, aber durch den Lebensstil und die men­tale Ein­stel­lung ist es zu schaf­fen. Das haben Mil­lio­nen vor uns geschafft, dann klappt es bei uns auch. Es ist toll, dass Du JA zum Leben sagst. Hier auf der Herzwiese gibt es auch immer wieder Tipps und meine per­sön­lichen Erfahrun­gen dazu. Und kom­mendes Jahr ist auch ein Buch geplant. In diesem Sinne: bleib so pos­i­tiv denk­end und Du hast ein gutes Umfeld, das ist auch sehr kraft spendend. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  24. Annett Pfister
    10. Juni 2021 / 12:09

    Hal­lo liebe Kirsten, 

    ein sehr schön­er Block. Ich nehme nun Tamox­ifen seit 6 Jahren und haben noch 4 Jahre vor mir. Ich hat­te am Anfang auch große Angst vor den Neben­wirkun­gen. Als ich damit startete war ich 50 Jahre alt. Ich hat­te keine der Neben­wirkun­gen, selb­st meine Regel kam noch regelmäßig. Jet­zt bin ich allerd­ings in den Wech­sel­jahren und nach 6 Jahren tun mir auch meine Gelenke weh und nun kommt auch die Gewicht­szu­nahme. Vielle­icht hätte ich die auch ohne Tamox­ifen:). Das weiß man nicht. Ich zäh­le die Jahre und Monate bis ich meine Ein­nahme been­den kann. Let­z­tendlich aber ist es so, dass man doch eine gewisse Sicher­heit hat, dass man alles dafür tut, dass der Krebs nicht wieder kommt.
    Sport hil­ft auf jeden Fall und tut ja auch der Seele gut. 

    Euch allen gutes Durch­hal­ten und vor allem Denkt pos­i­tiv, egal wie schlimm es ist.

    Liebe Grüße
    Annett

    • Kirsten
      Autor
      11. Juni 2021 / 11:21

      Hal­lo liebe Annett, toll, dass Du schon sechs Jahre mit Tamox­ifen geschafft hast. Denn viele Frauen brechen die Ther­a­pie weit vorher ab. Darauf kannst Du sehr stolz sein. Den Rest schaffst Du auch noch. Deine Ein­stel­lung ist genau richtig, so denke ich auch. Und let­ztlich ist das alles bess­er, als erneut Krebs zu bekom­men. Ich freue mich natür­lich auch sehr, dass Dir mein Blog gefällt. Auf ganz bald mal wieder und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  25. Petra
    10. Juni 2021 / 19:00

    Hal­lo liebe Kirsten ‚ich finde es so schön, dass Du immer die Zeit find­est und die richti­gen Worte um uns alle zu motivieren bzw zu beruhigen.Ja die Diä­tas­sis­tentin­nen wis­sen um das Dilem­ma mit dem Essen aber ihnen sind lei­der auch die Hände gebun­den und das coro­na Bud­get tut sein übriges.Ich danke Dir für den Tipp mit Serelys.Ich werde es zumin­d­est versuchen!!!Patientinnen hier sprachen davon Sal­beikapseln zu nehmen oder auch Apfel-Essig am Mor­gen zu trinken.Ja es ist schon echt heftig und das schwüle Wet­ter trägt natür­lich dazu bei .
    Wow ‚dann hast du es ja schon geschafft ‚drei Jahre Tamox­ifen ‚ich finde dich bewundernswert!
    Bleib gesund und eine gute Zeit wün­sche ich Dir.

    • Kirsten
      Autor
      11. Juni 2021 / 11:17

      Liebe Petra,
      für mich ist es auch sehr schön zu lesen, dass ich Dir und anderen Frauen Mut mache mit meinen Zeilen. Ich weiß, dass es auch nach der Primärther­a­pie immer wieder Zeit­en gibt, in denen man am lieb­sten alles hin­schmeißen möchte oder in Frage stellt. Das ist ganz nor­mal. Und umso wichtiger ist es, immer wieder den Weg zurück auf die Spur zu find­en. Du machst das gut und wirst es schaf­fen. Sal­beikapseln habe ich auch mal pro­biert. Hat mir nicht geholfen und davon wurde in meinem Brustzen­trum abger­at­en. Apfel-Essig kenne ich auch noch aus Schei­degg, habe ich natür­lich auch pro­biert. Aber so richtig erfol­gre­ich war das auch nicht. Also dieses Serelys hat nach etwa einem Monat so langsam eine leichte Wirkung gezeigt. Aber etwas schwitzen und jet­zt im Som­mer stärk­eres Schwitzen bleibt. Aber das geht ja anderen Men­schen auch so, nicht nur uns. Ich mache dazu regelmäßig Sport und nutze die Sauna. Auch dabei habe ich den Ein­druck, dass es hil­ft weniger stark zu schwitzen. Und wenn ich selb­st mal gestresst oder anges­pan­nt bin, wird es auch mehr damit. Vier Jahre Tamox­ifen liegen nun hin­ter mir und bald geht es weit­er mit Aro­matase­hem­mern. Ich muss mich da auch pos­i­tiv ein­stim­men, damit es dann weit­er gut klappt. Du siehst es bleibt Arbeit. In diesem Sinne genieße noch die Sonne in Schei­degg. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Petra
        2. Juli 2021 / 14:35

        Hal­lo liebe Kirsten,
        nun bin ich wieder die zuhause und
        die Wochen AHB in Schei­degg möchte ich nicht mis­sen .Ich habe wun­der­bare Frauen ken­nen und schätzen gel­ernt die alle unser Schick­sal teilen.
        Ich sehe die Welt nun mit anderen Augen und lebe die Tage bewusster .Ich lasse mich nicht mehr stressen und nehme mir meine Auszeiten.
        Tamox­ifen wird mich begleit­en auch wenn die eine oder andere Beschw­erde und Ein­schränkung dazu kommt . (Haa­raus­fall, Wasserein­lagerun­gen, Meine Fin­ger und Zehenknöchelchen schmerzen ohne Ende,)es ist und bleibt unser Airbag. Wie Du mir sagtest pos­i­tiv annehmen. Auch Dir liebe Kirsten wün­sche ich dass es mit der Umstel­lung auf Aro­matase­hem­mer klappt und Du sie min­destens so gut verträgst wie Tamoxifen.
        Ich wün­sche dir noch einen schö­nen Som­mer …keine schwülen Tage damit wir angenehm durch die Zeit kommen.
        VIELE LIEBE GRÜSSE UND BLEIB MIR GESUND her­zlichst Petra

        • Kirsten
          Autor
          4. Juli 2021 / 19:03

          Liebe Petra, wie schön deine Erfahrun­gen aus Schei­degg zu lesen. Mir ging es ähn­lich und ich bin auch sehr glück­lich, dort gewe­sen zu sein. Und das Tamox­ifen wird dich nicht in die Knie zwin­gen, Du hast die richtige Ein­stel­lung dazu. Ich nehme seit Don­ner­stag Aro­matasehm­mer und sage mir, dass die Neben­wirkun­gen nicht anders sein wer­den wie bei Tamox­ifen. So kann ich men­tal bess­er damit umge­hen. Wir wer­den es schaf­fen, da bin ich ganz sich­er. Alles Liebe und Gute auch für Dich, bleib pos­i­tiv denk­end und auf bald mal wieder hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  26. Kerstin
    23. Juni 2021 / 21:25

    Ich nehme seit 5 Jahren Tamox­ifen, und habe mich ger­ade entschlossen, es weit­ere 5 Jahre zu nehmen und nicht auf einen Aro­matase­hem­mer zu wech­seln. Der Grund: Ich ver­trage es gut, habe wenig bis keine Nebenwirkungen.
    Ich habe von Anfang an “beschlossen”, dass ein paar Hitze­wal­lun­gen oder mal schmerzende Gelenke nicht so tragisch sind. Ich bin gut damit gefahren.
    Ich möchte allen Mut machen, Tamox­ifen mit ein­er pos­i­tiv­en Ein­stel­lung einzunehmen. Denn auch einen Beipackzettel kann man pos­i­tiv lesen: (mehr als) 1 von 10 ver­spürt diese oder jene Neben­wirkung — ich gehöre zu den etwa 9! Das sind fast 90 %, die diese Neben­wirkung nicht haben.

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:21

      Liebe Ker­stin, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Ob Tamox­ifen oder Aro­matase­hem­mer infrage kom­men, besprichst Du am besten mit deinen betreuen­den Ärzten in der Prax­is und/oder im Brustzen­trum. Gemein­sam kön­nt Ihr über­legen, was ganz indi­vidu­ell für Dich die beste Ther­a­pie ist. Da ich auf Grund von Zys­ten durchs Tamox­ifen und der Ent­fer­nung der Eier­stöcke nun einen anderen Hor­mon­sta­tus habe, heißt es bei mir Aro­matasehm­mer. Ich starte Anfang Juli, habe jet­zt einen Monat Tablet­ten­pause gemacht und das auch vor­ab mit mein­er Ärztin besprochen. Ich finde es ganz toll, dass Du pos­i­tiv denk­end mit dem The­ma umgehst. So mache ich es auch und es macht die ganze Sache leichter. Weit­er so und alles gute für dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  27. Karla
    24. Juni 2021 / 18:49

    Ich habe nur eine Frage. Habe Tamox­ifen genom­men habe durch die Ein­nahme einen sehr dick­en Bauch gekriegt.
    Habe vor 4 Monat­en aufge­hört aber an den Bauch hat sich nichts geän­dert . Meine Frage weiss jemand ob der Bauch über­haupt zurück geht und wenn ja wie lange kann das dauern.

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:15

      Liebe Kar­la, ich kann deine Sorge und Bedenken ver­ste­hen. Durch die Wech­sel­jahre verän­dert sich häu­fig auch die Fettverteilung im Kör­p­er. So kann es dur­chaus sein, dass der Bauch fül­liger ist, als vor der Tamox­ifen-Ein­nahme. Von alleine ver­schwindet er lei­der nicht. Du kannst aktiv etwas tun, durch regelmäßi­gen Sport, min­destens 2,5–3 Stun­den pro Woche. Und das in Kom­bi­na­tion mit gesun­dem, abwech­slungsre­ichen Essen mit weniger Kalo­rien. Ich wün­sche Dir ganz viel Erfolg und Geduld. Bei mir geht es trotz Sport und gesun­dem Essen nur sehr sehr langsam und das hängt auch mit Tamox­ifen und den Wech­sel­jahren zusam­men. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Karla
        5. Februar 2022 / 13:51

        Danke fuer die Antwort aber das was du mir sagst habe ich alles schon ausprobiert.Ich bin 67 und nicht in den Wech­sel­jahren. Ich habe auch nicht zugenom­men ich wiege 56 kg bei ein­er Groesse von168 . Ich habe einen Bauch als waere ich im 7 Monat schwanger und muss ihn bei jedem Schritt fes­thal­ten . Vor 1 Jahr habe ich mit Tamox­ifen aufge­ho­ert weil ich hoffte das der Bauch sich zurueck bildet was bis jet­zt nicht passiert ist. Alle med. Unter­suchun­gen und viel mehr habe ich gemacht alles neg­a­tiv. Ich wuerde nur gerne wis­sen ob der Bauch ueber­haupt wieder weg geht und wie lange es dauert, diese Frage kon­nte mir kein Arzt und auch nie­mand anders beant­worten. Vielle­icht ken­nen sie ja jeman­den der eine Antwort hat. Vie­len Dank

        • Kirsten
          Autor
          8. Februar 2022 / 18:24

          Liebe Kar­la, ich möchte Dir dazu die Hot­line vom Deutschen Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst empfehlen. Vielle­icht gibt es hier Hil­fe für dich. Eine Fer­n­di­ag­nose kann ich lei­der nicht stellen. Alles Gute für Dich und auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese. und Wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

  28. Kerstin
    26. Juni 2021 / 18:30

    Hal­lo Kirsten,
    ich möchte allen Mut machen, die am Anfang der Ther­a­pie mit Tamox­ifen stehen.
    Neben­wirkun­gen kön­nen, müssen aber nicht auftreten. Im Beipackzettel ste­ht: kann mehr als 1 von 10 betr­e­f­fen für bes­timmte Neben­wirkun­gen — das bedeutet auch, mehr als 80% haben sie nicht. Kann bis zu 1 von 10 betr­e­f­fen, also 9 haben sie nicht. Kann 1 von 100 betr­e­f­fen, also 99 haben sie nicht.
    Und sie sind für jede unter­schiedlich. Manche haben kaum welche, manche mehr.
    Ich nehme seit fünf Jahren Tamox­ifen und habe mich soeben entschlossen, es weit­ere fünf Jahre zu nehmen und nicht auf einen Aro­matase­hem­mer zu wech­seln. Ich habe kaum Prob­leme, zum Glück.
    Viele Grüße, Kerstin

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:22

      Liebe Ker­stin, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Ob Tamox­ifen oder Aro­matase­hem­mer infrage kom­men, besprichst Du am besten mit deinen betreuen­den Ärzten in der Prax­is und/oder im Brustzen­trum. Gemein­sam kön­nt Ihr über­legen, was ganz indi­vidu­ell für Dich die beste Ther­a­pie ist. Ich finde es ganz toll, dass Du pos­i­tiv denk­end mit dem The­ma umgehst. So mache ich es auch und es macht die ganze Sache leichter. Weit­er so und alles Gute für dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Kerstin
        3. Juli 2021 / 21:07

        Liebe Kirsten, selb­stver­ständlich habe ich die weit­er­führende Ther­a­pie mit mein­er Ärztin besprochen — sie hat mich ganz offen informiert und die Alter­na­tiv­en aufgezeigt. Die Ther­a­pieleitlin­ien haben sich in den let­zten Jahren erweit­ert bzw. geän­dert, sodass jet­zt man auch bei Tamox­ifen bleiben kann, wenn man es gut verträgt. Die Ein­nahmedauer beträgt dann nochmal 5 Jahre. Ich bin weit­er­hin guter Dinge. Viele Grüße, Kerstin

        • Kirsten
          Autor
          4. Juli 2021 / 19:08

          Liebe Ker­stin, diese Option habe ich auch. Entwed­er 3 Jahre Aro­matase­hem­mer oder 5 Jahre Tamox­ifen. Da meine Eier­stöcke let­zten Herb­st ent­fer­nt wur­den, ist mir expliz­it zu den Aro­mate­sehm­mern ger­at­en wor­den. So ist es bei jed­er von uns anders. Aber wir hal­ten durch und schaf­fen das. Ganz gle­ich ob Tamox­ifen oder Aro­matasehm­mer. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  29. Bärbel
    6. September 2021 / 14:46

    Hal­lo Kirsten,
    Super Blog und sehr hil­fre­ich! Ich nehme jet­zt seit 6 Jahren Tamox­ifen, ver­trage sie auch den Umstän­den entsprechend recht gut, jedoch hat mir mein Hausarzt den Rat gegeben, es mit DIM zu ver­suchen! Was ist Deine Mei­n­ung dazu?
    Es grüßt ganz her­zlich Barbara

    • Kirsten
      Autor
      7. September 2021 / 10:17

      Hal­lo Bär­bel, vie­len Dank für dein Kom­pli­ment. Ich freue mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt.
      Sollst Du Diin­dolyl­methan, kurz DIM anstelle von Tamox­ifen ein­nehmen? Dazu empfehle ich Dir unbe­d­ingt die Rück­sprache mit deinen Ärzten, die dich im Hin­blick auf den Brustkrebs behan­deln oder behan­delt haben. Tat­säch­lich ist es so, dass sekundäre Pflanzen­stoffe antiox­ida­tiv wirken kön­nen und zahlre­iche pos­i­tive Effek­te im Kör­p­er haben. Sie kom­men in pflan­zlichen Lebens­mit­teln vor. Ein­er der Gründe, warum täglich frisches Obst und Gemüse gegessen wer­den sollte. Also wenn Du regelmäßig, sprich täglich Obst und Gemüse isst, tut das dein­er Gesund­heit gut. Ob ein Nahrungsergänzungsmit­tel mit DIM dann unbe­d­ingt nötig ist, ist fraglich. Wenn Du dazu eine ärztliche Mei­n­ung hören möcht­est, empfehle ich Dir beim Deutschen Kreb­sin­fo­di­enst anzu­rufen: Tele­fon: 0800 — 420 30 40. Hier bekommst du kosten­los fundierte Hil­fe. Alles Gute für Dich und auf ganz bald hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  30. Sabine
    26. September 2021 / 10:25

    Hal­lo liebe Kirsten,

    Danke für deine Infos! Ich hat­te auch eine Tamox­ifen Block­ade. Aber noch vor der Reha habe ich dann diese Pille geschluckt. Augen zu und runter damit, dachte ich.…und mit auf den Weg gab ich dem Tamox­ifen : und jet­zt bitte gut arbeiten!!!!!!
    Hat­te auch kaum Neben­wirkun­gen . Schwitzen, schlechter Schlaf…aber das kan­nte ich schon alles.
    Jet­zt aber habe ich einen Auss­chlag mit katas­trophalen Juckreiz.
    Es hat ganz harm­los ange­fan­gen. Am Fuß bekam ich 2 kleine Stellen. Im 3 wöchi­gen Urlaub ( bin seit 2 Tagen zurück) kon­nte ich zuse­hen, wie der Hau­tauss­chlag sich langsam von unten nach oben aus­ge­bre­it­et hat.
    Seit 2 Tagen ist der Juck­reiz fast nicht mehr auszuhal­ten. Habe aus rein­er Verzwei­flung heute kein Tam genom­men obwohl ich das doch eigentlich nehmen will.
    Mor­gen werde ich den Gyn aufsuchen.

    Im Inter­net ist kaum was zu find­en aber hast du schon mal gehört, dass ein Fir­men Wech­sel evtl. Hil­ft? Im Moment nehme ich die von der Fir­ma Heumann. 

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Kirsten
      Autor
      27. September 2021 / 08:10

      Liebe Sabine,
      vie­len Dank für deine Nachricht. Ich hoffe der Juck­reiz ist bess­er gewor­den. Ich empfehle Dir unbe­d­ingt beim Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst anzu­rufen. Dort bekommst Du kosten­lose, medi­zinis­che Beratung. Die Tele­fon­num­mer lautet: 0800 — 420 30 40. Fern­er empfehle ich Dir umge­hend mit deinen behan­del­nden Ärzten im Brustzen­trum Kon­takt aufzunehmen und nicht von selb­st ein­fach die Ther­a­pie zu been­den. Es gibt ganz sich­er Möglichkeit­en, dass Dir schnell und effek­tiv geholfen wird. Gute Besserung und wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

      • Kirsten
        Autor
        28. September 2021 / 19:49

        Liebe Sabine, hier die Antwort von Brigitte:
        Ich glaube das zweite Tamox­ifen das ich nicht ver­tra­gen habe hieß oder war von Aris­to, bin mir aber nicht 100 % sich­er. Auf jeden Fall ging es mir da nicht gut, ähn­liche Neben­wirkung wie Letro­zol. Denke Zusatzstoffe spie­len da auch eine Rolle. Tamox­ifen das ich gut ver­trage ist von Heumann. Das andere Tamox­ifen der anderen Fir­ma weiß ich nicht mehr. Liebe Grüße von Brigitte.

        Ich hoffe Deine Fra­gen kon­nten gek­lärt wer­den, liebe Sabine. Denke daran, jed­er Kör­p­er ist und tickt anders. Ich habe vier Jahre lang Tamox­ifen von Ali­ud genom­men und hat­te die üblichen Neben­wirkun­gen, mal mehr und mal weniger stark aus­geprägt. Gib Deinem Kör­p­er und dem Medika­ment erst ein­mal ein paar Monate eine Chance, bis sich dein Kör­p­er daran gewöh­nt hat. Das dauert, ich kämpfe aktuell auch noch mit Anos­tro­zol und nehme es nun schon drei Monate. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  31. Marina
    6. Oktober 2021 / 09:47

    Hal­lo Kirsten, ich möchte gerne etwas zu Tamox­ifen sagen.
    Ich hat­te im Jahr 2014 Brustkrebs. Der Tumor wurde rau­soperiert und direkt in der Wunde bekam ich die erste Bestrahlun­gen. Als meine Strahlen­ther­a­pie zu Ende war, nahm ich für 3 Jahr Anas­trol. Ich bekam davon im ganzen Kör­p­er Gelenkschmerzen. Nach 3 Jahre mußte ich wech­seln zu Tamox­ifen. Auch ich hat­te totale Angst vor noch mehr Gelenkschmerzen. Was soll ich sagen. Die Tamox­ifen nah­men mir, obwohl es kein­er glaubte, die Gelenkschmerzen.
    Ich war richtig glücklich.
    Jet­zt ist 2021 und ich bin erneut an Krebs erkrankt. Habe Metas­tasen im li.Bein und einen Lun­gen­tu­mor der gestreut hat. Keine OP ist bei mir möglich. Ich bekam Chemo und Immunther­a­pie. Nach der ersten Ther­a­pie, eine Woche später, bekam ich auch noch einen Schlaganfall.
    Stelle dir vor, mein Onkologe sagte mir, wie sie nehmen noch Tamox­ifen, sofort abset­zen. Denn Tamox­ifen sollte diesen Schla­gan­fall aus­gelöst haben.
    Ich set­zte sofort (am 6.7.) die Tablet­ten ab. Das ist jet­zt alles 4 Monate her.
    Die Gelenkschmerzen kamen schle­ichend zurück.
    Alle Ärzte sagen mir, dass kann nicht sein.
    Was sagst du Kirsten dazu?
    Ich würde mich über Antwort freuen, falls du sowas mal gehört hast.
    LG Marina

    • Kirsten
      Autor
      8. Oktober 2021 / 09:17

      Liebe Mari­na, zunächst ein­mal wün­sche ich dir einen guten Ver­lauf dein­er aktuellen Ther­a­pie und danke dir für deine Nachricht. Ich habe zwar eine medi­zinis­che Aus­bil­dung, bin aber keine Ärztin. Da jed­er Tumor so indi­vidu­ell wie jed­er Men­sch ist, kann es bei einem so und beim anderen Men­schen ganz anders sein. Die Gelenkschmerzen sind für Tamox­ifen und Aro­mat­se­hem­mer typ­isch. Auch ich habe immer noch sehr stark damit zu kämpfen und dies beson­ders im linken Bein. Was ich dir rat­en kann, ist bei ärztlichen Gesprächen vor­ab eine Check­liste zu erstellen, in der du alle deine Fra­gen auf­schreib­st und sie mit dem Arzt abar­beitest. Weise von selb­st auch auf Dinge wie Medika­mente und Vor­erkrankun­gen hin. So lassen sich viele Dinge bess­er klären. Alles Gute für dich und ich hoffe es geht dir ganz bald bess­er. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  32. Andrea E.
    15. November 2021 / 15:29

    Hal­lo liebe Kirsten,

    am 11. Sep­tem­ber des let­zten Jahres bekam ich die Diag­nose Brustkrebs. Die OP erfol­gte gle­ich eine Woche später. Der Tumor war nur 1 cm groß. Hätte ich nie selb­st ertas­ten kön­nen. Ich hab diesen Befund über­haupt nicht drama­tisch aufgenom­men. Ich dachte, 1 cm… pah… raus damit und gut ist. 

    Während der OP stellte man dann aber fest, dass auch drei Lym­ph­knoten befall­en sind. Man ent­fer­nte 6. 

    Da ich seit 20 Jahren an ein­er Bipo­laren Störung lei­de, seit­dem auch beruf­sun­fähig bin, ging man mit mir sehr sehr ein­fühlsam um. Erst nach drei Tagen wusste ich dann endlich, dass die Lym­ph­knoten nicht gut aus­sa­hen und ich wohl doch eine Chemo und Bestrahlung bekom­men werde. Immer sollte mein Mann dabei sein, um auch gut aufge­fan­gen zu sein. Ich kön­nt jet­zt echt heulen, weil er zu der Zeit mehr litt als ich. Seine Mama ist mit nur 40 Jahren an Brustkrebs ver­stor­ben. Ich bin schon 55, aber auch da soll ja nicht schon alles zu Ende sein. Zumal wir erst seit 4 Jahren zusam­men sind und seit 3 Jahren ver­heiratet. (Ich hat­te davor eine knapp 28-jährige Ehe geführt.) Ich schreib es nur, weil ich immer dachte, das ist bei mir alles anders und das wird alles nicht so drama­tisch. Wir haben weit­er Spaß… alles wird gut. Aber irgend­wann spürte ich doch den Druck. 12 chemos und später dann 25 Bestrahlun­gen. Dazu der Hin­weis, Tamox­ifen nehmen zu müssen. 

    Ich kürze es mal ab… meine Kräfte schwan­den. Ich war null belast­bar, psy­chisch hinge­gen aber super sta­bil. Und nur so über­stand ich alles. Wenn die Psy­che nicht mit­macht, ist man im Grunde dop­pelt so krank. 

    Jet­zt ist es aber so, dass sich diese Schwäche ein­fach nicht wieder bessern will. Doch.. bess­er, aber kein Ver­gle­ich mehr zu vor der Diag­nose. Ich hab es nach 20 Jahren geschafft, meine Psy­chopillen abzuset­zen. Wollte es, weil ich dachte, wenn ich nun auch noch tamox­ifen nehmen muss, fang ich bald an zu leucht­en bei so viel Chemie im Kör­p­er. Und ich fühlte mich wirk­lich motiviert. Nun nehme ich die seit 6 Wochen nicht mehr, bin etwas wein­er­lich­er, aber das ist noch vertret­bar. Was mich hinge­gen der­art belastet, ist diese Schwäche. Klar Hitze­wal­lun­gen, manch­mal sehr starke Rück­en­schmerzen… aber mein Kör­p­er scheint ins­ge­samt zu altern… der­art schnell, dass ich mich schlecht füh­le. Keine Kraft, etwas länger mal Hausar­beit zu machen. Garte­nar­beit, die ich früher mochte, strengt mich mega an. Ich bin ein­fach der­art schnell erschöpft. Schlafen fällt mir schon immer schw­er. Liege also entwed­er stun­den­lang wach oder nehme dann immer mal wieder Schlaftablet­ten, um mich bess­er zu fühlen.

    Jet­zt bin ich seit dem Woch­enende so gefrustet, dass ich wis­sen will, ob diese Neben­wirkun­gen noch wegen der chemo und Bestrahlung da sind oder es an den Tamox­ifen liegt. Ich habe sie nun nach 6 Monat­en vor zwei Tagen abge­set­zt. Ich weiß, alle lei­den… ich soll die 5 Jahre nehmen und dann wird noch mal auf diese Aro­matase­hem­mer gewech­selt. Ich kann mich ein­fach nicht mehr motivieren. Ich will endlich wieder ein freies Gefühl haben. Nicht frei von Medika­menten, son­dern frei im Kör­p­er. Ich will wieder Kraft und Energie spüren. Ich bin nicht krankhaft deprim­iert… ich kenne mich… die Psy­che spielt mir da keinen Stre­ich. Aber macht es wirk­lich Sinn, sollte es mir ohne die tamox­ifen wirk­lich wieder bess­er gehen, so eingeschränkt zu sein… um vielle­icht von einem Rezidiv oder neuem Befall nicht mehr heimge­sucht zu wer­den? Die Stu­di­en sagen sicher­lich aus, dass 1/3 weniger Rück­fälle ein­treten, wenn man die Anti­hor­mon­be­hand­lung durchzieht. Aber zu welchem Preis… 

    Ich bin unsich­er. Habe am Don­ner­stag meine 2. Nach­sorge und werde natür­lich alles mit mein­er Ärztin besprechen. 

    Eine Reha wollte ich nicht auf­suchen, da mir das zu viel Stress im Kopf machen würde. Ich brauche mein gewohntes Umfeld und diese vie­len Ther­a­pi­eter­mine wür­den mich zudem völ­lig über­fordern. So habe ich jet­zt gedacht, ich schreibe dir ein­fach mal… es gibt so viele Frauen, die tapfer dabei bleiben… aber ich bin da schein­bar nicht mehr bere­it dazu. 

    Alles Liebe… ich würde mich freuen, wenn du mir antwortest…

    Andrea

    • Kirsten
      Autor
      16. November 2021 / 13:49

      Liebe Andrea,
      her­zlichen Dank für deine Offen­heit und deine Geschichte. Ich denke die Gedanken und schwank­ende Gefüh­le im Hin­blick auf die Anti­hor­mon­ther­a­pie haben wir alle. Ich kann Dir aus mein­er eige­nen Erfahrung sagen, dass ich dieses Jahr mal einen Monat Pause gemacht habe, zwis­chen dem Wech­sel von Tamox­ifen zu Anos­tro­zol. Ich hat­te sechs Wochen einge­plant und nach vier Wochen von selb­st wieder ange­fan­gen. Denn mir ging es in der Zeit der Absti­nenz nicht bess­er als währen der Ein­nahme der Tablet­ten. Außer­dem quälte mich täglich der Gedanke nicht alles zu tun, damit kein neuer Krebs kommt. Deshalb möchte ich Dir ans Herz leg­en noch ein­mal in Dich zu gehen und doch wieder weit­erzu­machen. Denn so tust Du aktiv etwas gegen ein Rezidiv. Mir hil­ft es regelmäßig Sport zu machen und auch Zeit für mich zu haben. Ich drücke Dir ganz fest die Dau­men, dass Du dir Kurve kriegst und weit­er­ma­chst. Und denk immer daran — wir sind ganz viele, denen es ähn­lich geht und die auch weit­er­ma­chen. Kopf hoch — Du schaffst das. Und wenn Du Moti­va­tion brauchst, schau öfter hier auf meinem Blog vorbei.
      Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  33. Christiane Nicolai
    3. Januar 2022 / 18:19

    Hal­lo,
    Ich habe im Okto­ber 2021 meine Mas­tek­tomie hin­ter mich gebracht. Lei­der gab es am näch­sten Tag noch eine Bit-Ver­sion OP. (ich muss eben alles mit­nehmen). Da die Brust nicht “gerettet” wer­den kon­nte, bekam ich ein Implan­tat. Damit hab ich nur Prob­leme, sodass es wahrschein­lich wieder ent­fer­nt wer­den muss. Ich bin im Dezem­ber 60 gewor­den und die Optik ste­ht für mich wahrlich nicht mehr im Vorder­grund. Durch das “Ungle­ichgewicht” habe ich ständig Rück­en- und Nack­en­schmerzen, das ist aber ein anderes Thema.
    Lei­der habe mit Tamox­ifen bish­er auss­chließlich schlechte Erfahrun­gen gemacht und mir wird schon übel, wenn die Ein­nahme naht. Meine ständi­gen Begleit­er sind Kopf­schmerzen, Übelkeit, Hitze­wal­lun­gen und Müdigkeit. Ich habe ständig Schlaf­bedürf­nis, ohne schlafen zu kön­nen. Meine Haare fall­en aus und meine rheuma­toide Arthri­tis schwingt sich zu neuen Höhep­unk­ten auf. Zubil­dun­gen an den Klein­ge­lenken wach­sen schneller, als vor der Einnahme.
    Ich muss jet­zt mal fra­gen, ob diese neg­a­tiv­en Begleit­er­schei­n­un­gen irgend­wann nach­lassen!!! Hat da jemand Erfahrungen?
    Gaaaanz liebe Grüße von Christiane

    • Kirsten
      Autor
      9. Januar 2022 / 16:23

      Liebe Chris­tiane, ganz lieben Dank für deine Schilderun­gen. Das liest sich drama­tisch. Aber Du kannst sehr stolz auf Dich sein, was Du schon alles geschafft hast. Und wom­öglich braucht dein Kör­p­er ein­fach noch Zeit, bis er wieder in nor­maleren Bah­nen arbeit­et. Deine Ein­griffe sind ja auch ger­ade mal wenige Monate her. Aus mein­er eige­nen Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ich mich nach etwa einem Jahr wieder weitaus belast­bar­er, fit­ter und wach­er gefühlt habe. Was mir geholfen hat ist täglich sehr viel Wass­er trinken und Spazieren gehen. Fern­er habe ich Phys­io­ther­a­pie bekom­men, damit ich mich trotz der Nar­ben wieder bess­er bewe­gen kann, was sehr viel geholfen hat. Und eine Reha möchte ich Dir unbe­d­ingt empfehlen. Das bringt sehr sehr viel. Gib den Mut nicht auf, es wird auf jeden Fall bess­er. Du brauchst etwas Geduld und dann wird das schon. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  34. Petra L.
    24. Januar 2022 / 21:41

    Liebe Kirsten,

    Du hast eine tolle Seite und ich finde es super, wie Du anderen Frauen Mut machst.
    Lei­der habe ich (46) im Dez. 21 auch die Diag­nose im Früh­sta­di­um bekom­men, und am Anfang war ich total pos­i­tiv und stark. Je mehr ich mich mit dem The­ma befasse und mein Umfeld mir teil­weise Angst macht mit Ratschlä­gen, habe ich mir vorgenom­men nie­man­dem mehr etwas von mein­er Krankheit zu erzählen.
    Ich soll eine Bestrahlung machen und 5 Jahre Tamox­ifen nehmen. Seit dem habe ich ver­schiedene Stu­di­en gele­sen, ver­schiedene Ärzte gefragt, ob es denn alles im Früh­sta­di­um sein muss?
    Ich habe gehofft auf jeman­den zu tre­f­fen, der mir sagt, dass ich so weit­er­leben kann wie bish­er. Lei­der sagt es aber kein­er. Für mich sind die Stu­di­en und Empfehlun­gen zu „All­ge­mein“ gehal­ten. Wenn z. Bsp, von 100 Frauen ca. 39 einen Rück­fall ohne Behand­lung haben, und 19 einen Rück­fall mit Behand­lung, dann frage ich mich, bei welchen Frauen genau kommt es wieder, wie ist da die Sta­tis­tik bzgl. Lebensweise, Sport, Alter, Rauchen usw. Und wie ver­hal­ten sich die Neben­wirkun­gen im Ver­gle­ich dazu?
    So wie der Tumor ist jede Frau unter­schiedlich, aber die Behand­lung wird nach den Leitlin­ien für alle gle­ich emp­fohlen. Das kann ich nicht ganz nachvol­lziehen und das frus­tri­ert mich sehr. Ich habe Angst vor den ganzen Neben­wirkun­gen der Strahlen und Hor­mo­nen. Und ich frage mich, warum spricht nie jemand von den Frauen, die es nicht bekom­men? Es gibt fast nur Sta­tis­tiken dass der Krebs wieder kommt, dass es Metas­tasen geben kann, und es ist alles irgend­wie auf dieser Angst aufge­baut. Das ist momen­tan meine Sichtweise. Ich würde so gerne von Frauen hören, die genau so oder ähn­lich denken. Aber die gibt es wohl auch nicht.
    Ich ver­ste­he schon, dass es meine Lebensver­sicherung sein kann, aber eben auch nicht?
    Vielle­icht würde ich in einen anderen Sta­di­um anders darüber denken, und es gebe keine Alternative.
    Oder ich brauche ein­fach noch Zeit mich damit anzufre­un­den. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hast Du mir etwas mehr Mut gemacht. Aber entsch­ieden habe ich noch nicht. Ich mache viel Sport und ich weiß dass das alleine nicht vor­beu­gen kann. Aber vielle­icht machen die Strahlen und Hor­mone mehr kaputt? Kein­er weiß es.

    Ich wün­sche Dir alles Gute und ich werde sich­er Deine Seite weiterempfehlen.
    Her­zliche Grüße
    Petra

    • Kirsten
      Autor
      27. Januar 2022 / 16:57

      Liebe Petra, ich kann deine Über­legun­gen, Äng­ste und Sor­gen sehr gut ver­ste­hen. Es ist fraglich ob Dir Dinge nutzen die bestäti­gen, dass der Verzicht auf Strahlen und/oder Anti­hor­mon­ther­a­pie bess­er sind. Eines ist klar und das hat bei mir fast drei Jahre gedauert, bis ich dass so richtig verin­ner­licht hat­te: das Leben wie es vorher, ohne den Krebs war, wird es nicht mehr geben. Im Grunde genom­men ähn­lich wie mit Coro­na. Unser Leben nach Coro­na wird auch auch nicht mehr so sein wie vor der Pan­demie. Das heißt aber nicht automa­tisch, dass danach alles schlechter ist. Ich lebe im März dieses Jahres fünf Jahre damit. Ich war immer schon pos­i­tiv denk­end, selb­st­be­wusst und glück­lich. Doch mit­tler­weile bin ich viel mehr bei mir. Ich lebe bewusster und bin noch dankbar­er für viele wun­der­bare Dinge, die ich erleben darf. Ich denke dass Du dir ein­fach noch Zeit geben soll­test und es wird der Tag kom­men, wo Du dann mit Kopf und Herz im Ein­klang bist. Ich hat­te ja auch eine Tamox­ifen-Block­ade, wie Du hier auf meinem Blog lesen kannst und habe auch meine Zeit gebraucht. Heute weiß ich das und gebe sie mir. Und das kann ich Dir auch von Herzen empfehlen. Bleib guter Dinge, bis bald hier wieder auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  35. Roswitha Polzer
    9. Februar 2022 / 15:28

    Hal­lo Kirsten, durch Zufall bin ich auf deine Seite gestoßen. Ich kann es sehr gut ver­ste­hen das du und auch viele andere Frauen Zweifel haben Tamox­ifen ein zu nehmen.
    Ich selb­st habe am 15.2.2017 mein bruster­hal­tende OP danach bekam ich Bestrahlun­gen. Im Anschluß sollte natür­lich auch ich gle­ich mit Tamox­ifen los leg­en. Ich war am Anfang auch am zweifeln, entsch­ied mich aber doch dazu. Auch ich war in Schei­degg zur Reha und das sog­ar 3 mal in Folge. Ich fühlte mich dort ver­standen und sehr gut aufge­hoben. Während meinen 3 Aufen­thal­ten habe ich sehr tolle Frauen ken­nen­gel­ernt, mit denen ich bis heute immer noch im Kon­takt bin. Lei­der sind von Ihnen schon 3 auf Grund eines Rück­fall ver­stor­ben. Das zeigt mir immer mehr das ich den richti­gen Weg mit Tamox­ifen gewählt habe.
    Ich hat­te auch let­ztes Jahr eine Umstel­lung auf Anas­tro­zol, das wir aber wieder nach 6 Monat­en zurück gewech­selt haben. Die Schmerzen waren ein­fach unerträglich. Ich habe zwar mit Tamox­ifen auch mit den Prob­le­men der Gewicht­szu­nahme und Gelenkschmerzen zu kämpfen. In let­zter Zeit nehmen die Schmerzen in den Fin­gerge­lenke, Ellen­bo­gen und Schul­ter stark zu. Manche Tage habe ich starke Schn­erzenin den Fersen. Wenn ich auf­ste­he komme ich mir wie eine alte Oma vor.
    Aber alles geht vor­bei. So nun bei mir. Ich hat­te diese Woche eine Unter­suchung in der Klinik und bekam die gute Nachricht das alles in Ord­nung ist und ich Tamox­ifen endlich abset­zen kön­nte. Über diese News freue ich mich wahnsin­nig und hoffe das dann nach ein­er gewis­sen Zeit wieder etwas Nor­mal­ität ohne Schmerzen in mein Leben tritt.
    Also mein Faz­it ein­fach auf seinen Kör­p­er hören und durch­hal­ten es gibt auch ein gutes Ende. Liebe Grüße Roswitha

    • Kirsten
      Autor
      9. Februar 2022 / 16:37

      Liebe Roswitha, was für tolle Nachricht­en von Dir. Dann hast Du “nur” fünf Jahre mit der Anti­hor­mon­ther­a­pie zu tun gehabt — richtig? Und dreimal Schei­degg — wie toll. Ich war ein­mal vor Ort und es würde mir auch sehr gut gefall­en, noch ein­mal hinz­u­fahren. Aber drei Wochen frei nehmen ist bei mir aktuell eher schwieriger und ich habe einen jun­gen Hund, der dann ver­sorgt wer­den müsste. Ich nehme nach vier Jahren Tamox­ifen nun schon acht Monate Anos­tro­zol. Das erste Hal­b­jahr war mit vie­len Gelenkschmerzen ver­bun­den. Jet­zt geht es mir bedeu­tend bess­er, auch im Ver­gle­ich zu Tamox­ifen. Abgenom­men habe ich auch, ist harte Arbeit und es geht im Sch­neck­en­tem­po, aber es klappt. Alles Gute für Dich und bis ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  36. Ellen
    11. Februar 2022 / 17:21

    Tamox­ifen zu nehmen — seit Juni 2021 — hat mich Über­win­dung gekostet. Ihr ken­nt das alle. Nun habe ich mich daran gewöh­nt, mor­gens vor dem ersten Tee meine Tablette zu nehmen. Und jet­zt: die Sorge, dass ich vorzeit­ig auf die schlechter verträglichen Aro­matase­hem­mer wech­seln muss, weil es einen Lief­er­eng­pass gibt!
    Ken­nt jemand einen Protest­brief, an dem ich mitun­terze­ich­nen kann?

    • Kirsten
      Autor
      13. Februar 2022 / 12:27

      Liebe Ellen,
      ich kann Deine Sorge sehr gut ver­ste­hen. Aktuell arbeite ich an einem Fach­beitrag dazu hier für die Herzwiese und der wird kom­mende Woche online gehen. Darin bekommst Du Tipps, was Du jet­zt tun kannst. Also bitte noch etwas Geduld, ich geben kom­mende Woche Tipps dazu. Du kannst Dich dazu in meinen Newslet­ter ein­tra­gen ( er erscheint 1–3 mal monatlich zu neuen Beiträ­gen hier auf der Herzwiese). Dann bist du im Bilde. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  37. Sabine
    6. März 2022 / 17:47

    Liebe Kirsten Herzwiese, ich habe ger­ade Deinen wun­der­baren Blog ent­deckt, und beim Durch­le­sen erle­ichtert gemerkt, dass ich nicht alleine bin mit meinen Zip­per­lein. 🙂 Ich hat­te Feb­ru­ar 2017 im Alter von 46 Jahren nach der Diag­nose Mam­maCa die kom­plette Ther­a­pie mit neoad­ju­van­ter Chemo, BET, Bestrahlung , Antikör­perther­a­pie und sei­ther — Tamox­ifen. Ich habe eben­falls in Schei­degg am Ende mein­er Reha mit dem Tamox begonnen, und mich eigentlich mit den Neben­wirkun­gen arang­iert. ( Habe sog­ar während der Chemo Sport getrieben, um der Fatigue zuvorzukom­men). Aber nun im 5. Jahr der Ein­nahme habe ich mit­tler­weile 15 kg zugenom­men- mein Kör­p­er baut nur noch Fettzellen auf. Ich achte auf meine Ernährung, nehme zusät­zlich Vit D und Omega 3 und Selen , bin aber an manchen Tagen ein­fach nur erschöpft. Häu­fig bin ich froh, ein­fach nur den Haushalt und Fam­i­lie bewälti­gen zu kön­nen. Beru­flich habe ich auf 30% Pen­sum reduziert, das reicht mir völ­lig. Ich war eigentlich immer ” nor­mal­gewichtig ” und recht sportlich, habe mich gerne draußen bewegt. Und nun muss ich mich für jeden Spazier­gang motivieren. Meine Aus­dauer ist so abge­fall­en, selb­st nach Trep­pen­steigen zwei Stock­w­erke bin ich außer Puste. ( Trotz 2 x wöchentlich Car­dio und Muskel­train­ing in einem Phys­ios­tu­dio) Aber ich muss UNBEDINGT abnehmen! Meine Gynäkolo­gin riet mir nun kür­zlich, einen Fettstof­fwech­sel­hem­mer ( for­mo­line) einzunehmen. Sowohl die Apothek­erin, als auch eine Nach­frage beim Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst Hei­del­berg kon­nten keine uneingeschränk­te Verwendung/ keine Beein­träch­ti­gun­gen der Tamox­ife­nauf­nahme auss­chließen. Hast Du Erfahrung damit? Oder fühlt sich jemand ange­sprochen? Gewichtsab­nahme unter Tamox großes Thema?
    Ich freue mich über einen Tipp,
    liebe Grüße, Sabine
    Gerne möchte ich über Deinen Newslet­ter aktuelle Info lesen

    • Kirsten
      Autor
      7. März 2022 / 21:42

      Liebe Sabine, ganz her­zlichen Dank für deinen Zeilen. Du bekommst eine Bestä­ti­gungs­mail in dein Post­fach, damit der Newslet­ter ankommt, wenn es einen neuen Beitrag von mir gibt. Was Deine Müdigkeit bet­rifft: Hast Du mal deine Schilddrüsen‑, Eisen- und Blutzuck­er­w­erte beim Hausarzt über­prüfen lassen? Vielle­icht liegt hier der Grund für deine Müdigkeit. Statt des For­mo­line würde ich es mit ganz ein­fachem Glu­co­man­nan ver­suchen. Es wird aus der Knolle der asi­atis­chen Kon­jak-Pflanze gewon­nen und ist alko­hol­frei, auch wenn es anders klingt. Es gibt Glu­co­man­nan in Kapseln. Bish­er ist mir nicht bekan­nt, dass es kon­train­diziert bei ein­er Anti­hor­mon­ther­a­pie ist. Alter­na­tiv wäre auch Apfelpek­tin als Gran­u­lat oder Pul­ver eine Möglichkeit. Diese Bal­last­stoffe haben eine sät­ti­gende Wirkung und brauchen allerd­ings viel Flüs­sigkeit um im Magen-Darm-Trakt quellen zu kön­nen. Also pro Kapsel 250 ml Wass­er trinken. Was dein Gewicht bet­rifft, kann ich Dich sehr gut ver­ste­hen. Denn mir ging es auch so, dass ich durchs Tamox­ifen zugenom­men habe. Ich bin ja staatlich diplomierte Diä­tas­sis­tentin und habe immer schon sehr gesund gegessen. Ganz schlank war ich nie, aber es hielt sich im Rah­men. Dann habe ich im Lauf der Jahre mit Tamox­ifen acht Kilo zugenom­men, obwohl ich nach wie vor sehr gesund gegessen habe. Trotz regelmäßigem Sport und Inter­vall­fas­ten — das hat wenig geholfen. Aber — seit viere­in­halb Monat­en esse ich so gut wie keine Kohlen­hy­drate, also low carb, und seit­dem habe ich sieben Kilo weg. Vielle­icht ist das auch für dich ein Weg? Es ist schon am Anfang hart und man muss sich erst ein­mal daran gewöh­nen. Aber mit der Zeit geht es und wenn Du mit weniger Kilos belohnt wirst, ist es eine tolle Moti­va­tion. Ich erset­ze auch öfter eine Mahlzeit durch einen Eiweißshake oder Eiweißpul­ver in Skyr natur oder Mager­joghurt, das hil­ft auch pri­ma. Rezepte für kalo­rien­arme Kuchen etc. find­est Du hier auf der Herzwiese in der Rubrik BACKEN. Ich hoffe, dass Dir meine Tipps weit­er­helfen. Mit Diszi­plin und Geduld schaffst Du das ganz bes­timmt. Du kannst ja mal bericht­en, wie es Dir damit erge­ht. Kopf hoch, einen Plan machen und losle­gen. Das wird schon. Ich habe das ja auch geschafft und bin auch noch dabei an meinen restlichen Kilos zu arbeit­en, die noch weg sollen. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Sabine
        8. März 2022 / 08:03

        Liebe Kirsten,
        her­zlich Danke für die auf­muntern­den Worte und Tipps, an Schild­drüsen­hor­mone habe ich noch nicht gedacht. Und Low Carb werde ich jet­zt kon­se­quent durchziehen.
        Her­zliche Grüße, Sabine

        • Kirsten
          Autor
          8. März 2022 / 08:06

          Liebe Sabine, sehr gerne. Dann hast Du ja zwei Punk­te wo Du anset­zten kannst. Ich wün­sche Dir ganz viel Erfolg dabei und lass mal hören, wie es Dir damit so erge­ht. Auf geht’s Du schaffst das, denke daran Du bist nicht alleine, viele Frauen so auch ich, arbeit­en daran und wir schaf­fen das. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  38. Silke
    8. März 2022 / 12:11

    Liebe Kirsten,
    ich habe vor ein paar Monat­en schon ein­mal hier geschrieben. Heute habe ich ein anliegen bezüglich mein­er Eier­stöcke. Ich nehme jet­zt seit Juni 21 Tamox­ifen. Bis auf Muskel und Gelenkschmerzen ging bis her alles mit den Neben­wirkun­gen. Das serelys für die Wech­sel­jahres­beschw­er­den hil­ft mir gut.
    Lei­der wurde jet­zt bei mir am linken Eier­stock eine knapp 6 cm einge­blutete Zyste ent­deckt. Ich habe mit­tler­weile beschw­er­den. Teil­weise so heftig schmerzen die in den Rück­en ziehen. Bin deshalb schon zusam­men gebrochen. Mein fraue­narzt meinte ich kön­nte die Sache aus­sitzen und warten oder bei­de Eier­stöcke Ent­fer­nen lassen. Was aber starke Wech­sel­jahres­beschw­er­den hervorruft.meine Gebär­mut­ter habe ich seit 2003 nicht mehr. Wegen meines Brustkrebs kann ich deshalb auch keine Hor­mone nehmen. Hast du Erfahrung damit oder jemand anderes hier? Ich bin so verun­sichert. Weiß nicht was richtig oder falsch ist.
    Viele liebe Grüße
    Silke

    • Kirsten
      Autor
      8. März 2022 / 12:19

      Liebe Silke, ich kann Dich sehr gut ver­ste­hen, denn ich hat­te ähn­lich­es. Ich hat­te über ein Jahr eine durch Tamox­ifen bed­ingt eine sehr große Zyste am Eier­stock. Auf Grund der Coro­na Pan­demie kon­nte ich vor zwei Jahren nicht direkt ins Kranken­haus, da mir emp­fohlen wurde, sie ent­fer­nen zu lassen. Nach neun Monat­en Warten bin ich dann ins Kranken­haus und mir wur­den dabei auch bei­de Eier­stöcke ent­fer­nt. Zudem hat­te ich den ganzen Bauch voll mit Endometriose, was vorher nicht bekan­nt war. Kurzum: mir geht es seit­dem deut­lich bess­er als vorher. Im Zuge dessen habe ich auf Aro­matase­hem­mer umgestellt, da Tamox­ifen bei mir nun nicht mer das passende Medika­ment war. Ich war auch sehr besorgt vor­ab und bin heute sehr dankbar, diesen Ein­griff unter­nom­men zu haben. Ich war auch recht schnell wieder fit, wohl auch dank regelmäßigem Sport. Die ersten vier Monate mit Anos­tro­zol waren schon hart. Aber ich wusste, dass sich dies mit der Zeit bessert. Nun nehme ich das Anos­tro­zol schon neun Monate und mir geht es deut­lich bess­er, als unter Tamox­ifen. Ich empfehle Dir eine ärztliche Zweit­mei­n­ung und dann kannst Du weit­er­schauen. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  39. Silke
    8. März 2022 / 12:57

    Liebe Kirsten,
    Dankeschön für deine schnelle Antwort.
    Ich werde mir im Kranken­haus eine zweite Mei­n­ung ein­holen. Dann werde ich sehen welch­es für mich die beste Lösung ist.
    Deine Seite hat mir schon sehr viel geholfen. Es wäre schön wenn ich deinen Newslet­ter bekom­men würde.
    Fühl dich umarmt.
    Ich sende son­nige Grüße bleib gesund.
    Silke

    • Kirsten
      Autor
      8. März 2022 / 13:29

      Liebe Silke,
      sehr gerne. Eine Zweit­mei­n­ung ist immer gut. Ich freue mich natür­lich sehr, dass ich Dir weit­er­helfen kon­nte und Dir meine Herzwiese so gut gefällt. Ich stecke da sehr viel Liebe, Zeit, Erfahrun­gen und Wis­sen rein. Ich freue mich, wenn Du mal bericht­est, wie es sich entwick­eln wird. Zum Newslet­ter habe ich Dich angemeldet, es müsste eine Bestä­ti­gungs­mail bei Dir angekom­men sein. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  40. Silke
    30. März 2022 / 17:35

    Hal­lo liebe Kirsten,
    heute hat­te ich einen Unter­suchung­ster­min im Kranken­haus wegen mein­er Zyste. Jet­zt sind es mit­tler­weile drei große einge­blutete Zys­ten. Mein link­er Eier­stock muss ent­fer­nt wer­den. Ich habe mit­tler­weile unerträgliche schmerzen. Meine OP ist am 4.4.22 . Habe zwar Angst davor,aber ich hoffe sehr das es mir dann bess­er geht. Ich danke dir nochmals für deine guten Tips und Ratschläge.
    Viele liebe Grüße und bleib gesund.
    Silke ☀️

    • Kirsten
      Autor
      31. März 2022 / 15:47

      Liebe Silke,
      ich kann deine Angst so gut nachvol­lziehen, denn mir ist ja ähn­lich­es passiert. Ich war unglaublich nervös vor der OP. Aber danach ging es mir danach sehr schnell wesentlich bess­er und heute bin ich so dankbar, dass alles geklappt hat. Und auch, dass ich es habe machen lassen. Es wird bei Dir ganz bes­timmt auch sehr gut laufen. Ich wün­sche dir ganz viel Glück — alles wird gut. Auf ganz bald und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  41. Silke
    31. März 2022 / 15:58

    Dankeschön liebe Kirsten,
    Ich hoffe das es dir gut geht. Und das gesund­heitlich bei dir alles soweit ok ist.
    Pass gut auf dich auf.
    Ich danke dir für deine auf­muntern­den Worte. Ich hoffe sehr,das bei mir auch alles gut läuft und das es mir dann bess­er geht.
    Viele her­zliche Grüße
    Silke ☀️

    • Kirsten
      Autor
      31. März 2022 / 16:20

      Liebe Silke,
      das mache ich und mir geht es pri­ma. Melde Dich mal, wenn Du es geschafft hast. Und denke an etwas Schönes, wenn Du in den OP gefahren bist. Das habe ich auch gemacht und es ist gut fürs Unter­be­wusst­sein. Toi, toi, toi. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  42. Silke
    10. April 2022 / 09:20

    Hal­lo liebe Kirsten,
    am 4.4 war meine OP. Der linke Eier­stock musste raus und rechts der Eileit­er. Drei sehr große einge­blutet Zys­ten mit abge­sprengter Gebär­mut­ter­schleimhaut. Gott sei Dank war alles gutar­tig. Lei­der habe ich noch immer starke schmerzen nach der OP. Es hat sich ein Bluter­guss an der großen Wunde gebildet. Aber jet­zt muss ich ein­fach nur Geduld haben und mich scho­nen. Dann wird es mir hof­fentlich endlich wieder gut gehen. Habe auch auf dem Weg in den OP immer an etwas schönes gedacht.
    Viele her­zliche Grüße
    Silke ☀️

    • Kirsten
      Autor
      10. April 2022 / 15:58

      Liebe Silke, ich habe mich wirk­lich sehr über deine Nachricht gefreut. Jet­zt hast Du es geschafft und der Bluter­guss wird auch wieder ver­schwinden. Es hört sich doch alles sehr gut an. Da ist nun bes­timmt eine ganz große Last von deinen Schul­tern gefall­en. Und es war gut, dass Du an etwas Schönes gedacht hast, kurz vor dem Wegschlum­mern in die Narkose. Gute und schnelle Gene­sung für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  43. Christel Schmidt
    11. April 2022 / 13:13

    Hal­lo liebe Kirsten, zu meinem großen Glück
    habe ich heute deine ” Herzwiese” entdeckt.Ich wurde am 22.3 2022 an Brustkrebs bruster­hal­tend operiert .Es war bei ein­er Mam­mo­gra­phie durch großen Zufall ent­deckt, weil es noch kein Knoten son­dern nur eine min­i­male Verdick­ung war. Nach ein­er Biop­sie wurde aber bestätigt, daß der Befund pos­i­tiv und hor­monbe­d­ingt mit ein­er Größe von 6 mm war. OP ist sehr gut ver­laufen und der Wächter Lym­ph­knoten ohne Befall von Kreb­szellen. Nun wurde mir bei meinem Abschlussge­spräch mitgeteilt,daß ich Bestrahlung und ein Hor­mon­prä­parat Tamox­ifen Far­mos 20 mg zur weit­eren Behand­lung bekom­men soll. Nach­dem ich die Beipackbeschrei­bung gele­sen habe stieg aus Angst mein Blut­druck bes­timmt auf 250. Mein Sohn riet mir gle­ich davon ab, weil er auch einen Schreck von den Neben­wirkun­gen bekom­men hat­te. Ich habe genau so eine Block­ade dieses Medika­ment zu nehmen. Werde allerd­ings schon 79 Jahre, und füh­le mich bis jet­zt top­fit. Da meine Schwiegertochter vor 7 Jahren auch an Brustkrebs erkrank­te und auch dieses Medika­ment bekam, jedoch alle Neben­wirkun­gen voll zu spüren bekam, hat sie es nach 2 Jahren abge­set­zt. Bis jet­zt geht es ihr gut. Was soll ich nur machen? Für die Strahlen­ther­pie habe ich noch keinen Ter­min. Ich wäre sehr dankbar für einen Rat von dir. Her­zliche Grüße von Christel

    • Kirsten
      Autor
      11. April 2022 / 13:40

      Liebe Chris­tel, ganz lieben Dank für deine offe­nen Worte. Erst ein­mal kannst Du sehr stolz auf Dich sein, dass du soweit schon so viel geschafft hast. Alleine mit der Diag­nose umzuge­hen und fer­tig zu wer­den, ist ja zunächst ein­mal ein har­ter Brock­en. Ich kann Dir aus mein­er Erfahrung bericht­en, dass meine Ärzte vor fünf Jahren mir die Möglichkeit offerierten nach der Bestrahlung mit dem Tamox­ifen zu begin­nen, wenn ich dazu bere­it bin (Zeitraum war damals rund 2 Monate). Bei mir hat es nach der Bestrahlung noch sechs Wochen gedauert, bis ich damit unter Trä­nen ange­fan­gen habe. Nun habe ich Tamox­ifen knapp vier Jahre ein­genom­men und jet­zt nehme ich schon fast ein Jahr Aro­matase­hem­mer. Und was soll ich sagen: es geht mir wirk­lich gut. Natür­lich gibt es auch bei mir Höhen und Tiefen und Tage, an denen ich alles in Frage stelle. Aber ins­ge­samt bin ich froh und dankbar, eine Anti­hor­mon­ther­a­pie in Anspruch nehmen zu kön­nen. Es nicht zu nehmen, ist keine gute Option. Machst Du nach der Bestrahlung noch eine Reha? Das hat mir sehr geholfen damit zu begin­nen. Also gehe es langsam an und einen Ver­such es zu nehmen, ist es auf jeden Fall wert. Und die Neben­wirkun­gen müssen ja nicht automa­tisch alle kom­men. Du schaffst das und bitte ver­suche es. Denn es ist eine wirk­lich wirk­same und sin­nvolle Hil­fe gegen neuen Krebs. Alles Gute für Dich und nicht aufgeben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  44. Christel Schmidt
    11. April 2022 / 15:18

    Liebe Kirsten, ich danke dir von ganzen Herzen für deine schnelle Antwort, denn ich grü­bel schon einige Tage, wie ich mich ver­hal­ten soll. Mit meinem 7 jähri­gen Enkelchen möchte ich auch weit­er­hin noch fro­he und glück­liche Jahre ver­brin­gen. (Die Mama hat­te Brustkrebs) . Denn ich habe mich in diesen schw­eren Zeit­en voll und ganz mein­er kleinen Enkel­tochter gewid­met. Lei­der ver­starb auch mein Mann 2021nachdem ich ihn 6 Monate rund um die Uhr gepflegt hat­te, ab Krebs. Mir blieb also nichts erspart, den­noch sah ich immer wieder Licht am Ende des Tun­nels und so möchte ich es auch weit­er hand­haben. Wenn ich meine Strahlen­ther­a­pie been­det habe werde ich auch eine REHA beantra­gen um wieder, Kraft zu sam­meln. Danach habe ich mit MIR beschlossen, auch die Hor­montablet­ten zu nehmen. Ich würde.mich wieder melden, wenn irgendwelche Zweifel auftreten. ES ist schön, daß es jemand wie dich gibt, die anderen Mut macht . DANKE.….und dir auch alles Gute ! Von Herzen liebe Grüße, Christel

    • Kirsten
      Autor
      11. April 2022 / 16:14

      Liebe Chris­tel, lieben Dank für deine neue Nachricht. Es ist schreck­lich, was der Krebs alles anricht­en kann. Das hast Du ja dann auch schon zu genüge erlebt. Ich freue mich sehr, dass ich Dir Mut machen kon­nte. Das was Du schreib­st klingt nach einem sehr gut Plan. Eine gute Sache, Ziele zu haben und die Reha wird dir ganz bes­timmt gut tun. Melde Dich gerne wieder, wenn Dir danach ist. Alles Gute und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  45. Christel Schmidt
    11. April 2022 / 16:41

    Vie­len lieben Dank und eine Fro­he Osterzeit wün­scht Christel

    • Kirsten
      Autor
      12. April 2022 / 07:32

      Liebe Chris­tel, vie­len Dank. Auch ich wün­sche Dir und deinen Lieben entspan­nte und fro­he Ostern. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  46. Jutta Kloth
    4. Mai 2022 / 19:01

    Hal­lo liebe Mädels,
    bei mir wurde vor genau einem Jahr ein 3 mm großer Tumor ent­fer­nt und in ein­er weit­eren Oper­a­tion 3 Wächter­lym­ph­knoten. Es fol­gte die Bestrahlung und danach der Start mit Tamox­ifen. Ich habe mich sehr vor dem Tag gefürchtet, es aber dann doch durchge­zo­gen, nach­dem ich auf Dein­er so Mut machen­den Seite war, liebe Kirsten!
    Meine Schachtl habe ich mit Edding und Großbuch­staben mit dem Wort “Leben­sret­terchen” beschriftet.
    Die ersten Monate waren echt hart, aber dann wurde es immer bess­er. Nicht jed­er Tag ist gle­ich und auch ich habe meine “Zip­per­leins” und bin manch­mal neben der “Spur”, was ich aber vielle­icht in den Zeit­en des hor­monellen Umbruchs auch ohne das Medika­ment wäre??
    Ich kon­nte sog­ar mein Gewicht bis auf 1 kg hal­ten. Was mir echt geschadet hat, war das Import Tamox­ifen aus Spanien, das ich jet­zt 2 Monate genom­men habe. Ich hat­te der­maßen mit Wasserein­lagerun­gen zu kämpfen, das war echt unan­genehm. Let­zte Woche bekam ich mein Tamox­ifen von der Fa. Hexal wieder und das Prob­lem hat sich inner­halb von Tagen wieder erledigt.
    Ich hat­te in der Apotheke um Benachrich­ti­gung gebeten, sobald “mein Tam” wieder liefer­bar wäre und sie hat­ten let­zte Woche dann 1 Pack­ung bekom­men! Bleibt dran, es lohnt sich!
    Ich wün­sche Euch allen von Herzen ganz viel Mut, Zuver­sicht, Glauben und Hoff­nung und gesunde und glück­liche Stun­den und ganz viel Genuß für jeden neuen Tag der uns geschenkt wird! Lasst uns das Leben feiern.
    Viele liebe Grüße
    Jut­ta aus dem schö­nen Bayern

    • Kirsten
      Autor
      5. Mai 2022 / 18:52

      Liebe Jut­ta, ich freue mich wirk­lich sehr über deinen net­ten Kom­men­tar und auch, dass ich dir Mut gemacht habe. Ich kenne die Höhen und Tiefen nur zu gut und es ist jeden Tag wieder eine neue Her­aus­forderung. Aber wir schaf­fen das. Und das Leben hält für uns alle gute Dinge bere­it. Pos­i­tiv denken hil­ft dabei immer gut. Inter­es­sant ist die Wirkung des spanis­chen Tamox­ifens bei Dir. Und wie gut, dass Du nun wieder eines von Hexal bekom­men hast. Alles Gute für dich und bis ganz bald hier wieder auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

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