TAMOXIFEN — Tipps und Erfahrungen

Jeden Abend gibt es bei mir eine Tamoxifen Tablette. Und das noch ein paar Jahre. In meinem Beitrag gebe ich Dir praktische Tipps und berichte von meinen Erfahrungen mit Tamoxifen.

Meine praktischen Tipps und Erfahrungen zu Tamoxifen

Meine prak­tis­chen Tipps und Erfahrun­gen zu Tamoxifen

Vielle­icht steckst Du ger­ade mit­ten in der Primärther­a­pie dein­er Brustkreb­serkrankung?  Da drehen sich die Gedanken um eine Chemother­a­pie, Oper­a­tion oder Bestrahlun­gen. Wenn Du einen hor­mon­ab­hängi­gen Brustkrebs hast, wird dabei meis­tens die Ein­nahme von Tamox­ifen emp­fohlen. Als ich die Diag­nose Brustkrebs bekam dachte ich nicht daran, dass ich so etwas jahre­lang ein­nehmen sollte. Woher auch, ich hat­te keine Ahnung, dass das meis­tens dazu gehört. Auch heute noch wun­dern sich Fre­unde und Men­schen, denen ich davon berichte, dass ich noch viele Jahre ein Anti-Krebs-Medika­ment ein­nehmen muss. Die meis­ten  Men­schen gehen davon aus, dass    nach der Primärther­a­pie, also Chemo, Bestrahlung, OP das The­ma durch ist. Nur lei­der ist dem nicht so.

Ich hatte eine Tamoxifen Blockade

Ich war eine brave Pati­entin. Was die Ärzte mir in dieser Zeit der Brustkrebs Diag­nose ger­at­en haben, habe ich gemacht. Nun ja, nicht ganz, aber das ist ein anderes The­ma. Es hat mit Chemo und dem Onco­type Test zu tun. Kurz vor Ende der Bestrahlun­gen hieß es dann: so nun bekom­men Sie ein Rezept für Tamox­ifen. Das nehmen Sie dann bitte direkt nach dem let­zten Tag der Bestrahlung. Nun ja, die Pack­ung hat­te ich mir in der Apotheke besorgt. Eines Abends habe ich mir den Beipackzettel durchge­le­sen. Ob das wirk­lich vernün­ftig war, weiß ich bis heute nicht so recht. Was ich da an Neben­wirkun­gen las, war wie in ein­er Achter­bahn zu sitzen und ständig steil bergab zu fahren und sich dabei völ­lig unwohl zu fühlen. Oh Mann, dachte ich —  das soll ich jet­zt min­destens fünf bis zehn Jahre ein­nehmen? Der Tag der let­zten Bestrahlung rück­te näher. Ich war so unendlich glück­lich, diese Proze­dur geschafft zu haben. Und jet­zt? Ich kon­nte Tamox­ifen nicht nehmen und hat­te eine regel­rechte Tamox­ifen Block­ade. Diese sollte mehrere Wochen anhalten…

Wenn Du nicht direkt mit Tamox­ifen starten kannst, soll­test Du dir etwas Zeit dafür lassen.

Kurz bevor ich mit dem Tamoxifen angefangen habe, fand ich in der Reha dieses Plakat. Es hat mich motiviert.

Kurz bevor ich mit dem Tamox­ifen ange­fan­gen habe, fand ich in der Reha dieses Plakat. Es hat mich motiviert.

Wie ich die Angst vor Tamoxifen verlor 

Es ging zur Reha, in die Paracel­sus Klinik ins All­gäu, genau genom­men nach Schei­degg. Das Tamox­ifen hat­te ich im Gepäck und immer noch nicht genom­men. Meine Frauenärztin wusste davon und sagte, dass ich mir bis zur Reha Zeit nehmen sollte. Es war kein Prob­lem erst ein paar Wochen nach der Bestrahlung damit anz­u­fan­gen. Puh, das hat­te mich schon ein­mal beruhigt. Während meines Auf­nah­mege­sprächs in Schei­degg habe ich mein­er Ärztin davon berichtet. Sie hat mir vorgeschla­gen es ein­fach zu nehmen, wenn ich bere­it dazu bin. In der Rehak­linik habe ich direkt ein paar sehr nette Frauen ken­nen­gel­ernt, die natür­lich das gle­iche Schick­sal wie ich hat­ten. Mit dem Unter­schied, dass sie Tamox­ifen schon teil­weise ein paar Wochen oder Monate ein­nah­men. Wir haben oft darüber gesprochen, was das Tamox­ifen denn nun bei jedem einzel­nen für Auswirkun­gen hat. Bei den meis­ten waren es auf jeden Fall Hitze­wal­lun­gen. Und das haben wir ein­fach mit Humor gese­hen. Mit der Zeit wurde mir das The­ma immer ver­trauter und ich ver­lor so langsam aber sich­er meine Tamox­ifen Blockade.

Tamoxifen Meine TIpps und Erfahrungen

Tamox­ifen Meine Tipps und Erfahrungen

Ein Tag ohne Tamoxifen — heute undenkbar

Nun waren die Bestrahlun­gen sechs Wochen her. Die Reha verg­ing und ich hat­te immer noch nicht mit dem Tamox­ifen ange­fan­gen. Es nahte der vor­let­zte Abend, bevor es wieder nach Hause ging. Vor­ab hat­te ich mir über­legt Tamox­ifen abends zu nehmen. Ich saß auf meinem Bett in der Reha. Der grüne Blis­ter mit den Tamox­ifen Tablet­ten in mein­er Hand. Trä­nen liefen mir übers Gesicht. Ich dachte, dass ich mich nun vom nor­malen Leben ver­ab­schieden muss. Ab mor­gen werde ich schla­gar­tig in den Wech­sel­jahren sein, Punkt. Dabei hat­te ich Hor­ror­vorstel­lun­gen, dass alle neg­a­tiv­en Dinge, die man zu den Wech­sel­jahren so liest, nun auf mich zukom­men. Ich musste dadurch, komme was wolle. Und auf ein­mal wusste ich, dass ich es schaf­fen werde. Nun nehme ich Tamox­ifen schon über drei Jahre.  Also ich bin ehrlich, ganz ohne Neben­wirkun­gen ist das alles natür­lich auch nicht. Aber sie hal­ten sich in Gren­zen. Außer­dem ver­suche ich immer das Beste daraus zu machen. Auch das gelingt mal bess­er und mal schlechter. Wenn ich heute daran zurück­denke, habe ich mir viel zu viele neg­a­tive Gedanken gemacht. Heute ist es für mich undenkbar kein Tamox­ifen zu nehmen. Was ich von den Frauen in der Reha gel­ernt habe ist, dass sie Tamox­ifen als ihren Schutz vor Krebs ansehen.

Auch Du schaffst das

Es ist also wichtig, das ganze Unter­fan­gen mit Tamox­ifen pos­i­tiv anzuge­hen. Deshalb möchte ich Dich liebe Herzwiese­fre­undin unbe­d­ingt dazu motivieren dabei zu bleiben. Oder über­haupt erst anz­u­fan­gen.  Weil Tamox­ifen eine wirk­same Hil­fe gegen Krebs bieten kann. Du schaffst das! So wie ich das auch geschafft habe. Hast Du Lust auf weit­ere prak­tis­che Tipps und Erfahrun­gen zum The­ma Brustkrebs und Frauenge­sund­heit? Oder wie wäre es mit leck­eren und gesun­den Rezepten? Dann schau Dich hier auf mein­er Herzwiese um.

Heute bin ich stolz auf mich, dass ich schon ein paar Jahre mit Tamoxifen geschafft habe.

Heute bin ich stolz auf mich, dass ich schon ein paar Jahre mit Tamox­ifen geschafft habe.

 

Danke sagen möchte ich Susanne, Heike, Anke und Car­men. Sie waren mit mir in der Reha und haben mich motiviert Tamox­ifen einzunehmen.

 

Ich hoffe meine Erfahrungen helfen Dir. Ich freue mich über Deine Erfahrungen und Kommentare dazu. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese. 

Meinen Beitrag über meine langjährigen Erfahrungen zu Tamoxifen und Nebenwirkungen liest Du hierAuch ich habe Tage an denen ich am liebsten alles im Hinblick auf die Antihormontherapie hinschmeißen möchte. Meinen Beitrag zum Thema Antihormontherapie — aufhören oder weitermachen findest Du hier

 

Teilen:

72 Kommentare

  1. Karin
    7. Oktober 2020 / 12:25

    Liebe Schwest­er im Herzen,
    mir ging es ähn­lich. Ich hat­te Angst vor Tamox­ifen, aber noch mehr Panik nochmals zu erkranken.
    Ich habe sofort nach den Bestrahlun­gen damit ange­fan­gen. Das 1. Jahr war so mit­tel­prächtig, aber mit­tler­weile im 3. Jahr ist alles (bis auf ein paar Hitze­flash­es) ok. Nehme einige Nahrungsergänzungsmit­tel, wie Coen­zym, Vit­a­min D, B12, Augenkapseln (da extrem trock­ene Augen) und Mag­ne­sium. Läuft.….

    Alles Liebe und danke für deine tolle Seite!
    Liebe Grüße aus Augsburg,
    Karin

    • Kirsten
      Autor
      10. Oktober 2020 / 12:26

      Liebe Karin, ganz lieben Dank für Deinen net­ten Kom­men­tar. Darüber habe ich mich wirk­lich sehr gefreut. Ja, Tamox­ifen ist immer wieder eine Her­aus­forderung. Und es ist lei­der nicht damit getan, es ein­fach zu schluck­en. Damit Neben­wirkun­gen erträglich bleiben ist Sport und gesun­des Leben immens wichtig. Also diese Erfahrung habe ich gemacht. Dazu find­est Du auch einen Beitrag hier auf der Herzwiese zum The­ma Sport und Brustkrebs. In Kürze gibt es Neues zu Tamox­ifen hier auf mein­er Seite, es geht um prak­tis­che Tipps dazu. Bleib gesund und guter Dinge. Her­zliche Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

  2. silvia striesow
    6. Dezember 2020 / 13:42

    Hal­lo liebe Herzwiese ,
    deinen Beitrag habe ich mit Inter­esse gelesen,ich nehme Tamox­ifen seit fast 5 Jahren und habe mich damit arrangiert.In diesem Jahr habe ich auf Letro­zol gewech­selt und nach 3 Monat­en auf “mein” Tamox­ifen zurück ,
    weil es für mich bess­er verträglich ist . Mein vorgegebenes Ziel sind 10 Jahre .
    Ich will alle Frauen ermuti­gen ‚es zu ver­suchen und durchzuhal­ten . Es wird mit der Zeit besser !!!
    Vie­len Dank für diese tolle Seite .
    Liebe Grüsse von der Insel Hiddensee.
    Silvia

    • Kirsten
      Autor
      6. Dezember 2020 / 19:17

      Liebe Sil­via, ganz her­zlichen Dank für deinen net­ten Kom­men­tar, der mich sehr freut. Mein Weg wird ähn­lich wie dein­er sein. Noch anderthalb Jahre, dann soll ich wohl auch das Medika­ment wech­seln. Wie haben sich denn die Neben­wirkun­gen des Letro­zol bei Dir bemerk­bar gemacht? Ich habe da Bedenken, im Hin­blick auf Gelenkprob­leme o.ä. Und ver­mut­lich kann ich dann auch wieder auf “mein” Tamox­ifen umsteigen. WIR SCHAFFEN DAS! Her­zliche Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  3. Roswitha Schmidt
    3. Januar 2021 / 10:18

    Liebe Kirsten!
    Nehme die Tamox­ifen schon fast 5 Jahren bin eigentlich sehr zufrieden ein wenig Gelenkss­chmerzen nur eines macht mich Kopfzer­brechen kann das sein das nach fast 5 Jahren die Haare aus­fall­en Muss die Tablet­ten noch bis März nehmen wird das mit den Haa­raus­fall dann bess­er oder kann ich jet­zt schon aufhören damit

    • Kirsten
      Autor
      4. Januar 2021 / 19:49

      Liebe Roswitha, vie­len Dank für deinen net­ten Kom­men­tar. Erst ein­mal her­zlichen Glück­wun­sch, dass Du im März die fünf Jahre Tamox­ifen geschafft hast. Das ist eine Mega­leis­tung! Der Haa­raus­fall muss nicht vom Tamox­ifen kom­men. Ist deine Schild­drüse in Ord­nung? Und wie sieht es mit den restlichen Blutwerten aus? Ich würde die Werte mal per Blutab­nahme über­prüfen lassen. Das Tamox­ifen würde ich so kurz vor Schluss nicht ein­fach abset­zen. Was Du mal ver­suchen kannst ist Siliz­ium einzunehmen. Das gibt es z.B. als Sil­icea Kapseln und Gel in der Apotheke, bei dm und Ross­mann. Es dauert allerd­ings vier bis sechs Wochen, bis sich erste Wirkun­gen zeigen. Ganz gle­ich welch­es Prä­parat du dazu nehmen soll­test, eine Monat musst Du dir immer Zeit geben. Auch spezielle Haar­wäss­er aus der Apotheke kön­nen hil­fre­ich sein. Ein Wirk­stoff der bei Haa­raus­fall gerne einge­set­zt wird ist Minox­i­dil. Da würde ich mich an dein­er Stelle mal beim Der­ma­tolo­gen und /oder Apotheke berat­en lassen. Ich wün­sche Dir viel Erfolg. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  4. Angelika
    9. Januar 2021 / 10:17

    Liebe Kirsten
    Ich bin sehr dankbar über diesen Bericht von dir. Deine Erfahrun­gen ähneln meinem Weg wirk­lich sehr. Auch ich kon­nte mich mit OP, Chemo und Bestrahlung ganz gut arrang­ieren. Geholfen hat mir bes­timmt meine durch­weg pos­i­tive Ein­stel­lung dazu, gesunde Ernährung und viel Sport (das war aber schon vor der Diag­nose so). Sport ist seit vie­len Jahren mein Hob­by und meine Leidenschaft.
    Es war mir klar, dass nach der Bestrahlung (die endete Anfang Dez.2020) die Hor­mon­ther­a­pie mit Tamox­ifen fol­gen würde. Darüber hat­te ich mir nie Gedanken gemacht, bis ich den Beipackzettel durchge­le­sen habe.… da kamen mir auf ein­mal große Zweifel. Ins­beson­dere wegen den „sehr wahrschein­lichen“ Neben­wirkun­gen (mehr als 1 Per­son pro 10 Per­so­n­en). Die da wären: Wasserein­lagerun­gen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewicht­szu­nahme. Die auch genan­nten Hitze­wal­lun­gen fand ich da nicht so schlimm. Die anderen 4 genan­nten Dinge schon.… den genau das ist neben anderen Din­gen als Neben­wirkung von der Chemo übrig geblieben. Fand ich auch nicht so tragisch, da mein Onkologe mir sagte, es reg­uliert sich alles mit der Zeit wieder. Die Vorstel­lung, dass sich diese Neben­wirkun­gen (also Gewicht­szu­nahme, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Wasserein­lagerung) durch Tamox­ifen ggf nicht reg­ulieren werden.…über 7 Jahre.… machen mich erst­ma­lig seit Beginn der Ther­a­pi­en unsich­er. Denn das schränkt mich als ambi­tion­iert­er Hob­bysportler schon mächtig ein. Es ent­stand dann eben­falls eine Art Tamox­ifen-Block­ade (das hast Du gut auf den Punkt gebracht). Ich kon­nte mich nicht über­winden das Zeug zu nehmen. Mein Onkologe sagte zum Glück, ich soll mir Zeit lassen. Seit dem wäge ich täglich ab, suche im Inter­net nach der Nadel im Heuhaufen. Immer mit Hoff­nung, dass ich etwas oder jeman­den finde der mir sagt, man kann auf Tamox­ifen verzicht­en. Bewusst war mir aber die ganze Zeit, dass diese Ther­a­pie eine weit­ere Chance birgt, das Risiko des Rück­falls zu ver­min­dern. Eine Chance, die andere nicht haben.…. Jet­zt bin ich seit ein­er Woche in Reha und gestern auf Deinen Bericht gestoßen. Ich kon­nte mich so gut damit iden­ti­fizieren und Du hast mir sehr geholfen noch bess­er zu ver­ste­hen. Heute Mor­gen kon­nte ich die erste Tablette nehmen. Darauf bin ich stolz. Egal was kommt, ich werde ver­suchen mich zu arrang­ieren und Tamox­ifen pos­i­tiv zu sehen, was mir schließlich auch mit den anderen Ther­a­pi­en gelun­gen ist.
    Nochmal vie­len Dank !
    Angelika

    • Kirsten
      Autor
      11. Januar 2021 / 11:29

      Liebe Ange­li­ka,
      ganz her­zlichen Dank für deinen aus­führlichen und bewe­gen­den Kom­men­tar. Beim ersten Lesen kamen mir die Tränen…denn blitzar­tig habe ich mich an meine Sit­u­a­tion erin­nert. Mir ging es genau­so mit der Neben­wirkungs-Inzi­denz mehr als 1 von 10 Personen…Nun ja, frau muss da irgend­wie durch. Manch­mal nervt es mich, aber die meiste Zeit ist es ein­fach gut so wie es ist. Ab und an hil­ft es auch es ein­fach zu tun und nicht darüber nachzu­denken. Was Du auf jeden Fall beibehal­ten soll­test ist der Sport. Ich bin früher viel gejog­gt, allerd­ings ist es mir immer schw­er gefall­en. Sog­ar im Köln Marathon war ich mehrmals in ein­er Staffel dabei. Mit­tler­weile mache ich anderen Sport, der mir viel mehr Freude bere­it­et. Heute mor­gen war ich schon 75 Minuten Nordic Walk­ing. Ohne regelmäßige Bewe­gung würde ich die Neben­wirkun­gen des Tamox­ifen weitaus deut­lich­er spüren. Aber so lässt sich damit leben. Dein Anfang ist ja nun auch gemacht — ganz toll. Und genieße die Zeit in der Reha, sie ist ein tolles Geschenk. Ich denke an meine Reha im All­gäu sehr gerne zurück. Ich freue mich, wenn Du mir hier auf der Herzwiese treu bleib­st. Es gibt immer wieder etwas zu unserem The­ma Brustkrebs. Bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  5. silvia striesow
    16. Januar 2021 / 18:28

    Liebe Kirsten,
    erst­mal ein Gutes und Gesun­des 2021. Meine Neben­wirkun­gen von 3 Monat­en Letro­zol waren Kopfschmerzen ,
    Gelenkschmerzen und Schwindel. Dieses alles habe ich bei Tamox­ifen nicht gekan­nt ‚nur Hitze­wal­lun­gen und man ist nicht mehr so belast­bar wie vor der Brustkreb­s­di­ag­nose. Alles in allem fahre ich jeden Tag 15 km Rad und erfreue mich an jedem neuen Tag . Ich denke nicht mehr soviel über die Diag­nose nach, und habe mich damit
    arrang­iert. Was bleibt einem übrig muss man wohl auch sagen.Allen Betrof­fe­nen kann ich sagen es wird bess­er mit der Zeit und genießt das neue Leben ger­ade in der jet­zi­gen Zeit. Nach ein­er Kreb­s­di­ag­nose ist das Leben noch kostbarer.
    Liebe Grüsse von Silvia

    • Kirsten
      Autor
      17. Januar 2021 / 13:51

      Liebe Sil­via,
      her­zlichen Dank für deine auf­muntern­den Zeilen. Ein Wech­sel ste­ht mit in anderthalb Jahren auch bevor. Mit­tler­weile bin ich da ganz gelassen und sage mir: wenn es nicht gut ist, kann ich zurück zu Tamox­ifen. Ich stimme Dir vol­lkom­men zu: das Leben nach ein­er solch schw­eren Diag­nose ändert sich und Gesund­heit ist noch viel wichtiger als es vorher den Anschein machte. Bleib gesund und alles Gute für dich in diesem hof­fungsvollen Jahr. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  6. Heike müller
    24. Januar 2021 / 20:36

    Hal­lo guten Abend 

    Ich bin im Mai 2018 damit kon­fron­tiert wor­den das meine ange­bliche Zyste die ich immer wieder meinem Fraue­narzt zeigte immer größer wurde und mein Arzt 1 Jahr immer wieder sagte das ist nix .…etwas besseren belehrt wurde als ich mir eine zweit­mei­n­ung einholte.der Arzt sofort eine Biop­sie machte es ist Krebs mit Lym­ph­knoten Befall mei Tumor cm groß sicht­bar von aussen.Dann ging alles ganz schnell .…Erst ver­sucht man bruster­hal­tend ohne Chance er war ein­fach zu groß bereits.also Ampu­ta­tion 20 Lym­ph­knoten ent­nom­men .Ich war am Ende meine Ehe ging in der Zeit kaputt aber sie war schon Jahre davor durch die Spiel­sucht meines ex Mannes stark belastet da ich eine 5 fache Mama bin die immer alles allein stem­men musste.Ich sollte 16 chemos bekom­men 30 bester­ahlun­gen 10 Jahre tamox­ifen. Chemo lehnte ich ab das hätte ich nie geschafft ich lei­de seit 2002 unter Angstzustände und panikat­tack­en ich hätte es ein­fach seel­isch nicht geschafft. Ich fand eine tollen Onkolo­gen der mit mir da so durch geht ich bin lei­der über­fordert bestrahlt wor­den ich hat­te starke ver­beren­nun­gen so das meine Haut auf dem Brustko­rb verklebt ist ich bin heute zu 80 %schwer­be­hin­dert .Ich nehme nun über 2 Jahre tamox­ifen und finde man kann mit leben es gibt solche und solche tage wie bei den Wech­sel­jahren halt auch .ich habe übelst hüftschmerzen und meine linke brust oder der brust­muskel schmerzt oft sehr aber das ist wohl durch sie schon­hal­tung weil ich immer in Alarm­bere­itschaft bin .Ich kann mein Gewicht sehr gut hal­ten da ich ein super tollen Hund bekam der mit fordert ich das joggen so wie biken bis zu 30 km für mich ent­deckt habe und mein Ziel es jeden Tag ist dank mein­er super Uhr 15.000 Schritte zu gehen.ich bleibe trotz Schmerzen bei tamox­ifen es ist mein Leben glg

    • Kirsten
      Autor
      25. Januar 2021 / 09:58

      Liebe Heike, vie­len Dank für deinen offe­nen und ehrlichen Kom­men­tar. Tja, der Krebs ver­langt uns allen ganz schön etwas ab. Einen Hund zu haben, ist ein großes Geschenk. Ich musste mich heute vor ein­er Woche von meinem alten Mäd­chen schw­eren Herzens ver­ab­schieden. Das ist sehr schmerzhaft. Aber irgend­wann kommt ein neuer zu uns nach Hause. Der Sport ist unglaublich wichtig. Er tut dem Kör­p­er und der Seele gut. Ich finde es toll, wie Du das alles meis­terst. Weit­er so und alle Gute. Bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.de

  7. Sandra
    25. Januar 2021 / 11:32

    Liebe Kirsten,
    Liebe Frauen,

    ich bin ger­ade bei der Suche nach pos­i­tiv­en Tamox­ifen-Bericht­en auf diese Seite gestoßen und muss nun über mich etwas schmun­zeln. Ich ste­he kurz vor der Anti­hor­mon­ther­a­pie (nach OP, Chemo und Bestrahlung) und habe — um Kirstens Worte zu ver­wen­den — die totale Block­ade und Angst vor den Tablet­ten und über­lege mir schon die ganze Zeit, wie lange ich das Ein­nehmen wohl hin­auss­chieben kann. Ich habe mit mein­er Gynäkolo­gin auch schon darüber gesprochen und sie kon­nte mir etwas von der Angst nehmen, aber jet­zt, wo ich am Ende der Akut­ther­a­pie ste­he, kommt die Angst und die Wider­spen­stigkeit zurück. Ich bin noch nicht ein­mal die Neben­wirkun­gen der Chemo los und habe über­haupt keine Lust mehr auf Medika­mente und neue Neben­wirkun­gen. Gewichtzu­nahme und Depres­sio­nen wären bei mir auch zwei völ­lig unakzept­able Neben­wirkun­gen, vor denen ich am meis­ten Angst habe. Ich war immer schlank und sportlich und finde es im Moment bit­ter, dass auf­grund der Coro­na-Restrik­tio­nen kein Sport möglich ist außer zu Hause im Wohnz­im­mer. Da hält sich die Moti­va­tion und Freude in Gren­zen 😉 Schlussendlich werde ich mich bald ein­mal über­winden müssen, die Pillen zu schluck­en. Ich weiß auch, dass Neben­wirkun­gen auch immer indi­vidu­ell sind. Ich bedanke mich für eure Erfahrungs­berichte und schicke euch ein Bra­vo! für euren Mut.
    Liebe Kirsten — du hast erwäh­nt, dass es irgend­wo einen Link zu speziellen Tipps gibt oder kommt der noch?
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Kirsten
      Autor
      25. Januar 2021 / 16:18

      Liebe San­dra, her­zlichen Dank für deinen net­ten Kom­men­tar. Ich kann so gut nach­fühlen, was du ger­ade erleb­st, auch wenn ich Gott sei Dank zumin­d­est keine Chemo hat­te. Ich kann Dir nur aus eigen­er Erfahrung bestäti­gen, dass es seine Zeit braucht und irgend­wann ist es dann so, dass Du bere­it dafür bist. Ob eine Woche früher oder später, tut nichts zur Sache. Haupt­sache ist, dass Du dabei bleib­st. Ich nehme sie immer kurz vor dem Schlafen gehen und komme gut damit zurecht. Die Angst vor ein­er Gewicht­szu­nahme war bei mir auch sehr groß. Ich bin nie ganz schlank gewe­sen und ver­suche nun mein Gewicht zumin­d­est zu hal­ten. Abnehmen wird mit den Jahren ein­deutig schwieriger, das merke ich nach dreiein­halb Jahren Tamox­ifen. Was die Stim­mung bet­rifft ist es ganz wichtig Sport zu machen. Das hil­ft gegen miese Laune und außer­dem ist es ein super Schutz gegen unendlich viele Dinge rund um Brustkrebs. Ich habe dazu einen Beitrag hier auf mein­er Seite geschrieben: https://herzwiese24.de/sport-und-brustkrebs-wie-wichtig-ist-das/. Ein weit­er­er Moti­va­tions­beitrag dazu fol­gt in Kürze. Und die Tipps zu Tamox­ifen sind für Mitte Feb­ru­ar geplant, liebe San­dra. Wenn Du meinen Newslet­ter abon­nierst, wirst Du direkt dazu informiert. Er kommt auch nur, wenn es etwas Neues hier auf der Herzwiese gibt. Liebe San­dra: habe Mut, Du schaffst das so wie wir alle hier die schon etwas dazu geschrieben haben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  8. Lisette
    28. Januar 2021 / 19:38

    Hi, mag sil­icea gel in com­bi­natie met tamoxifen?

    • Kirsten
      Autor
      28. Januar 2021 / 19:51

      Liebe Lisette, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. So weit mir bekan­nt ist, spricht nichts dage­gen unter Tamox­ifen auch mal Sil­icea Gel einzunehmen. Ich mache das auch hin und wieder als Kur. Bleib gesund und wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese. 

      Beste Lisette, heel erg bedankt voor je reac­tie. Voor zover ik weet, spreekt niets tegen het gebruik van Sil­icea Gel onder Tamox­ifen. Ik doe dit ook zo nu en dan als kuur. Bli­jf gezond en stu­ur u geweldige groeten van Kirsten von der Herzwiese.

  9. Susanne
    28. Januar 2021 / 19:43

    Liebe Kirsten,
    ich ste­he ger­ade vor einem ähn­lichem Prob­lem und ver­suche die Block­ade zu lösen. Vor 11 Jahren erkrank­te ich das erste Mal an BK. Erst bekam ich Tamoxifen…habe es nicht ver­tra­gen, jede Nacht Krämpfe, Muskelschmerzen und nur noch schwitzen. Wech­sel zu Exemestan…nicht ver­tra­gen, dann Aro­masin. Die meis­ten Beschw­er­den blieben aber ich fand mich damit ab.
    Nach 5 Jahren war icj so glück­lich es Abset­zen zu kön­nen. Alle sagten immer, dass Bewe­gung helfen würde, aber ich hat­te solche Schmerzen, vor allem auch in den Füßen, dass ich es nur zwis­chen 6–8000 Schritte.
    Nach dem Abset­zen bildete sich einiges zurück, aber sehr vieles blieb. Ich habe Fibromyal­gien, Myas­te­nie und Fatique.
    Nun ste­he ich zum zweit­en Mal vor der Entschei­dung. Der erste Gedanke war, als ich hörte, dass ich wieder Krebs habe: “Oh Gott, ich kann das nicht nochmal 5 Jahre durchmachen.”
    Ich muss dazu sageb, dass ich zk den Leuten gehöre, den­rn man­van­merkt, wie ed Ihnen geht. Ich bin eine Frohnatur und vieles habe ich ein­fach weggelacht und die schwarzen Wolken mit Sonne im Herzen vertrieben.
    Aber jet­zt, mit dieser Pack­ung Tamox­ifen in der Hand, stürzt der ganze schwarze Him­mel auf mich nieder und ich weiß nicht wie ich diese Block­ade über­winden soll… .
    Vllt.schaffe auch ich es während der Reha.

    • Kirsten
      Autor
      28. Januar 2021 / 19:58

      Liebe Susanne, vie­len Dank für deine ehrlichen Zeilen. Ich füh­le mit Dir und hoffe sehr, dass Du die erneute Ther­a­pie gut über­ste­hen wirst. Es gibt ja im Kranken­haus und in der Reha die Möglichkeit mit einem Psy­choonkolo­gen zu sprechen. Vielle­icht wäre das eine Möglichkeit die Dir bei dein­er Entschei­dung hil­ft? Du hast das schon ein­mal geschafft, denke da immer dran. Das schaffst Du. Wichtig ist, dass Du dich nicht unter Druck set­zt. Kopf und Herz müssen bei­de Ja sagen. Und wenn Du dazu noch etwas Zeit brauchst, nimm sie dir. Ich habe ja auch einige Wochen gebraucht, wie Du gele­sen hast. Prob­leme mit den Füßen (Fersen­sporn an bei­den Füßen) hat­te ich auch ein knappes Jahr. Es ging mit Ein­la­gen dann bess­er und ich nutze regelmäßig kleine und große Faszien­rollen für meinen Kör­p­er. Ich sende Dir ganz viel Mut, Kraft und pos­i­tive Gedanken. Du schaffst das. Bleib tapfer und werde gesund. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  10. Grit Hungerland
    31. Januar 2021 / 11:46

    Liebe Kirsten von der Herzwiese! Was für ein wun­der­voller Name! Ich bin soeben auf deine Seite gestoßen. Beim lesen der vie­len Beiträge hat man das gute Gefühl nicht allein zu sein mit sein­er Prob­lematik. Ich (51) wurde im Novem­ber 2019 an der recht­en Brust operiert. Zufalls­be­fund bei der ersten Mammo.…..eigentlich nur Verkalkung…dann hat man sich doch für eine Biop­sie entschieden…zum Glück denke ich. Diag­nose eigentlich D cys Zellen.…also Vorstufe.….
    Wurde zum.glück auch dazu berat­en das kom­plette Brust­gewebe sowie Warze ent­fer­nen zu lassen und mit Sil­i­con aufzufüllen. Das war die beste Entschei­dung. Lym­ph­knoten waren zum.glück nicht befall­en so das ich auch keine Chemo oder Bestrahlung brauchte…wirklich großes Glück gehabt denke ich. Sollte dann natür­lich auch tamox­ifen nehmen 5 Jahre.….am Anfang habe ich sehr sehr zu kämpfen gehabt mich dazu zu überwinden…irgendwann hab ich dann doch damit angefangen.…unwahrscheinliche Neben­wirkun­gen. .…extreme Hitzewallungen.….Gelenkschmerzen.…
    ..schleimhautreizun­gen usw.…seit einiger Zeit habe ich auch das Gefühl dass sich das Zeug auf meine Schild­drüse legt.….man fühlt sich eigentlich nie ganz gesund. Ich habe mich jet­zt aber damit arrang­iert. Jeden Tag frische Luft beim gas­sige­hen macht den Kopf frei und hil­ft für hute Gedanken! Und danke das ich an deinen / euren Erfahrun­gen teil­haben darf. Ich werde es 5 Jahre durchziehen…was solls. Mein Gewicht hat sich allerd­ings sehr verän­dert. Ganz schlank war ich auch nie aber zugenom­men habe ich definitiv.…70 kg bei 158 cm Kör­per­größe. Mein Mann unter­stützt mich men­tal und ste­ht zu mir! Und das ist sehr wichtig. Werfe jet­zt aber endlich mal auch ver­suchen durch einen Ernährungs­plan abzunehmen und zuck­er kom­plett zu stre­ichen. Wün­sche dir/ euch alles gute weit­er­hin! Geniesst jeden Tag und habt gute Gedanken. Ganz liebe Grüsse von Grit

    • Kirsten
      Autor
      31. Januar 2021 / 18:06

      Liebe Grit,
      vie­len Dank für dein Kom­pli­ment mit meinem Namen und deinen net­ten Zeilen. Ich bin mit dem Namen auch ganz glück­lich, ist mir damals beim Gas­si in den Sinn gekom­men. Da kom­men einem ja häu­fig gute Gedanken. Es ist toll, dass dich dein Mann unter­stützt. Ein großes Glück. Bei mir kam nach der Primärther­a­pie der Heirat­santrag. Das war auch ganz wun­der­bar für mich. Ja, es ist ganz wichtig am Ball zu bleiben. Meine Mut­ter, die auch Brustkrebs hat­te, sagt beim The­ma Neben­wirkun­gen öfter zu mir: “Kind wenn Du das jet­zt nicht nehmen müsstest, wäre es vielle­icht etwas anderes”. In unserem Alter — auch ich bin 51 Jahre alt — kann es ja schon mal zu irgendwelchen Zip­per­lein kom­men. Wir schaf­fen das, da bin ich fest von überzeugt. Hast Du deine Schild­drüsen­werte mal über­prüfen lassen? Dann hast Du Klarheit. Und auch ich arbeite im Grunde genom­men immer wieder an meinen Kilos. Auch das wird mich begleit­en, ist halt so. Du machst das pri­ma und alles Gute für Dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  11. Carina
    7. Februar 2021 / 17:14

    Liebe Kirsten,
    eben fand ich Deine Inter­net­seite und bin froh darüber. Ab Mitte näch­ster Woche soll ich Tamox­ifen nehmen, ich habe bis Dien­stag noch Bestrahlung. OP eines 1cm großen lob­ulären Karzi­noms (links) war am 22. Dezem­ber. Kein Lym­ph­knoten­be­fall. Keine Chemo. 3 ver­schiedene Ärzte sagten mir 2 Jahre lang, es ist ein Fibroade­nom. Ich wollte dann eine Biop­sie, zum Glück hab ich sie machen lassen. Tumor war sehr langsam wach­send. Es war alles ein Schock. Auch, wenn viele immer sagen, es ist Glück im Unglück, naja, es ist trotz­dem Krebs gewe­sen und hat mich aus der Bahn gewor­fen. Und nun ste­ht mir Tamox­ifen bevor. Ich grusel mich schon etwas, werde es aber ver­suchen. Was mir am meis­ten Angst macht, ist, daß man ein höheres Risiko für Gebär­mut­terkrebs hat. Ich hoffe, daß alles gut geht. Ich bin sehr schlank, mache Sport, nehme Vit­a­min D und ver­suche, viel Gemüse und Obst zu essen. Ich habe gehört, man könne bei Tamox­ifen Neben­wirkun­gen auch Equino­vo ver­suchen. Hast Du davon schon mal etwas gehört? Viele Grüsse von Carina

    • Kirsten
      Autor
      7. Februar 2021 / 21:59

      Liebe Cari­na,
      ich freue mich, dass Dir mein Beitrag zu Tamox­ifen gefällt. Ganz gle­ich ob mit oder ohne Chemo und all den Din­gen, die da dran­hän­gen: es ist und bleibt Krebs. Und ich kenne das sehr gut. Meine Frauenärztin sagte mir dazu: “Die Äng­ste sind ja im Grunde genom­men bei jedem Schw­ere­grad gle­ich” und damit hat sie Recht. Was das Risiko für Gebär­mut­ter­hal­skrebs bet­rifft kann ich Dir empfehlen dies bei dein­er Gynäkolo­gin anzus­prechen, damit dies im Rah­men der Vor­sorge regelmäßig mit unter­sucht wird. Son­st hört sich das mit Sport und Vit­a­min D, Obst und Gemüse und deinem Gewicht doch pri­ma an. Equino­vo habe ich min­destens ein halbes Jahr, direkt zu Beginn der Tamox­ifen Ther­a­pie genom­men. Es hat ehrlich gesagt bei mir nichts gebracht. Allerd­ings muss ich dazu sagen, dass sich Neben­wirkun­gen durchs Tamox­ifen zu Beginn sehr sehr langsam bemerk­bar gemacht haben. Erst nach etwas einem Jahr kamen bei mir ziem­liche Gelenkprob­leme. Heute bekomme ich das mit regelmäßigem Sport ganz gut in den Griff. Auß0erdem hat­te ich auch noch eine ziem­lich aus­geprägte Endometriose, die im Herb­st ent­fer­nt wurde. Seit­dem füh­le ich mich ins­ge­samt viel bess­er und die Gelenkprob­leme sind deut­lich weniger gewor­den. Was ich anstelle von Equino­vo mache ist, täglich Vit­a­min D und Selen einzunehmen. Meine Spiegel dazu lasse ich ein­mal jährlich über­prüfen. Ist allerd­ings eine Igel-Leis­tung, aber das ist es mir wert. Im Equino­vo steckt ja zusät­zlich Lek­tin aus Lin­sen. Die esse ich dann eher häu­fig, z.B. als rote oder schwarze Lin­sen. Hinzu kommt, dass das Equino­vo ja auch ziem­lich teuer ist. Also mein Tipp: Gehe es entspan­nt und langsam mit dem Tamox­ifen an und pro­biere es erst ein­mal ohne Equino­vo. Und ver­such Tamox­ifen als einen echt­en Kreb­ss­chutz anzuse­hen. Denn wenn Kopf und Herz im Ein­klang sind, ist es bess­er. Ich bin sich­er dass Du das schaf­fen wirst. Ich bin nun schon 3,5 Jahre dabei und lebe gut damit. Alles Gute, bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Carina
        10. Februar 2021 / 10:22

        Liebe Kirsten,
        hab vie­len Dank für deine net­ten Worte! Das hil­ft mir sehr. Ja, ich werde es erst­mal ohne Equino­vo ver­suchen. Genau, Selen nehme ich ja auch noch. Werde auf jeden Fall Vit­a­min D und Selen im Blut prüfen lassen. Viele liebe Grüße

        • Kirsten
          Autor
          10. Februar 2021 / 10:34

          Liebe Cari­na, sehr gerne. Mein Check-up dazu ste­ht auch Anfang März an. Dies macht Sinn, denn son­st nimmt man irgend­was und weiß gar nicht ob es tat­säch­lich nötig ist. Alles Gute für Dich. Und ich freue mich sehr, wenn Du öfter hier auf mein­er Seite vor­bei schaust. Es wird regelmäßig neue Tipps, Rezepte und Beiträge von mir geben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  12. Anne
    15. Februar 2021 / 17:46

    Liebe Kirsten,
    her­zlichen Dank für deine Inter­net­seite mit den vie­len guten und wertvollen Tipps.
    Ich bin sozusagen “Wieder­hol­ungstäter” und sollte eigentlich ab let­zter Woche, d.h. eine Woche nach mein­er OP mit Tamox­ifen begin­nen. Da ich nach der OP Prob­leme mit mein­er Sehkraft bekam, möchte ich mich zuerst augenärztlich unter­suchen lassen. Dieser Ter­min ist lei­der erst in der 8.KW.
    Allerd­ings habe ich ehrlicher­weise eine totale Abnei­gung gegen Tamox­ifen. In jun­gen Jahren wurde ich auf­grund aus­geprägter Endometriose zweimal mit GnRH Analo­ga ther­a­piert… es war eine schreck­liche Zeit.. ich hätte pausen­los heulen kön­nen. Jet­zt bin ich in den Wech­sel­jahren und habe im Grunde keine Prob­leme, außer häu­fige Gelenk- und Kopfschmerzen. 

    Manche “Außen­ste­hende” bericht­en, dass Tamox­ifen und Aro­matase-Hem­mer ihre betrof­fe­nen Ange­höri­gen haben O‑Ton “echt alt” ausse­hen lassen. Es ist schon gemein Schw­erkrank­te so kri­tisch zu betra­cht­en, aber ich fürchte so ist lei­der die Real­ität. Auch ich habe während mein­er Kreb­skar­riere oft gehört “man sieht ja nichts”. Mir ging es oft nicht gut, habe meinen Kör­p­er trotz­dem gut behan­delt und sehr auf gute Ernährung und Lebensweise geachtet (hat ja lei­der nix genutzt). Hast Du an Dir Haut- und Bindegewe­bev­erän­derun­gen durch Tamox­ifen bemerkt? 

    Darf ich fra­gen welchen Her­steller von Tamox­ifen Du gut ver­tra­gen kannst oder was Du von anderen Frauen darüber weißt?

    Über deine Rück­mel­dung würde ich mich sehr freuen.

    • Kirsten
      Autor
      16. Februar 2021 / 08:47

      Liebe Anne, vie­len Dank für deinen inter­es­san­ten Kom­men­tar. Ich kann deine Bedenken auf Grund dein­er Endometriose-Vorgeschichte sehr gut ver­ste­hen. Aber wenn ich in dein­er Sit­u­a­tion wäre, würde ich mir sagen, dass es damals eine andere Sit­u­a­tion war und wohl nicht ver­gle­ich­bar mit der aktuellen ist. Aber es sind ganz nor­male Äng­ste und Bedenken, die uns in solchen Fällen in den Kopf kom­men. Wie wäre es das The­ma in deinem Brustzen­trum oder mit dein­er Gynäkologin/Gynäkologen anzus­prechen? Das hil­ft häu­fig auch schon weit­er. Zwecks der Augen würde ich auch erst die Unter­suchung abwarten. Ich gehe, seit ich Tamox­ifen ein­nehme, auch ein­mal im Jahr zur Kon­trolle, sich­er ist sich­er. Es ist alles im Lot, bis auf die übliche Alter­skurzsichtigkeit, die ja fast jed­er hat. Ich nehme seit der ersten Ein­nahme das Tamox­ifen von Ali­ud Phar­ma und komme damit gut klar. Es gab let­ztes Jahr Liefer­schwierigkeit­en bei diesem Tamox­ifen. Ich habe sämtliche Apotheken abtele­foniert und es noch bekom­men. Mein Tipp: Wenn Du die erste Pack­ung gut ver­tra­gen hast, lass Dir ab dann beim Arzt ein Kreuz auf dein Tamox­ifen Rezept machen. Dann ist für den Apothek­er klar ersichtlich, dass es immer von ein­er Fir­ma sein soll und nicht das was ger­ade vor­rätig ist. Ich habe schon öfter in Foren gele­sen und von Frauen aus mein­er Reha-Zeit gehört, dass manche das eine Prä­parat bess­er ver­tra­gen, als das andere. Und solche Ver­suche will ich gar nicht erst anfan­gen. Ich wün­sche Dir nun alles Gute für deinen Weg. Besuche mich gerne wieder hier auf meinem Blog. Es gibt regelmäßig neue Beiträge mit meinen Tipps. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Anne
        16. Februar 2021 / 11:36

        Liebe Kirsten,
        her­zlichen Dank für deine schnelle aus­führliche Rück­mel­dung und den guten Tipps.
        Heute habe ich wieder starke Kopf­schmerzen und ver­suche jet­zt mit dem homö­patis­chen Mit­tel “Neodo­lor” mein Glück.
        Sehr gerne besuche ich regelmäßig deine Herzwiese, denn das gibt mir Sicher­heit sowie ein gutes Gefühl.
        Liebe Grüße
        Anne

        • Kirsten
          Autor
          16. Februar 2021 / 14:27

          Liebe Anne, es freut mich sehr, dass Dir meine Beiträge und Zeilen ein gutes Gefühl geben. Ich gebe mein Bestes und informiere mich bei ser­iösen Quellen. So dass meine Tipps fundiert sind. Und da habe ich in punk­to Kopf­schmerzen direkt etwas für Dich: Trinkst Du genug Wass­er und Tee täglich? Ein Flüs­sigkeits­de­fiz­it geht sehr häu­fig mit Kopf­schmerzen ein­her. Dazu gibt es in Kürze hier auf mein­er Seite auch einen Beitrag mit Tipps wie Du es schaffst genug zu trinken. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  13. Alexandra
    22. Februar 2021 / 19:00

    Liebe Kirsten,
    nach mein­er Brust-OP und Abschluss mein­er Chemother­a­pie hat mir meine Onkolo­gin nun das Rezept für Tamox­ifen in die Hand gedrückt. Ich soll es für min­destens 7 Jahre nehmen.

    Ich muss nun näch­ste Woche die Strahlen­ther­a­pie begin­nen. Laut Onkolo­gen und Strahlen­ther­a­peuten sollte ich ruhig jet­zt schon mit der Ein­nahme beginnen.
    So wie alle tollen Frauen hier, habe ich eine Block­ade und sperre mich inner­lich sehr. Mit mein­er Gynäkolo­gin hat­te ich dann abge­sprochen, dass ich erst nach Ende der Bestrahlung damit anfange. 

    Meine Angst ist es, dass dieses Medika­ment mich in meinem nor­malen Tun und All­t­ag ein­schränkt. Schon jet­zt nach der Chemother­a­pie schmerzen meine Gelenke und Muskeln sehr und ich wache jede Nacht dadurch auf. Ich gehe jeden Tag mit unserem Hund raus und bin in Bewegung.
    Ich war auf der Suche nach pos­i­tiv­en Bericht­en im Inter­net. Die gibt es lei­der nicht. Aber auf dein­er Seite habe ich Deine auf­muntern­den Worte und die vie­len Berichte so viel­er Frauen gele­sen und bemerkt, dass man damit nicht alleine ist und auch diese Hürde meis­tern wird. Vie­len Dank dafür.
    Ich lege noch ganz viel Hoff­nung in die Reha und werde mich mit den kör­per­lichen Umstel­lun­gen durch Tamox­ifen hof­fentlich arrangieren.
    Liebe Grüße
    Alexandra

    • Kirsten
      Autor
      22. Februar 2021 / 20:08

      Liebe Alexan­dra, wie schön dass Dir meine Worte Mut gemacht haben und auch die all der Frauen, die hier schon geschrieben haben. Ich sage Dir jet­zt mal etwas Pos­i­tives zu Tamox­ifen: Es ist unsere lebenswichtige Hil­fe, damit kein neuer Krebs kommt. Natür­lich ist Nie­mand vor einem Rezidiv gefeit. Doch Tamox­ifen würde nicht verord­net, wenn es nichts helfen würde. Du bist ja an einem ähn­lichen Punkt wie ich vor dreiein­halb Jahren: ich sollte im Anschluss an die Bestrahlung damit begin­nen. Und wie Du gele­sen hast, kon­nte ich das auch nicht. Deshalb lass Dir etwas Zeit, bis Kopf und Herz gemein­sam dazu bere­it sind. Das war auch das Cre­do mein­er Ärzte. Und nun nehme die Pille jeden Abend vor dem Schlafenge­hen. Ich drücke Dir die Dau­men und genieße deine Reha. Es ist ein tolles Geschenk, dass wir dies nach ein­er so schw­eren Zeit in Anspruch nehmen kön­nen. Das wird dir bes­timmt gut tun. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  14. Karlotta
    2. März 2021 / 09:47

    Liebe Kirsten,
    Ende März 2017 hat sich für mich mein Leben gravierend geändert.
    Nach­dem erst alles so gut aus­sah, änderte es sich scheibenweise.
    2x Op bruster­hal­tend nach einem Endo­predik­ttest dann doch eine harte Chemo, die zwis­chen­zeitlich umgestellt wer­den musste, da es mir nicht so gut ging.
    Nach­dem ich 30 Bestrahlung hin­ter mich gebracht habe bin ich für 3 Wochen auf Föhr in der Reha gewe­sen, und habe dort mit Tamox­ifen angefangen.
    2018 war ich nochmal für 4 Wochen in Schei­degg, hier wurde mit aber nur klar wie unfit ich bin.
    Im 1ten Jahr nach Chemo habe ich mich noch fit und gesund gefühlt aber inzwis­chen habe ich 15 kg zugenom­men und kön­nte echt nur noch jammern.
    Ich weiß ja das es schon ein Kreis­lauf ist.….. aber ich komme nicht mehr raus. Ich habe so Knochen­schmerzen (Knie, Rücken,Füße) und dann dieses Schwitzen.….… es raubt mir den Verstand.
    Ich gehe spazieren, wan­dern, und das Fahhrad­fahren fange ich auch ger­ade wieder an aber es fällt mir doch echt schw­er sobald es anstren­gend wird.
    Alles in allem ist für mich die Tamox­ifen meine Has­stablette und ich weiß echt nicht wie lange ich die noch nehmen werde.
    Es fühlt sich ger­ade nicht mehr nach Leben an.
    Ich bin 53 gewor­den, und habe eigentlich eine andere Vorstel­lung alt zu werden.
    Lieben Gruß

    • Kirsten
      Autor
      2. März 2021 / 20:01

      Liebe Kar­lot­ta, Du kannst sehr stolz auf Dich sein. Stolz darauf, dass du die ganze Primärther­a­pie geschafft hast und stolz darauf, dass Du nun schon einige Zeit Tamox­ifen nimmst. Und glaube mir, es ist für so gut wie jede Frau mit Ups and Downs ver­bun­den. Kom­mende Woche gibt es dazu hier auf der Herzweise auch einen neuen Beitrag von mir. Ich kenne das mit den starken Schmerzen in sämtlichen Gelenken. Ich habe das mit­tler­weile gut mit regelmäßiger Bewe­gung in den Griff bekom­men. Ich weiß das klingt blöd, anstren­gend und lästig. Aber es ist ein­er der weni­gen Wege, das Leben mit Tamox­ifen erträglich zu machen. Ich habe teil­weise gedacht: Wann bin ich wieder beweglich­er und habe weniger Schmerzen. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis sich mein Kör­p­er auf das Plus an Bewe­gung (ich mache jeden 2. Tag Sport) gewöh­nt hat. Mit­tler­weile füh­le ich mich so gut damit, dass ich gar nicht mehr ohne Sport sein möchte. Da das sehr wichtig ist, kannst Du ja mal meine Beiträge zu Sport und Brustkrebs und Sport im Home­of­fice hier auf der Herzwiese lesen. Vielle­icht motiviert Dich das. Und auch das Schwitzen entwick­elt sich durch Bewe­gung auf ein einiger­maßen erträglich­es Maß. Wichtig ist auch, dass Du dich nicht als Opfer des Brustkrebs siehst, son­dern ver­suchst pos­i­tiv­er zu denken. Denn neg­a­tive Gedanken ziehen dich nur noch mehr runter und tun dir nicht gut. Gib nicht auf und gib Dir eine Chance. Über­lege mal wie Du mit regelmäßigem Sport und bewusstem Essen starten kannst. Was eine gute Sache ist, wäre Inter­vall­fas­ten: also 16 Stun­den Ess­pause und acht Stun­den in denen es etwas zum Essen gibt. Und das zum Beispiel an vier bis fünf Tagen in der Woche. Ich mache das auch öfter, denn ich muss auch sehr genau auf mein Gewicht acht­en. Das war aber bei mir vor Tamox­ifen auch schon so, ist halt jet­zt noch etwas aufwendi­ger gewor­den. Aber so ist das nun mal. Tief dur­chat­men und fröh­lich weit­er­ma­chen. Es reicht am Anfang lediglich zehn Minuten etwas zu machen. Und das kannst Du dann Monat für Monat etwas steigern. Es wird dir bes­timmt gut tun. Denn eins ist klar: Wenn Du unter Tamox­ifen und auch ohne Tamox­ifen in den Wech­sel­jahren nach ein­er Brustkrebs-Erkrankung gut leben möcht­est, macht es Sinn aktiv zu wer­den. Ich wün­sche Dir ganz viel Erfolg — halte durch. DU SCHAFFST DAS! So wie ich auch und alle anderen, die hier schon geschrieben haben. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  15. Daniela Gandl
    20. März 2021 / 19:50

    Liebe Kirsten,
    auch ich möchte hier kurz meine Geschichte erzählen:
    2014 bekam ich das erste Mal die Diag­nose Brustkrebs mit 41. Nach bruster­hal­tender OP und Bestrahlung sollte ich auch Tamox­ifen nehmen. Habe mich damals dage­gen entsch­ieden. Let­ztes Jahr im März wurde ein Rezidiv fest­gestellt. Dieses mal kon­nte nicht mehr bruster­hal­tend operiert wer­den. Glück­licher­weise hat­te ich keine Metas­tasen und die Lym­ph­knoten waren auch nicht befall­en. Nun war klar, die Anti­hor­mon­ther­a­pie musste gemacht wer­den. Habe also auch mit Tamox­ifen ange­fan­gen und hat­te dann lei­der das Hyper­stim­u­la­tion­ssyn­drom. Meine Eier­stöcke haben also erst recht Östro­gene pro­duziert. Jet­zt bekomme ich zusät­zlich zum TAM noch Zoladex Spritzen, die natür­lich auch Neben­wirkun­gen haben. Ich spüre diese Neben­wirkun­gen täglich und sie ner­ven mich! Aber sie hal­ten sich auch in Gren­zen. Meine Ärztin sagt: die Anti­hor­mon­be­hand­lung ist meine Lebensver­sicherung. Und so sehe ich das inzwis­chen auch.
    Ich kann nur an alle Frauen appel­lieren, diese Tablet­ten zu nehmen. Sie sind ein Schutz vor einem Rückfall.
    Gegen die Neben­wirkun­gen mache ich Sport und Yoga, gesunde Ernährung ist auch wichtig. Ich nehme noch Vit­a­min D, Selen und etwas für die Psy­che. So bin ich einiger­maßen sta­bil und kann auch wieder arbeiten.
    Es ist schön über die Erfahrun­gen ander­er zu lesen. Denn mit diesem The­ma ist “Frau” wirk­lich nicht alleine.
    Danke für die “Herzwiese”.
    liebe Grüße
    Daniela

    • Kirsten
      Autor
      21. März 2021 / 17:31

      Liebe Daniela, her­zlichen Dank für deine Geschichte. Und toll, dass Du an alle Frauen appel­lierst, Tamox­ifen zu nehmen. Dem kann ich nur zus­tim­men. Ich betra­chte es auch als meine Lebensver­sicherung. Es ist schön zu lesen, dass Du auf einem guten Weg bist. Vit­a­min D und Selen nehme ich auch und lasse meine Werte ein­mal jährlich dazu prüfen, damit ich weiß wo ich da ste­he. Eine Frage zu deinen Eier­stöck­en — warum wer­den Sie nicht ent­fer­nt? Meine sind im Herb­st ver­gan­genen Jahres ent­fer­nt wor­den, da ich durchs Tamox­ifen Zys­ten bekom­men habe und die über mehr als ein Jahr nicht ver­schwan­den. Nun ist das The­ma durch und ich bin men­tal beruhigter. Auf bald wieder hier auf mein­er Herzwiese. Bleib gesund und pass auf Dich auf. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Daniela
        22. März 2021 / 07:28

        Hal­lo Kirsten,
        zu dein­er Frage, wegen der Ent­fer­nung der Eier­stöcke. Das wäre eine Option gewe­sen. Ich wollte das aber nicht. Ich wurde let­ztes Jahr zweimal inner­halb drei Wochen operiert. Ich kann kein Kranken­haus mehr sehen. Das Zoladex muss ich nicht so lange bekom­men. Das muss man aus­pro­bieren, d. h. nach ein paar Monat­en oder einem Jahr mal abset­zen und schauen, wie sich die Hor­mone ver­hal­ten. Bleiben sie niedrig, kann man das Zoladex wieder weg lassen. Mit Zys­ten hat­te ich bish­er keine Probleme.
        viele Grüße
        Daniela

        • Kirsten
          Autor
          22. März 2021 / 08:25

          Liebe Daniela, das kann ich gut ver­ste­hen mit dem Kranken­haus. Ich sage immer: am besten gehe ich ins Kranken­haus zur Fort­bil­dung oder um Jemand gene­sen abzu­holen. Wenn das Zoladex nicht auf Dauer dazuge­hören muss, ist das ja eine gute Sache. Ich freue mich, wenn Du wieder hier vor­bei schaust. Bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Öfsche
      26. März 2021 / 16:20

      Hal­lo Daniela,
      was nimmst du denn für die Psyche?
      Habe auch Prob­leme damit (aber erst seit ich Aro­matase­hem­mer nehmen muss)

      • Kirsten
        Autor
        26. März 2021 / 19:06

        Liebe Leserin, vie­len Dank für deine Frage. Ich habe diese Daniela gestellt. Sobald ich eine Antwort dazu bekomme, melde ich mich hier. Erst ein­mal möchte ich Dir sagen: halte durch. Auch wenn es oft nervig und nicht ein­fach ist — du schaffst das ganz bes­timmt. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

        • Kirsten
          Autor
          30. März 2021 / 12:31

          Liebe Leserin, Daniela hat nun auf deine Frage zwecks dem Prä­parat für ihre Psy­che geant­wortet. Du find­est Ihre Antwort dazu hier auf der Seite in ihren Kom­mentaren. Wichtig wäre aber, dass Du das The­ma mit deinem behan­del­nden Arzt oder Ärztin besprichst, bevor Du etwas ein­nimmst. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Kirsten
      Autor
      26. März 2021 / 19:04

      Liebe Daniela, eine Leserin fragt was Du für die Psy­che nimmst. Sie hat damit auch zu tun. Vie­len Dank für deine Antwort und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  16. Sabine Schmidt
    27. März 2021 / 17:32

    Liebe Kirsten, ich bin am let­zten Mittwoch nach Brustkreb­sop­er­a­tion (DCIS) aus dem Kranken­haus ent­lassen wor­den. Meine Frauenärztin hat mich schon am Nach­mit­tag angerufen und gesagt, sie habe für mich ein Tamox­ifen­rezept fer­tig gemacht, das ich gle­ich mor­gen abholen solle, weil sie danach Urlaub habe. Ich habe Tamox­ifen sofort genom­men. Jet­zt habe ich im Inter­net gele­sen, dass es mit Tamox­ifen erst nach der Bestrahlung los­ge­ht. Die Bestrahlung begin­nt bei mir früh­estens am 15. April. Jet­zt bin ich verun­sichert, ob es richtig war, sofort mit Tamox­ifen loszule­gen. Kannst Du mir aus Dein­er Erfahrung etwas zu dem The­ma sagen?
    Lieber Gruß, Sabine

    • Kirsten
      Autor
      28. März 2021 / 13:29

      Liebe Sabine,
      erst ein­mal her­zlichen Glück­wun­sch, dass Du die OP schon mal hin­ter dich gebracht hast. Bei mir war es so, dass ich direkt im Anschluss an die Bestrahlung mit Tamox­ifen starten sollte, was ich ja nicht kon­nte wegen mein­er Tamox­ifen-Block­ade. Als ich nach der Bestrahlung in der Reha war, traf ich dort einige Frauen, die bere­its während der Bestrahlung Tamox­ifen ein­genom­men haben. Meines Wis­sens nach hat das Eine ja nicht unmit­tel­bar etwas mit dem Anderen zu tun. Ich kann dir dazu aber auch die Hot­line vom Deutschen Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst empfehlen. Dort kannst Du auch noch mal nachra­gen und Medi­zin­er geben Antwort. Die Tele­fon­num­mer lautet: 0800 — 420 30 40. Ich rufe da auch öfter an, wenn ich eine Fach­frage habe. Ich hoffe ich kon­nte Dir weit­er­helfen. Alles Gute und bis bald hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  17. Sabine Schmidt
    29. März 2021 / 19:10

    Liebe Kirsten,
    vie­len Dank für Deine Antwort und Deine guten Wün­sche. Ich habe zwis­chen­zeitlich eine Mail an den Arzt, der mich operiert hat, geschrieben und weiß jet­zt, dass es reicht, wenn ich erst nach der Bestrahlung mit Tamox­ifen loslege.
    Ganz lieber Gruß und bis bald auf Dein­er tollen Herzwiese,
    Sabine

    • Kirsten
      Autor
      30. März 2021 / 08:41

      Liebe Sabine, na siehst Du: es fügt sich alles. Was ich Dir zur Bestrahlung noch empfehlen kann ist Ther­mal­wass­er aus der Apotheke. Das habe ich täglich auf die Brust gesprüht und es hat geholfen, dass die Ver­bren­nun­gen nicht ganz so stark waren. Denn die Haut wird von Tag zu Tag dun­kler, trock­n­er und die Haut span­nt. Die Markierun­gen haben darunter nicht gelit­ten. Alles Gute für Dich und ich freue mich sehr, dass Dir meine Seite gefällt. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  18. Daniela G.
    30. März 2021 / 11:59

    Hal­lo Kirsten,
    für die Psy­che nehme ich seit über sechs Jahren Johan­niskraut, 900 mg (LAIF 900). Ich ver­suche, im Som­mer auf 600 mg zu reduzieren, da das Johan­niskraut doch sehr sonnen­empfind­lich macht und ich das auch merke.
    Mit dem LAIF 900 bin ich sta­bil. Tamox­ifen zusam­men mit Johan­niskraut zu nehmen, ist aber lei­der auch wieder so ein The­ma. Mein Fraue­narzt sagt, es ist in Ord­nung. Meine andere Ärztin meint, es wäre nicht so ide­al, weil das Johan­niskraut die Wirkung des Tamox­ifen bee­in­flussen kön­nte. Im Beipackzettel ist es allerd­ings nicht erwäh­nt. Das verun­sichert mich natür­lich. Habe aber zusam­men mit meinem Gynäkolo­gen beschlossen, es weit­er zu nehmen, das es bei mir gut wirkt und ich sta­bil bin. Bei einem Prä­paratwech­sel kommt es vielle­icht wieder zu Prob­le­men. Ich möchte auch kein chemis­ches Anti­de­pres­sivum nehmen. Das hätte ja auch wieder mehr Nebenwirkungen.…
    Es ist schon alles nicht so ein­fach. Man braucht wirk­lich Diszi­plin und Durch­hal­tev­er­mö­gen und muss den für sich richti­gen Weg find­en. Ich muss jet­zt schauen, wieder regelmäßiger Sport zu treiben. Das hil­ft auch sehr gegen Stimmungsschwankungen.
    Ich hoffe, ich kon­nte helfen.
    Liebe Grüße von Daniela

    • Kirsten
      Autor
      30. März 2021 / 12:29

      Liebe Daniela, vie­len Dank für deine Antwort. Ich werde die Leserin /Interessentin dazu informieren. Ich denke Sport ist immer eine gute Sache und tut ins­ge­samt gut. Ein richtiger Weg dies mit einzubeziehen. Bleib guter Dinge und genieße die schö­nen Son­nen­t­age. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  19. PETRA
    4. April 2021 / 09:41

    Hal­lo liebe Kirsten ,
    Durch Zufall bin ich auf Deine Seite gestossen,auch ich würde von 100 auf 0 an die Wand gefahren, Diag­nose am 20.11.20 danach ging es Schlag auf Schlag: Bei­d­seits Brust­To­ta­lAm­pu­ta­tion­am 5.1.21,Bestrahlungen enden am 8.4. Danach soll ich mit Tamox­ifen starten.….schon allein wenn ich das Wort in den Mund nehme bekomme ich Brechreiz…Meine Reha startet am 19.5. Ich habe mich für Schei­degg entsch­ieden ich freue mich darauf da ich von dieser Klinik viel gutes gele­sen habe.…warte ich noch solange mit den Tamox­ifen???!!! Ich bin so unschlüssig.….am 20.4.bin ich nochmal bei mein­er Frauenärztin.
    Viele liebe Grüsse und schön dass es Dich gibt und ich Dich “ent­deckt“ habe her­zlichst Petra

    • Kirsten
      Autor
      5. April 2021 / 15:25

      Liebe Petra, ganz lieben Dank für deinen Kom­men­tar. Ich kann dich so gut ver­ste­hen, hat­te ja auch unglaublich viele Bedenken zum Tamox­ifen. Nun nehme ich sie dreiein­halb Jahre und soll nun auf Aro­matase­hem­mer umstellen. Und siehe da — mein Grü­beln geht erneut los. Ich war übri­gens auch in Schei­degg und denke immer noch sehr gerne an die Zeit dort zurück. Es waren tolle Wochen und danach war ich auch kör­per­lich weitaus fit­ter, als zuvor. Am vor­let­zten Tag, bevor es wieder nach Hause ging, habe ich in Schei­degg mit Tamox­ifen begonnen. Deshalb kann ich Dir nur rat­en: lass Dir und dein­er Seele etwas Zeit und es kommt der Punkt an dem Du bere­it dazu bist. Ich habe das auch so gemacht und bin ja aktuell in ein­er ähn­lichen Sit­u­a­tion und habe mir auch Bedenkzeit erbeten. Ich freue mich, wenn Du mir als Leserin treu bleib­st. Berichte gerne mal wie es bei Dir weit­erge­ht. Du schaffst das mit Zeit und Ruhe. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Petra
        3. Juni 2021 / 20:21

        Hal­lo liebe Kirsten ‚so nun bin ich schon die dritte Woche in Schei­degg und muss sagen es gibt mir ganz viel , denn die Ther­a­peuten hier sind exzel­lent, nun habe ich mit den Tamox­ifen begonnen und damit haben aber auch die Hitze­wal­lun­gen angefangen,mehr als 15 Wellen täglich ‚dass bringt mich um den Ver­stand, abge­se­hen davon habe ich schon 3 kg zugenommen,was aber auch an dem schreck­lich unge­sun­dem Essen hier liegen kann ‚sowas in ein­er Reha für Krebs-Patien­ten ist unmöglich.Mit dieser Mei­n­ung steh ich nicht alleine da,es gibt hier viele Mit­pa­ti­entin­nen die schon zum 2.bzw 3. Mal hier sind und sagen vor Jahren war das Essen um Wel­ten besser.Ich werde nun die dritte und vierte Woche für mich entschei­den was ich esse und wenn es nur Quark und All­gäuer Käse ist !!!! in diesem Sinn pass gut auf dich auf Kirsten ich melde mich wieder

        • Kirsten
          Autor
          7. Juni 2021 / 12:45

          Liebe Petra, vie­len lieben Dank für deinen Schei­degg-Bericht. Als ich vor vier Jahren dort war, war das Essen okay. Es war nicht über­ra­gend, aber es ging. Da ich selb­st ja sehr gut kochen kann, fand ich damals schon, dass es teils zu fett und unge­sund war. Du kannst doch mal mit ein­er der Diä­tas­sis­tentin­nen vor Ort sprechen. Vielle­icht hil­ft das etwas. Aber ins­ge­samt fand ich Schei­degg super. Es hat mir auch sehr gut getan. Was deine Hitze ange­ht, liegt es vielle­icht auch ein biss­chen am Wet­ter? Oder kam es direkt nach dem Tamox­ifen? Ich nehme seit eini­gen Monat­en Serelys. Das sind Blüten­pol­lenex­trak­te, die gegen Hitze­wal­lun­gen helfen sollen. Und sie sind kom­pat­i­bel mit Tamox­ifen. Einen Ver­such wäre es wert, wenn es bei Dir nicht bess­er wird. Aktuell habe ich damit aber auch ver­stärkt zu tun, ins­beson­dere Nachts. Ich denke schon, dass das Wet­ter sein nötiges dazu tut. Heute gibt es bei mir meine let­zte Tamox­ifen, da ich auf Aro­matase­hem­mer umstellen soll. Aber ich gönne mir dann mal einen Monat Pause, bevor ich beginne. Ich will ein­fach sehen, wie ich mich dann so füh­le. Hab noch eine gute Zeit in Schei­degg. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  20. Hedie
    9. Mai 2021 / 15:34

    Hal­lo
    Ich nehme Tamox­ifen nun seit 6 Monat­en und habe seit dem bes­timmt 6 Kilo zugenom­men ☹️
    Wird es mit Jahre bess­er o.

    • Kirsten
      Autor
      10. Mai 2021 / 08:35

      Liebe Hedie, vie­len Dank für Deinen Kom­men­tar. Und gib den Mut nicht auf. Ich muss Zeit meines Lebens auf mein Gewicht acht­en, wie 80 bis 90 Prozent der Frauen, auch die die schlank sind. Mit zunehmen­dem Alter wird es lei­der nicht leichter, son­dern Frau muss mehr dafür tun. So geht es mir auch. Wie sieht es denn bei Dir mit Sport aus? Ohne Bewe­gung wird es auf Dauer schw­er möglich sein, das Gewicht zu hal­ten, bzw. etwas zu senken. Durch die Wech­sel­jahre, in die man mit der Zeit (also nicht von Jet­zt auf Gle­ich) durchs Tamox­ifen kommt, ver­ringert sich der Grun­dum­satz um etwa 300 bis 400 Kalo­rien täglich. Das heißt also, dass es Sinn macht diese einzus­paren und/oder einen Teil durch Sport zu ver­brauchen. Es macht auch Sinn mal ein Ernährungstage­buch zu führen. Hier soll­test Du alles auf­schreiben was Du isst und trinkst und auch berück­sichti­gen dass Essen­pausen sehr wichtig sind. Gute Erfahrun­gen habe ich mit Inter­vall­fas­ten gemacht, also 8 Stun­den Zeit zum Essen, 16 Stun­den Essenspause, also z.B. von 18 Uhr bis 10 Uhr am näch­sten Mor­gen. Ich wün­sche Dir ganz viel Durch­hal­tev­er­mö­gen, es ist lei­der so, dass frau mehr dafür tun muss, als in jun­gen Jahren. Aber das geht anderen Frauen ohne Anti­hor­mon­ther­a­pie auch so, das ist zumin­d­est ein Trost. HALTE DURCH. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  21. Mona
    5. Juni 2021 / 17:41

    Hal­lo,
    ich bin 59 Jahre alt und nehme jet­zt Tamox­ifen nach bruster­hal­tender OP und Strahlen­ther­a­pie nun 10 Tage . Habe seit eini­gen Tagen wie Regelbeschw­er­den — der untere Rück­en schmerzt eigentlich dauer­haft, jet­zt Ziehen im Unter­bauch und Aus­fluß . Ist das jet­zt ein Dauerzu­s­tand, oder nur zu Beginn der Ther­a­pie so ? Wie sind denn da die Erfahrungen ?
    Würde mich über kurze Antwort freuen
    Danke.
    LG Mona

    • Kirsten
      Autor
      7. Juni 2021 / 12:50

      Liebe Mona, keine Sorge, es kön­nen tem­poräre Beschw­er­den sein. Ich habe das auch immer wieder. Ins­beson­dere Gelenk-und Rück­en­schmerzen, trotz regelmäßigem Sport. Wenn ich den nicht machen würde, wäre es wohl stärk­er, denke ich. Es gibt auch Phasen in denen ich mehr Hitze­wal­lun­gen habe und dann mal wieder weniger. Es ist ein Kom­men und Gehen. Deshalb nicht verza­gen, es wird auch wieder bess­er wer­den. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  22. Silke
    6. Juni 2021 / 13:46

    Hal­lo liebe Kirsten ☀️
    Ich bin vor kurzem per Zufall auf deine Seite gekom­men. Bei mir wurde let­ztes Jahr lei­der auch Brustkrebs im frühen Sta­di­um fest­gestellt. Es fol­gten 16 Chemos und 20 Bestrahlun­gen. Bis Ende Sep­tem­ber noch Antikör­perther­a­pie. Tja,und diese Sache mit Tamox­ifen ich habe mega Angst davor gehabt. Richtige Hor­ror Geschicht­en im Inter­net gele­sen. Und dann kam ich auf deine Seite. Ich bin so froh. Ich nehme sie jet­zt seit ein­er Woche. Und wie ihr hier schreibt,es ist eine Chance aufs leben. Ich habe durch die Chemo und Antikör­p­er eh viel zugenom­men. Und Muskel und Gelenkschmerzen. Aber ich werde viele von euren Tips jet­zt umset­zen. Und mit Hil­fe von meinem Mann und mein­er Fam­i­lie werde ich es hof­fentlich schaffen.
    Ich schicke dir viele Grüße. Kämpfen lohnt sich und immer pos­i­tiv denken. Und auch wir dür­fen Mal nicht so tolle Tage haben.
    Meine Krebs Diag­nose kam 8. Monate nach dem Tod mein­er Mut­ter. Sie ist am Krebs gestor­ben. Aber dadurch habe ich mir gesagt du musst kämpfen. Ich bin erst 43 Jahre. Und deine Seite gibt mir noch mehr Kraft und Mut.
    Vie­len lieben Dank
    Silke 

    • Kirsten
      Autor
      7. Juni 2021 / 12:55

      Hal­lo liebe Silke, ganz her­zlichen Dank für deine lieben Zeilen. Ich freue mich sehr, dass ich Dir Mut mache. Ich bin genau dein­er Mei­n­ung: Kämpfen und pos­i­tiv denken ist so unglaublich wichtig. Und let­ztlich haben viele Medika­mente Neben­wirkun­gen. Aber bess­er das, als erneuter Krebs. Ich bin sich­er, du schaffst das. Sei stolz auf Dich und was Du bish­er damit schon alles geschafft hast. Auf bald und bleib gesund. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  23. Silke
    6. Juni 2021 / 17:40

    Hal­lo liebe Kirsten ☀️
    Ich bin per Zufall auf deine Seite gekom­men. Ich habe let­ztes Jahr meine Diag­nose Brustkrebs im frühen Sta­di­um bekom­men. Es war ein Schock für mich. Alles wurde wohl im gesun­den ent­fer­nt. Es fol­gten 16 Chemos und 20 Bestrahlun­gen. Bis Ende Sep­tem­ber noch Antikör­perther­a­pie. Naja, dann noch die Sache mit Tamox­ifen ich habe im Inter­net viele Hor­ror Geschicht­en gele­sen. Und dann kam ich auf deine Seite. Diese hat mir sehr viel Mut und Kraft geben. Jet­zt nehme ich Tamox­ifen seit ein­er Woche. Durch die Chemo und Antikör­p­er Ther­a­pie habe ich lei­der viel zugenom­men und Muskel und Gelenkschmerzen. Aber ich werde mir viele Tips von dein­er Seite annehmen. Auch das das Tamox­ifen unsere Chan­cen auf das Leben ist Alles was ich hier lese macht Mut. Und wir sitzen ja alle sozusagen in einem Boot. Das kämpfen wird sich lohnen. Immer pos­i­tiv denken. Ich habe auch zum Glück einen super Ehe­mann und super Kinder die zu mir ste­hen und mich unter­stützen. Ich habe meine Diag­nose acht Monate nach dem Tod mein­er Mut­ter bekom­men. Sie ist lei­der durch den Krebs gestor­ben. Und dadurch habe ich jet­zt auch den Willen zu leben . Ich bin erst 43 Jahre alt. Und möchte das Leben noch genießen. Und die ganzen Neben­wirkun­gen nimmt man dann irgend­wie in kauf. Ich werde jet­zt mit Sport anfan­gen. Und das Lesen dein­er Seite wird mir helfen.
    Ich schicke viele liebe Grüße.
    Mädels ihr seit alle stark und wir wer­den es schaffen.
    Silke 

    • Kirsten
      Autor
      7. Juni 2021 / 12:59

      Liebe Silke,
      Du machst es genau richtig: sich auf das Aben­teuer ein­lassen und aktiv damit leben. Ohne Neben­wirkun­gen wird es wohl eher sel­ten ver­laufen, aber durch den Lebensstil und die men­tale Ein­stel­lung ist es zu schaf­fen. Das haben Mil­lio­nen vor uns geschafft, dann klappt es bei uns auch. Es ist toll, dass Du JA zum Leben sagst. Hier auf der Herzwiese gibt es auch immer wieder Tipps und meine per­sön­lichen Erfahrun­gen dazu. Und kom­mendes Jahr ist auch ein Buch geplant. In diesem Sinne: bleib so pos­i­tiv denk­end und Du hast ein gutes Umfeld, das ist auch sehr kraft spendend. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  24. Annett Pfister
    10. Juni 2021 / 12:09

    Hal­lo liebe Kirsten, 

    ein sehr schön­er Block. Ich nehme nun Tamox­ifen seit 6 Jahren und haben noch 4 Jahre vor mir. Ich hat­te am Anfang auch große Angst vor den Neben­wirkun­gen. Als ich damit startete war ich 50 Jahre alt. Ich hat­te keine der Neben­wirkun­gen, selb­st meine Regel kam noch regelmäßig. Jet­zt bin ich allerd­ings in den Wech­sel­jahren und nach 6 Jahren tun mir auch meine Gelenke weh und nun kommt auch die Gewicht­szu­nahme. Vielle­icht hätte ich die auch ohne Tamox­ifen:). Das weiß man nicht. Ich zäh­le die Jahre und Monate bis ich meine Ein­nahme been­den kann. Let­z­tendlich aber ist es so, dass man doch eine gewisse Sicher­heit hat, dass man alles dafür tut, dass der Krebs nicht wieder kommt.
    Sport hil­ft auf jeden Fall und tut ja auch der Seele gut. 

    Euch allen gutes Durch­hal­ten und vor allem Denkt pos­i­tiv, egal wie schlimm es ist.

    Liebe Grüße
    Annett

    • Kirsten
      Autor
      11. Juni 2021 / 11:21

      Hal­lo liebe Annett, toll, dass Du schon sechs Jahre mit Tamox­ifen geschafft hast. Denn viele Frauen brechen die Ther­a­pie weit vorher ab. Darauf kannst Du sehr stolz sein. Den Rest schaffst Du auch noch. Deine Ein­stel­lung ist genau richtig, so denke ich auch. Und let­ztlich ist das alles bess­er, als erneut Krebs zu bekom­men. Ich freue mich natür­lich auch sehr, dass Dir mein Blog gefällt. Auf ganz bald mal wieder und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  25. Petra
    10. Juni 2021 / 19:00

    Hal­lo liebe Kirsten ‚ich finde es so schön, dass Du immer die Zeit find­est und die richti­gen Worte um uns alle zu motivieren bzw zu beruhigen.Ja die Diä­tas­sis­tentin­nen wis­sen um das Dilem­ma mit dem Essen aber ihnen sind lei­der auch die Hände gebun­den und das coro­na Bud­get tut sein übriges.Ich danke Dir für den Tipp mit Serelys.Ich werde es zumin­d­est versuchen!!!Patientinnen hier sprachen davon Sal­beikapseln zu nehmen oder auch Apfel-Essig am Mor­gen zu trinken.Ja es ist schon echt heftig und das schwüle Wet­ter trägt natür­lich dazu bei .
    Wow ‚dann hast du es ja schon geschafft ‚drei Jahre Tamox­ifen ‚ich finde dich bewundernswert!
    Bleib gesund und eine gute Zeit wün­sche ich Dir.

    • Kirsten
      Autor
      11. Juni 2021 / 11:17

      Liebe Petra,
      für mich ist es auch sehr schön zu lesen, dass ich Dir und anderen Frauen Mut mache mit meinen Zeilen. Ich weiß, dass es auch nach der Primärther­a­pie immer wieder Zeit­en gibt, in denen man am lieb­sten alles hin­schmeißen möchte oder in Frage stellt. Das ist ganz nor­mal. Und umso wichtiger ist es, immer wieder den Weg zurück auf die Spur zu find­en. Du machst das gut und wirst es schaf­fen. Sal­beikapseln habe ich auch mal pro­biert. Hat mir nicht geholfen und davon wurde in meinem Brustzen­trum abger­at­en. Apfel-Essig kenne ich auch noch aus Schei­degg, habe ich natür­lich auch pro­biert. Aber so richtig erfol­gre­ich war das auch nicht. Also dieses Serelys hat nach etwa einem Monat so langsam eine leichte Wirkung gezeigt. Aber etwas schwitzen und jet­zt im Som­mer stärk­eres Schwitzen bleibt. Aber das geht ja anderen Men­schen auch so, nicht nur uns. Ich mache dazu regelmäßig Sport und nutze die Sauna. Auch dabei habe ich den Ein­druck, dass es hil­ft weniger stark zu schwitzen. Und wenn ich selb­st mal gestresst oder anges­pan­nt bin, wird es auch mehr damit. Vier Jahre Tamox­ifen liegen nun hin­ter mir und bald geht es weit­er mit Aro­matase­hem­mern. Ich muss mich da auch pos­i­tiv ein­stim­men, damit es dann weit­er gut klappt. Du siehst es bleibt Arbeit. In diesem Sinne genieße noch die Sonne in Schei­degg. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Petra
        2. Juli 2021 / 14:35

        Hal­lo liebe Kirsten,
        nun bin ich wieder die zuhause und
        die Wochen AHB in Schei­degg möchte ich nicht mis­sen .Ich habe wun­der­bare Frauen ken­nen und schätzen gel­ernt die alle unser Schick­sal teilen.
        Ich sehe die Welt nun mit anderen Augen und lebe die Tage bewusster .Ich lasse mich nicht mehr stressen und nehme mir meine Auszeiten.
        Tamox­ifen wird mich begleit­en auch wenn die eine oder andere Beschw­erde und Ein­schränkung dazu kommt . (Haa­raus­fall, Wasserein­lagerun­gen, Meine Fin­ger und Zehenknöchelchen schmerzen ohne Ende,)es ist und bleibt unser Airbag. Wie Du mir sagtest pos­i­tiv annehmen. Auch Dir liebe Kirsten wün­sche ich dass es mit der Umstel­lung auf Aro­matase­hem­mer klappt und Du sie min­destens so gut verträgst wie Tamoxifen.
        Ich wün­sche dir noch einen schö­nen Som­mer …keine schwülen Tage damit wir angenehm durch die Zeit kommen.
        VIELE LIEBE GRÜSSE UND BLEIB MIR GESUND her­zlichst Petra

        • Kirsten
          Autor
          4. Juli 2021 / 19:03

          Liebe Petra, wie schön deine Erfahrun­gen aus Schei­degg zu lesen. Mir ging es ähn­lich und ich bin auch sehr glück­lich, dort gewe­sen zu sein. Und das Tamox­ifen wird dich nicht in die Knie zwin­gen, Du hast die richtige Ein­stel­lung dazu. Ich nehme seit Don­ner­stag Aro­matasehm­mer und sage mir, dass die Neben­wirkun­gen nicht anders sein wer­den wie bei Tamox­ifen. So kann ich men­tal bess­er damit umge­hen. Wir wer­den es schaf­fen, da bin ich ganz sich­er. Alles Liebe und Gute auch für Dich, bleib pos­i­tiv denk­end und auf bald mal wieder hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  26. Kerstin
    23. Juni 2021 / 21:25

    Ich nehme seit 5 Jahren Tamox­ifen, und habe mich ger­ade entschlossen, es weit­ere 5 Jahre zu nehmen und nicht auf einen Aro­matase­hem­mer zu wech­seln. Der Grund: Ich ver­trage es gut, habe wenig bis keine Nebenwirkungen.
    Ich habe von Anfang an “beschlossen”, dass ein paar Hitze­wal­lun­gen oder mal schmerzende Gelenke nicht so tragisch sind. Ich bin gut damit gefahren.
    Ich möchte allen Mut machen, Tamox­ifen mit ein­er pos­i­tiv­en Ein­stel­lung einzunehmen. Denn auch einen Beipackzettel kann man pos­i­tiv lesen: (mehr als) 1 von 10 ver­spürt diese oder jene Neben­wirkung — ich gehöre zu den etwa 9! Das sind fast 90 %, die diese Neben­wirkung nicht haben.

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:21

      Liebe Ker­stin, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Ob Tamox­ifen oder Aro­matase­hem­mer infrage kom­men, besprichst Du am besten mit deinen betreuen­den Ärzten in der Prax­is und/oder im Brustzen­trum. Gemein­sam kön­nt Ihr über­legen, was ganz indi­vidu­ell für Dich die beste Ther­a­pie ist. Da ich auf Grund von Zys­ten durchs Tamox­ifen und der Ent­fer­nung der Eier­stöcke nun einen anderen Hor­mon­sta­tus habe, heißt es bei mir Aro­matasehm­mer. Ich starte Anfang Juli, habe jet­zt einen Monat Tablet­ten­pause gemacht und das auch vor­ab mit mein­er Ärztin besprochen. Ich finde es ganz toll, dass Du pos­i­tiv denk­end mit dem The­ma umgehst. So mache ich es auch und es macht die ganze Sache leichter. Weit­er so und alles gute für dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  27. Karla
    24. Juni 2021 / 18:49

    Ich habe nur eine Frage. Habe Tamox­ifen genom­men habe durch die Ein­nahme einen sehr dick­en Bauch gekriegt.
    Habe vor 4 Monat­en aufge­hört aber an den Bauch hat sich nichts geän­dert . Meine Frage weiss jemand ob der Bauch über­haupt zurück geht und wenn ja wie lange kann das dauern.

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:15

      Liebe Kar­la, ich kann deine Sorge und Bedenken ver­ste­hen. Durch die Wech­sel­jahre verän­dert sich häu­fig auch die Fettverteilung im Kör­p­er. So kann es dur­chaus sein, dass der Bauch fül­liger ist, als vor der Tamox­ifen-Ein­nahme. Von alleine ver­schwindet er lei­der nicht. Du kannst aktiv etwas tun, durch regelmäßi­gen Sport, min­destens 2,5–3 Stun­den pro Woche. Und das in Kom­bi­na­tion mit gesun­dem, abwech­slungsre­ichen Essen mit weniger Kalo­rien. Ich wün­sche Dir ganz viel Erfolg und Geduld. Bei mir geht es trotz Sport und gesun­dem Essen nur sehr sehr langsam und das hängt auch mit Tamox­ifen und den Wech­sel­jahren zusam­men. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  28. Kerstin
    26. Juni 2021 / 18:30

    Hal­lo Kirsten,
    ich möchte allen Mut machen, die am Anfang der Ther­a­pie mit Tamox­ifen stehen.
    Neben­wirkun­gen kön­nen, müssen aber nicht auftreten. Im Beipackzettel ste­ht: kann mehr als 1 von 10 betr­e­f­fen für bes­timmte Neben­wirkun­gen — das bedeutet auch, mehr als 80% haben sie nicht. Kann bis zu 1 von 10 betr­e­f­fen, also 9 haben sie nicht. Kann 1 von 100 betr­e­f­fen, also 99 haben sie nicht.
    Und sie sind für jede unter­schiedlich. Manche haben kaum welche, manche mehr.
    Ich nehme seit fünf Jahren Tamox­ifen und habe mich soeben entschlossen, es weit­ere fünf Jahre zu nehmen und nicht auf einen Aro­matase­hem­mer zu wech­seln. Ich habe kaum Prob­leme, zum Glück.
    Viele Grüße, Kerstin

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:22

      Liebe Ker­stin, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Ob Tamox­ifen oder Aro­matase­hem­mer infrage kom­men, besprichst Du am besten mit deinen betreuen­den Ärzten in der Prax­is und/oder im Brustzen­trum. Gemein­sam kön­nt Ihr über­legen, was ganz indi­vidu­ell für Dich die beste Ther­a­pie ist. Ich finde es ganz toll, dass Du pos­i­tiv denk­end mit dem The­ma umgehst. So mache ich es auch und es macht die ganze Sache leichter. Weit­er so und alles Gute für dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Kerstin
        3. Juli 2021 / 21:07

        Liebe Kirsten, selb­stver­ständlich habe ich die weit­er­führende Ther­a­pie mit mein­er Ärztin besprochen — sie hat mich ganz offen informiert und die Alter­na­tiv­en aufgezeigt. Die Ther­a­pieleitlin­ien haben sich in den let­zten Jahren erweit­ert bzw. geän­dert, sodass jet­zt man auch bei Tamox­ifen bleiben kann, wenn man es gut verträgt. Die Ein­nahmedauer beträgt dann nochmal 5 Jahre. Ich bin weit­er­hin guter Dinge. Viele Grüße, Kerstin

        • Kirsten
          Autor
          4. Juli 2021 / 19:08

          Liebe Ker­stin, diese Option habe ich auch. Entwed­er 3 Jahre Aro­matase­hem­mer oder 5 Jahre Tamox­ifen. Da meine Eier­stöcke let­zten Herb­st ent­fer­nt wur­den, ist mir expliz­it zu den Aro­mate­sehm­mern ger­at­en wor­den. So ist es bei jed­er von uns anders. Aber wir hal­ten durch und schaf­fen das. Ganz gle­ich ob Tamox­ifen oder Aro­matasehm­mer. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Etwas suchen?