Tamoxifen nicht lieferbar – was tun?

Mehr als 150.000 Frauen sind aktuell vom Lief­er­eng­pass beim Tamox­ifen betroffen.

 

Alarm – es gibt Lief­er­eng­pässe bei einem der wichtig­sten Medika­mente in der Anti­hor­mon­ther­a­pie nach Brustkrebs. Der Wirk­stoff Tamox­ifen ist als Tablette ist aktuell schw­er zu bekom­men. Für  hun­dert­tausende Frauen in Deutsch­land und auch anderen Län­dern der Welt gehört es täglich dazu. Ich habe das selb­st schon miter­lebt. Ich gebe Dir hier Tipps und Infos, was du beim aktuellen Lief­er­eng­pass tun kannst. Außer­dem räume ich mit Falschmel­dun­gen dazu auf. Und denk dran — es gibt für alles immer eine Lösung. Meine zwölf besten Tipps dazu find­est Du in mein­er Check­liste am Ende dieses Beitrags.

Muss es unbe­d­ingt immer vom gle­ichen Her­steller sein?

Tamoxifen von einem anderen Hersteller – geht das?

Anfang ver­gan­genen Jahres bekam ich, im Zuge mein­er regelmäßi­gen Kon­trol­lun­ter­suchun­gen, mein oblig­a­torisches Rezept für 100 Tablet­ten der 20 mg-Dosis Tamox­ifen. Doch zwei Apotheken in meinem Umfeld hat­ten das Medika­ment meines bevorzugten Her­stellers nicht vor­rätig. Oh Gott, dachte ich und wurde unruhig. Denn ich wollte unbe­d­ingt beim Tamox­ifen meines bish­er ver­wen­de­ten Her­stellers bleiben. Ich habe dazu dann bei ein­er Apotheke angerufen. Der Phar­mazeut ver­sicherte mir, dass ich dieses Medika­ment auch von einem anderen Her­steller nutzen könne. Ohne Verän­derun­gen bei möglichen Neben­wirkun­gen. Gle­ich­es teil­ten mir die Experten an der kosten­losen Patien­ten­hot­line des Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst mit. Hier für Dich mal die Hot­line, die ich sehr empfehlen kann: Tele­fon: 0800 — 420 30 40. Den­noch war ich skep­tisch und hat­te Glück. Ich habe Tamox­ifen von meinem Her­steller doch noch bekom­men. Wie das geklappt hat, liest du in mein­er Check­liste: So über­stehst Du den Tamox­ifen Lief­er­eng­pass,  am Ende dieses Beitrags.

Weder wird Tamoxifen vom Markt genommen, noch ist privates Bevorraten Grund für den aktuellen Lieferengpass.

 

Gibt es Tamoxifen bald nicht mehr? 

Anstelle, dass sich die Lage der Liefer­un­gen von Tamox­ifen entspan­nte, ist sie nun wohl auf ihrem Höhep­unkt angekom­men. Denn seit Jan­u­ar 2022 beschränken sich die Liefer­schwierigkeit­en nicht nur auf einen, son­dern sämtliche Her­steller. Und das nicht nur in Deutsch­land, son­dern auch in Frankre­ich und Ital­ien, erk­lärte mir meine Gynäkolo­gin. Wie so häu­fig in unser­er Zeit kur­sierten nun auch zum Tamox­ifen Falschmel­dun­gen. Zum Beispiel, dass es dieses unglaublich wichtige Kreb­smedika­ment bald nicht mehr geben wird. Hier dreht es sich um eine Falschmel­dung. Richtig ist, dass es bei allen Her­stellern aktuell Lief­er­eng­pässe gibt. Falsch ist, dass Tamox­ifen von Arzt­prax­en und Pati­entin­nen gehort­et wurde. Solch ein Lief­er­eng­pass würde nicht entste­hen, weil ein paar Men­schen vielle­icht ein oder zwei Pack­un­gen auf Vor­rat irgend­wo liegen haben. Also: wed­er wird Tamox­ifen vom Markt genom­men, noch ist pri­vates Bevor­rat­en Grund für den aktuellen Lief­er­eng­pass. Aber woran liegt es denn jetzt?

Für alles gibt es eine Lösung — auch beim aktuellen Tamox­ifen Lieferengpass.

Grund für den aktuellen Lieferengpass

Aktuell sind, laut Deutsch­er Gesellschaft für Häma­tolo­gie und medi­zinis­che Onkolo­gie (DGHO), 85 Prozent der Tamox­ifen-Medika­mente in der 20 mg-Dosierung betrof­fen. Doch was ist denn nun der Grund für den aktuellen Lief­er­eng­pass? Coro­na? Oder ist es eine gewollte kün­stliche Verk­nap­pung? Wie so häu­fig spielt Geld, beziehungsweise der Kos­ten­druck im Gesund­heitswe­sen hier eine zen­trale Rolle. Denn laut Angaben des Ver­ban­des Pro Gener­i­ka haben ver­schiedene Zulief­er­er des Wirk­stoffs Tamox­ifen ihre Pro­duk­tion eingestellt. Es lohne sich nicht, da die Pro­duk­tion nicht wirtschaftlich sei. Jet­zt gilt es Ersatzher­steller zu find­en. Und wie das so ist, mahlen die Mühlen hier langsam. Denn hohe reg­u­la­torische Anforderun­gen kön­nen das Ganze in die Länge ziehen. Die Rede ist von Monat­en bis Jahre. Fern­er wird ver­mutet, dass nach den Lock­downs wieder mehr Tamox­ifen ver­schrieben wird als in der Zeit des total­en Lock­downs. Doch das nützt ja alles nichts, irgend­wie muss es ja weitergehen.

 

Welche Hersteller liefern Tamoxifen wieder?

Laut Pro Gener­i­ka kann der aktuelle Lief­er­eng­pass beim Tamox­ifen Stück für Stück in den näch­sten Wochen bis Monat­en behoben wer­den. So soll beim Medika­ment „Tamox­ifen 30 mg Hexal*“ der Lief­er­eng­pass erst im März dieses Jahres los­ge­hen. Aktuell soll es noch ver­füg­bar sein. Das Ende ist laut Her­steller im Dezem­ber dieses Jahres. Bei „Tamox­ifen AI 20“ von Ali­ud* Phar­ma soll der Lief­er­eng­pass bis Ende August andauern. Ein Licht­blick soll „Tamox­ifen 20 Heumann*“ bieten. Das Medika­ment soll voraus­sichtlich ab März wieder erhältlich sein. Diese Angaben sind natür­lich voraus­sichtliche Pla­nun­gen. Fes­t­nageln kann man hier­auf Nie­man­den. Aber es ist zumin­d­est schon ein­mal Licht am Ende des Tun­nels. Was ich Dir jet­zt empfehlen kann, liest du in mein­er Checkliste.

Meine 12 Tipps die Dir in der aktuellen Lage sich­er helfen können.

So überstehst Du den Tamoxifen Lieferengpass

  1. Wenn es bei deinem bevorzugten Her­steller Lief­er­eng­pässe gibt, frage in der Apotheke nach alter­na­tiv­en Her­stellern. Auch wenn es nicht dein Wun­sch oder Ziel ist. Es ist bess­er als nichts. Sobald dein Her­steller wieder liefern kann, kannst Du wieder umsteigen.
  2. Frage in der Apotheke nach kleineren Pack­un­gen. Oft sind die 100er-Pack­un­gen nicht ver­füg­bar, dafür aber die 30er-Packungen.
  3. Sollte es die 20 mg Tamox­ifen Tablet­ten nicht geben, frage nach den Tablet­ten mit 10 mg-Tamox­ifen Wirk­stoff und nimm täglich zwei davon.
  4. Frage bei deinen Brustkrebs behan­del­nden Ärzten, ob es Sinn macht, statt 20 mg für einen begren­zten Zeitraum 10 mg Tamox­ifen einzunehmen. So kannst Du deinen Vor­rat etwas „streck­en“ oder auf die reg­uläre 10 mg Tablette für einen bes­timmten Zeitraum umsteigen.
  5. Ich habe sämtliche Apotheken angerufen und gefragt, ob sie Tamox­ifen vor­rätig haben. Es ist etwas aufwendig. Aber ich hat­te Glück und habe es noch bekom­men. Das soll­test Du auf jeden Fall versuchen.
  6. Du kannst auch in inter­na­tionalen Apotheken oder Online-Apotheken nach­fra­gen, ob sie noch Tamox­ifen vor­rätig haben.
  7. Oder deine Hausapotheke ver­sucht es für Dich in ein­er europäis­chen Apotheke. Falls ja, nimm es. Ganz gle­ich ob 10 oder 20 mg – das lässt sich ja indi­vidu­ell dosieren.
  8. Du kannst auch in dein­er Arzt­prax­is oder dem Brustzen­trum nach­fra­gen, ob es hier noch Tamox­ifen Bestände gibt.
  9. Soll­test Du auf Aro­matase­hem­mer umgestellt wer­den, ist jet­zt der passende Zeit­punkt. Denn hier gibt es aktuell keine Lieferengpässe.
  10. Gib nicht auf und lass das Tamox­ifen ein­fach weg, wenn es nicht liefer­bar ist. Frage bess­er bei deinen Ärzten welche alter­na­tiv­en Medika­mente für dich jet­zt statt Tamox­ifen möglich sind.
  11. Schau bewusst nach von welchem Her­steller Tamox­ifen wieder liefer­bar ist. Infos dazu bekommst Du auf den Inter­net­seit­en des jew­eili­gen Herstellers.
  12. Viele Leserin­nen mein­er Insta­gram- und Face­book-Seite haben es in Apotheken nahe der Gren­ze pro­biert. So haben sie es z.B. in Frankre­ich, Hol­land oder Bel­gien ver­sucht. Dort haben sie Tamox­ifen noch bekom­men. Wenn Du in Gren­znähe wohnst, kannst Du auch das versuchen.

Aktueller Nachtrag vom 21.02.2022

Das Bundesgesundheitsministerium hat nun offiziell einen Versorgungsmangel beim Brustkrebs-Medikament Tamoxifen bekanntgegeben. Den Beitrag dazu findest Du hier.

Ich hoffe, dass ich Dir mit meinem zwölf Tipps helfen kon­nte. Viele wichtige, hil­fre­iche, wertvolle und fach­lich fundierte Tipps rund um das Leben mit Brustkrebs und die Anti­hor­mon­ther­a­pie find­est Du hier auf meinem Blog Herzwiese. 

Hier geht’s zu meinen Beiträgen rund um die Antihormontherapie.

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Hast du noch Tipps und Erfahrungen rund um den Tamoxifen-Lieferengpass  — dann schreib mir gerne einen Kommentar dazu. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese. 

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*Unbezahlte Her­steller­nen­nung

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38 Kommentare

  1. Sybille
    14. Februar 2022 / 18:31

    Hal­lo Kirsten,
    danke für die gebün­del­ten Infos! Ich sollte eigentlich let­zte Woche mein erstes Tamox­ifen-Rezept bekommen.
    Der Eng­pass hat nun dazu geführt, dass mein Brustzen­trum mein­er Gynäkolo­gin ein alter­na­tives Prä­parat emp­fohlen hat und das nehme ich nun: Ralox­ifen AL. Hast du davon schon ein­mal gehört/gelesen? Meine Recherchen haben mich jeden­falls einiger­maßen beruhigt und nun bin ich mal ges­pan­nt, wie sich meine hor­monelle Großwet­ter­lage dem­nächst so entwickelt … 😉
    LG, Sybille

    • Kirsten
      Autor
      14. Februar 2022 / 19:11

      Liebe Sybille, ganz her­zlichen Dank für deinen Kom­men­tar. Meines Wis­sens nach ist es ein Medika­ment gegen Osteo­porose bei Frauen in den Wech­sel­jahren. Im Beipackzettel ste­ht: “Warn­hin­weise und Vor­sichts­maß­nah­men: Im Fol­gen­den wer­den Gründe genan­nt, weshalb
      dieses Arzneimit­tel für Sie ungeeignet sein kann. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker,
      bevor Sie RALOXIFEN AL ein­nehmen: Wenn Sie an Brustkrebs erkrankt sind, da keine aus­re­ichende Erfahrung für die Gabe von
      RALOXIFEN AL bei Frauen mit dieser Erkrankung existiert”. Ich würde an Dein­er Stelle noch mal beim Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst anrufen. Die Tele­fon­num­mer find­est Du in meinem Beitrag. Alter­na­tiv frage mal in ein paar Apotheken nach, ob sie noch Tamox­ifen Bestände haben. Ich wün­sche Dir viel Glück dabei. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Elisabeth
      28. Februar 2022 / 10:09

      Liebe Kirsten und liebe Sybille,
      vom Tamox­ifen-Eng­pass habe ich vor ein­er Woche per Anruf über die örtliche Apotheken­mi­tar­bei­t­erin ‘mein­er’ Stammapotheke erfahren. Zum Glück habe ich mich dort als Dauerkundin reg­istri­eren lassen. So war es für mich möglich, ein­er Reservierung von Tamox­ifen duch die Apotheke zuzus­tim­men und bei meinem Gynäkolo­gen ein vorge­zo­genes Rezept zu bestellen. Faz­it: in bes­timmten Fäl­lenl ist die Weit­er­gabe per­sön­lich­er Dat­en doch von Vorteil.

      • Kirsten
        Autor
        28. Februar 2022 / 11:31

        Liebe Elis­a­beth,
        vie­len Dank für deinen Super-Tipp. Der wird sich­er vie­len Frauen helfen kön­nen. Eine Stamm-Apotheke zu haben, ist eine sehr gute Sache. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  2. Angela
    17. Februar 2022 / 14:45

    Liebe Kirsten,
    Vie­len Dank für deine Tipps zum The­ma “Tamox­ifen Lief­er­eng­pass”! Ein Tipp von mir: ein Apothek­er hat für mich eine Pack­ung von HEXAL direkt beim Werk (also von HEXAL) per Fax bestellt. Bestel­lun­gen via Großhan­del sind zur Zeit fast aus­sicht­s­los. Fragt ein­fach mal in den Apotheken nach! Hoffe, es klappt (noch)!
    — Ich freue mich, dass ich auf deine Seite gestoßen bin. Mir hil­ft es, diese Liefer­krise (es bet­rifft lei­der auch sehr viele andere lebenswichtige Medika­mente!) nicht so ganz allein als Einzelschick­sal von 150.000 betrof­fe­nen Pati­entin­nen durchzuste­hen. Wir Frauen müssen zusam­men­hal­ten! Gibt es nicht so etwas wie eine Patien­ten­vertre­tung, die unsere Inter­essen auch gesund­heit­spoli­tisch vertreten kön­nen? Hast du da einen Tipp?

    • Kirsten
      Autor
      17. Februar 2022 / 15:45

      Liebe Angela, vie­len Dank für deine Zeilen. Ich freue mich, dass ich dich mit meinem Beitrag unter­stützen kann. Und vie­len Dank auch für deine Tipps. Die helfen anderen Leserin­nen und Lesern ganz bes­timmt weit­er. Was deine Anfrage zwecks Patien­ten­vertre­tung ange­ht, würde ich mich an dein­er Stelle mal hier umschauen und Kon­takt aufnehmen:
      https://patientenvertretung.g‑ba.de/was-wir-tun/leitbild-der-patientenvertretung/
      Auf ganz bald wieder hier auf der Herzwiese. Und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Angela
      17. Februar 2022 / 17:41

      Vie­len lieben Dank, liebe Kirsten!
      Alles Gute und bleib zuversichtlich!
      Angela

      • Kirsten
        Autor
        18. Februar 2022 / 21:47

        Liebe Angela, dass wün­sche ich dir auch. Auf ganz bald Mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  3. Mercedes Cantos
    17. Februar 2022 / 16:51

    Ganz Her­zlichen Danken für das wichtige Information.

    • Kirsten
      Autor
      17. Februar 2022 / 16:53

      Liebe Mer­cedes, sehr gerne. Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen Tipps weit­er­helfen kon­nte. Auf ganz bald wieder hier auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  4. Angela
    18. Februar 2022 / 17:58

    Noch ein Vorschlag mein­er­seits: Fragt in den Apotheken nach Importen von Tamox­ifen. Es kann sein, dass die Apotheke dieses Ver­fahren bei den Krankenkassen beantra­gen muss. Immer gut, wenn man eine Hausapotheke hat, die einen darin unter­stützt. Die Import­genehmi­gung ist auch je nach Krankenkasse unter­schiedlich. So habe ich es in Apothek­er Fachzeitschriften gele­sen. Am besten mit der eige­nen Krankenkasse abklären. Auf jeden Fall hart­näck­ig bleiben! Der aktuelle Wis­sens­stand in den Apotheken, Arzt­prax­en, Krankenkassen etc. zum The­ma Tamox­ifen Lief­er­eng­pass ist teils völ­lig unter­schiedlich. Noch ein let­zter Tipp (zumin­d­est inter­es­sant für Betrof­fene, die in Gren­z­nae­he wohnen): Besorgt euch ein Arztrezept und ver­sucht, Tamox­ifen in ein­er Apotheke im Aus­land zu besor­gen. Das kön­nte teur­er (evtl. muss man das Medika­ment pri­vat zahlen) wer­den, aber bevor man gar nichts hat… Hat mir eine Apothek­erin in mein­er Stadt emp­fohlen, die mir nichts anbi­eten kon­nte. Bleibt zuver­sichtlich! Es gibt bes­timmt eine Lösung!
    LG Angela

    • Kirsten
      Autor
      18. Februar 2022 / 21:46

      Liebe Angela, ganz her­zlichen Dank. Dies sind wertvolle und tolle Tipps für uns alle. Ich habe in mein­er Apotheke nachge­fragt und dort gab es sog­ar noch vier 100-er Pack­un­gen und aus­re­ichend 10 mg Pack­un­gen. Ich hoffe dass ist auch in vie­len anderen Apotheken der Fall. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese

    • GISA
      27. April 2022 / 17:47

      Ich habe aus der schweiz tamox­ifen besorgt bekom­men auf Rezept. Mußte es aber sel­ber zahlen. 53 s Franken. Aber egal. Wenig­stens 3 mon. gerettet. Die krankenkasse erstat­tet es nicht

      • Kirsten
        Autor
        3. Mai 2022 / 09:38

        Liebe Gisa, vie­len Dank für deinen Hin­weis. Das hil­ft auf jeden Fall vie­len Leserin­nen und Lesern weit­er. Auf dass die Tamox­ifen-Lief­er­eng­pässe bald Geschichte sind. Alles gute für Dich und auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  5. Angela
    18. Februar 2022 / 23:05

    Liebe Kirsten,
    gle­ich mehrere 100er Pack­un­gen Tamox­ifen in der Apotheke ver­füg­bar… — Wow, das ist ja wie ein Sechser im Lot­to! Gerne mehr von solch tollen Nachrichten!
    LG Angela

    • Kirsten
      Autor
      21. Februar 2022 / 11:45

      Liebe Angela, was für eine gute Nachricht und sie macht anderen Frauen Mut. Vie­len Dank dafür. Es wird auf jeden Fall irgend­wie immer weit­erge­hen. Das ist ja ohne­hin meine Devise. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  6. Angela
    22. Februar 2022 / 11:38

    Liebe Kirsten, liebe LeserInnen,
    ich möchte mich Deinen mut­machen­den Worten anschließen. Ich habe dies­mal keine prak­tis­chen Tipps mehr. Aber es ist doch pos­i­tiv und auf­bauend zu erfahren, dass die Info. bzgl. des Lief­er­eng­pass­es nun auch “ganz oben” angekom­men ist und weit­ere Maß­nah­men zum erle­ichterten Bezug von Tamox­ifen beschlossen wur­den. Es tut sich was. Also auf jeden Fall am Ball bleiben!! Die Sit­u­a­tion kann und wird sich jeden Tag pos­i­tiv ändern!
    LG Angela

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bmg-stellt-versorgungsmangel-bei-tamoxifen-fest-131428/

    • Kirsten
      Autor
      22. Februar 2022 / 14:17

      Liebe Angela, ganz toll und her­zlichen Dank für den Hin­weis. Ich habe den Link nun im Beitrag mit angegeben. So find­en ihn Leserin­nen und Leser in Deinem Kom­men­tar und im Beitrag. Hof­fen wir mal, dass diese Sit­u­a­tion bald vor­bei ist. Ich sage ja immer: pos­i­tiv denken und es gibt für alles eine Lösung. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  7. Ann-Kathrin
    22. Februar 2022 / 20:36

    Liebe Kirsten, liebe Leserinnen,

    allen, die in Gren­znähe wohnen, kann ich auch empfehlen, sich ihr Tamox­ifen zum Beispiel in Frankre­ich zu besor­gen. Das habe ich let­zte Woche gemacht und anstand­s­los meine „Ration“ bekom­men. Die Apothek­erin sagte, dass es kein Prob­lem ist mit einem deutschen Rezept dort die Medika­mente zu holen, allerd­ings muss hier gesagt wer­den, dass ich pri­vat ver­sichert bin und daher immer selb­st alles zahle ( vorstrecke) . Da ich nur 7 km vom Elsass ent­fer­nt wohne, ist das für mich eine Option. Vielle­icht kann ich dem einen oder anderen mit diesen Tipp helfen.

    • Kirsten
      Autor
      23. Februar 2022 / 14:08

      Liebe Ann-Kathrin, her­zlichen Dank für Deinen Kom­men­tar auf mein­er Insta­gram Seite herzwiese24 und auch hier. Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch als Kassen­pa­ti­entin mit einem Rezept in ein­er europäis­chen Apotheke klappt. Zumal sich ja seit 21.02.22 das Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um eingeschal­tet hat und ver­sucht den betrof­fe­nen Frauen hierzu­lande weit­erzuhelfen. Dir weit­er­hin alles Gute und ich freue mich immer von Dir zu lesen. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Nicki
      24. Februar 2022 / 09:57

      Hal­lo ,
      ich hab jet­zt auch in Frankre­ich nachge­fragt , allerd­ings hat man dort andere Her­steller. Jet­zt bin ich unsich­er , soll ich oder nicht .
      Lg Niki

      • Kirsten
        Autor
        24. Februar 2022 / 11:38

        Liebe Nic­ki, das ist doch pri­ma. Zur Absicherung ob das Medika­ment für Dich infrage kommt, empfehle ich Dir bei deinen Brustkrebs behan­del­nden Ärzten nachzufra­gen. Oder Du ruf­st beim Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst des Deutschen Kreb­s­forschungszen­trums an. Die Ärztin­nen und Ärzte ste­hen täglich kosten­los von 8 bis 20 Uhr tele­fonisch unter 0800–420 30 40 zu Ver­fü­gung. Hier wird Dir auf jeden Fall fach­lich weit­erge­holfen. Alles Gute für Dich und bis bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  8. Angela
    25. Februar 2022 / 21:21

    https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/Lieferengpaesse/Tamoxifen/_node.html

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2022/02/25/bfarm-veroeffentlicht-tamoxifen-importe

    Ihr Lieben!

    Das BfArM informiert über Tamox­ifen-Importe mit uns bekan­nten Her­stellern (ratio­pharm…) Lesenswert sind u. a. auch die aktuellen Artikel aus den Apotheken-Fachzeitschriften DAZ und PZ. Das sind immer ser­iöse Quellen und sie bieten ver­ständliche Infos für Apotheken, Phar­mazeuten und Patienten…
    LG Angela

    • Kirsten
      Autor
      27. Februar 2022 / 13:15

      Liebe Angela,
      super- solche Quellen sind Gold wert und danke für deine Lesetipps. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  9. pumuckl
    26. Februar 2022 / 11:59

    Falls es noch nicht bekan­nt ist, die Apotheken kön­nen es importieren, und die Krankenkasse bezahlt auch die mehr Kosten.

    • Kirsten
      Autor
      27. Februar 2022 / 13:14

      Liebe Maike, vie­len Dank für deinen Tipp. Das ist toll und hil­ft ganz bes­timmt weit­er. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  10. Beate
    3. März 2022 / 13:43

    Hal­lo ihr Lieben, auch ich hat­te das Prob­lem, dass „mein“ Tamox­ifen von AL nicht mehr liefer­bar war und dann auch kein anderes mehr. Das hat mir ganz schön Angst gemacht, zumal ich auch nichts anderes nehmen wollte wegen ander­er Zusam­menset­zung und/oder Neben­stoffe. Ich habe dann bei mein­er Krankenkasse angerufen und die haben mir gesagt (als sei es das Selb­stver­ständlich­ste auf der Welt), ich solle mein­er Apotheke ihre Faxnum­mer geben, sie wür­den dann eine Kostenüber­nahme zusagen und man könne dann im Aus­land bestellen. Ich habe jet­zt ein Pro­dukt aus Hol­land bekom­men, es hat auch nochmal 14 Tage gedauert bis es da war. So ganz wohl war mir im ersten Moment nicht, aber ich sage mir jet­zt, es muss halt der Wirk­stoff sein und gut is‘. Euch allen alles Gute, bleibt/werdet gesund und zuver­sichtlich. Viele Grüße, Beate

    • Kirsten
      Autor
      4. März 2022 / 14:35

      Liebe Beate, vie­len Dank für deine Infos und hil­fre­ichen Tipps. Ich war gestern in meinem Köl­ner Brustzen­trum zur jährlichen Kon­trolle. Mein Arzt sagte mir auch, dass es Sinn macht in dieser aktuellen Sit­u­a­tion der Lief­er­eng­pässe, ein alter­na­tives Tamox­ifen Prä­parat einzunehmen. Es wäre bess­er als nichts zu nehmen. Auch wenn es nicht der son­st bevorzugte Her­steller ist. Mein Arzt geht davon aus, dass es bis Ende des Jahres zu Lief­er­eng­pässen einzel­ner Her­steller kom­men kann. Deshalb ist deine Alter­na­tive mit dem nieder­ländis­chen Tamox­ifen eine wirk­liche Hil­fe. Alles Gute für Dich und bis ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Beate
        5. März 2022 / 09:22

        Liebe Kirsten, vie­len Dank für Deine lieben unter­stützen­den Worte, sie zu lesen hat mir heute mor­gen sehr gut getan. Ich bin sehr dankbar dass ich Deinen Blog gefun­den habe. Einen son­ni­gen Tag und ganz liebe Grüße, Beate

        • Kirsten
          Autor
          7. März 2022 / 21:26

          Liebe Beate,
          wie schön, das erwärmt mein Herz und ich freue mich sehr, dass ich Dir helfen kon­nte. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  11. Angela
    7. April 2022 / 15:56

    https://www.presseportal.de/pm/30002/5190927

    Liebe Kirsten,
    es gibt pos­i­tive Neuigkeit­en von HEXAL bzgl Tamox­ifen. Ein Licht­blick immer­hin. Ich hoffe, dass mittelfristig/langfristig eine sichere Ver­sorgung mit Tamox­ifen gewährleis­tet wer­den kann. Ein monate­langer Lief­er­eng­pass eines so wichti­gen Kreb­smedika­ments darf ein­fach nie wieder passieren!
    LG Angela

    • Kirsten
      Autor
      7. April 2022 / 16:28

      Liebe Angela,
      wie schön zu lesen. Ganz lieben Dank für deine Info. Ich habe dem WDR Fernse­hen dazu ein Inter­view gegeben. Es wird im April in der Sendung Markt (WDR, Mittwochsabends um 20:15 Uhr) gesendet. Ich werde den Ter­min aber noch bekan­nt­geben, sobald ich ihn habe.
      Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  12. Angela
    7. April 2022 / 22:59

    Liebe Kirsten,
    ich bin sehr ges­pan­nt auf dein Inter­view im WDR! Bitte unbe­d­ingt rechtzeit­ig den Sende­ter­min mitteilen!
    Übri­gens regt mich bei dem The­ma Tamox­ifen Lief­er­eng­pass ganz beson­ders auf, dass ein­fach behauptet wird, in Pan­demiezeit­en hät­ten sich zu viele Pati­entin­nen mit Ham­ster­vor­raeten an Tamox­ifen eingedeckt. Wer behauptet so etwas? Dabei ist ja gar nicht mal die genaue Zahl der betrof­fe­nen Brustkreb­spa­ti­entin­nen bekannt!
    LG Angela

    • Kirsten
      Autor
      10. April 2022 / 16:03

      Liebe Angela, sobald ich den Sende­ter­min habe, melde ich mich. Tja und diese selt­samen Ausre­den zum The­ma Bevor­rat­en etc. sind wohl nur ein Vor­wand, um von der eigentlichen Tat­sache abzu­lenken: Denn der Preis­druck bei Arzneimit­teln ist immens. Das ist wohl eher Fakt warum die Her­steller teils nicht mehr in gewün­schter Menge pro­duzieren oder sog­ar diese eingestellt haben. Aber es kommt ja Bewe­gung in die Sache. Warten wir es ab und bleiben am Ball. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  13. Ina Rock
    26. April 2022 / 22:11

    Hal­lo!!
    Zum The­ma Lief­er­eng­pass bei Tamox­ifen möchte ich gerne auf etwas hin­weisen, was alle Brustkreb­se hin­sichtl. Gesund­heit bet­rifft: Nach­dem ich wochen­lang erfol­g­los in die Apotheke gegan­gen bin, hab ich gründlich nachgedacht und entsch­ieden, Tamox­ifen nicht mehr zu nehmen, trotz meines jun­gen Alters + hohem Rezidiv-Risiko. Nun geht’s mir viel bess­er ohne die belas­ten­den Neben­wirkun­gen. Meine Onkolo­gin kann das gut ver­ste­hen, hat mich bestätigt, zumal Tamox­ifen das Rück­fall­risiko nur um ein paar Prozent senken kann. Qua­si eigentlich nur ein zeitlich­er Auf­schub. Bitte nicht falsch ver­ste­hen, jede Pati­entin muss selb­st entschei­den. Beden­klich ist v.a. die Tat­sache, dass ein wichtiges Antikrebs- Medika­ment nicht oder kaum noch pro­duziert wird, nur weil es für die Her­steller nicht mehr rentabel ist- obwohl es so viele Frauen betrifft..!?!!
    Ich möchte noch erwäh­nen, dass es min­destens so wichtig ist, auf sich zu acht­en- ob Stress­ab­bau, Ernährung, Bewe­gung und Entspan­nung. Für mich war bis zur Diag­nose das The­ma Acht­samkeit lediglich ein Mod­e­wort, kon­nte damit nichts anfan­gen. Dieser sch… Krebs hat mir beige­bracht, dass ich selb­st das Drehbuch zu meinem Leben schreiben muss, und Ärg­er nur ver­schwen­dete Leben­szeit ist, dann war die Erkrankung wenig­stens zu was nütze.

    • Kirsten
      Autor
      3. Mai 2022 / 09:30

      Liebe Ina, vie­len Dank für deine ehrlichen Zeilen. Wie du schon schreib­st, haben wir das Drehbuch selb­st in der Hand und dazu gehören all die Maß­nah­men wie Bewe­gung, Ernährung, Acht­samkeit, Stress­ab­bau, Entspan­nung etc. Und für mich gehört eine Anti­hor­mon­ther­a­pie auch unbe­d­ingt mit dazu. Es ist das große Dilem­ma mit den Kosten, was wohl die Her­steller zum nicht Pro­duzieren bewegt hat. Ich möchte Dich nicht bekehren, son­dern dich stärken in der Über­legung es vielle­icht doch noch mal mit dem Tamox­ifen zu ver­suchen. Ich habe Ärzte im Fre­un­des- und Bekan­ntenkreis und erst kür­zlich berichtete mir ein­er davon, dass eine junge Frau nach Brustkrebs auch mit der Anti­hor­mon­ther­a­pie aufge­hört hat und nun ein Rezidiv gekom­men ist. Eine Leserin auf meinem Insta­gram Account hat mich dazu per­sön­lich angeschrieben und mir berichtet, dass auch sie Tamox­ifen nicht ein­genom­men hat und nun ein Rezidiv da ist. Ich weiß selb­st wie anstren­gend und fordernd eine Anti­hor­mon­ther­a­pie ist und ich habe da ja auch lange mit mir gekämpft. Aber für mich ist es der richtige Weg. Alles gute für Dich, bleib unbe­d­ingt gesund und guter Dinge. Und auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  14. 24. Mai 2022 / 08:20

    Hal­lo in die Runde, als Neue­in­steigerin zum The­ma Tamox­ifen 20 mg bin ich aktuell bei den Apotheken vor Ort ergeb­nis­los geblieben. Bei meinen Recherchen im Inter­net bin ich allerd­ings bei Shop-Apotheke fündig gewor­den. Vielle­icht hil­ft es Euch weiter.
    Vie­len Grüße, bleibt froh und Gesund, Franziska

    • Kirsten
      Autor
      25. Mai 2022 / 12:56

      Liebe Franziska, ganz her­zlichen Dank für deinen wichti­gen Tipp. Das hil­ft vie­len Frauen weit­er. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

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