Tamoxifen — Meine Erfahrungen mit Nebenwirkungen

Tamoxifen- wird jetzt alles anders?

Wird durch Tamox­ifen auf ein­mal alles anders und welche Neben­wirkun­gen kom­men auf mich zu? Ich berichte von meinen jahre­lan­gen Erfahrun­gen damit.

 

Täglich diese Tablette zu schlucken, ist für jede Frau die das tun muss, eine echte Herausforderung. Hier berichte ich von meinen Erfahrungen mit Tamoxifen und Nebenwirkungen. Es ändert sich vieles, aber es ist zu schaffen.

An das Ende der Primärther­a­pie (Chemo, OP, Bestrahlung), schließt bei vie­len Frauen eine Anti­hor­mon­ther­a­pie naht­los an. In den meis­ten Fällen ist Tamox­ifen das Mit­tel der Wahl. Doch beim Lesen der ganzen Neben­wirkun­gen durch Tamox­ifen verge­ht es vie­len, mir auch. So fängt jede vierte Frau erst gar nicht damit an. Oder die Ther­a­pie wird irgend­wann abge­brochen. Stellt sich die Frage, ob das „alte“ Leben was frau vorher hat­te ab dem Tag der Tamox­ifen Ein­nahme vor­bei ist. Auch ich habe mich gefragt, ob jet­zt alles anders wird. Hier berichte ich von meinen Erfahrun­gen mit Neben­wirkun­gen durch Tamoxifen.

Meine erste Erfahrung mit Nebenwirkungen — Tamoxifen Blockade 

Ich hat­te eine Tamox­ifen Block­ade. Wie ich damit fer­tig gewor­den bin, kannst Du hier lesen. Mit­tler­weile prak­tiziere ich die Anti­hor­mon­ther­a­pie mehr als dreiein­halb  Jahre. Der Jahrestag ist fest in meinem Gedächt­nis ver­ankert. Genau wie der Jahrestag mein­er Brustkreb­s­di­ag­nose. Trotz­dem ist es heute, nach all den Jahren, ein Teil mein­er Rou­tine und auch Gewohn­heit gewor­den, Tamox­ifen täglich zu schluck­en. Ein einziges Mal habe ich mir den Beipackzettel durchge­le­sen. Und das bevor ich die erste Pille geschluckt habe. Ich fühlte mich wie auf ein­er Achter­bahn, allerd­ings auf dem ras­an­ten Weg nach unten.

Tamoxifen — Meine Erfahrungen mit Nebenwirkungen: Geht jetzt die Leichtigkeit des Lebens verloren?

Super, jet­zt ist es vor­bei mit der Leichtigkeit des Lebens. In einem Jahr passt mir kein Kleid, keine Hose  und keine Bluse mehr, weil ich auseinan­derge­he wie ein Hefekuchen. Meine Haut wird faltiger und trock­en. Schlaf­störun­gen, andauernd schlechte Laune, Hitze­wal­lun­gen ohne Ende und dazu noch eine Throm­bose kön­nen auch noch kom­men. Also das will ich nicht! Doch im Grunde sind meine Erfahrun­gen mit Neben­wirkun­gen durch Tamox­ifen andere, als ich zuerst vermutete.

Nicht jede Nebenwirkung wird sich auch bei Dir bemerkbar machen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht jede Neben­wirkung von Tamox­ifen automa­tisch auch auf mich zutrifft.

Meine Erfahrungen mit Nebenwirkungen durch Tamoxifen 

Heute, mit etwas Abstand dazu kann ich nur sagen, dass nicht alle Neben­wirkun­gen automa­tisch auch bei mir zutr­e­f­fen. Und das wird bei vie­len Frauen ähn­lich sein. Ich kenne einige Frauen, die auch Tamox­ifen schluck­en. Die eine ist gerten­schlank, hat dafür Hitze­wal­lun­gen und kann schlecht schlafen. Eine andere hat keine Hitzewellen, dafür öfter mal trübe Stim­mung. Und den Ver­dacht auf eine Throm­bose habe ich lediglich in der Reha bei ein­er Frau erlebt. Trotz­dem: Falls ich irgend­wann in meinem Leben mal einen Langstreck­en­flug vor mir habe, würde ich das The­ma Throm­bose­pro­phy­laxe vor­ab mit meinem Arzt besprechen.

Was hilft bei Hitzewallungen und Schwitzen unter Antihormontherapie mit Tamoxifen und/oder Aromatasehemmern?  Meinen Beitrag dazu findest Du hier. 

 

Gegen viele Tamoxifen Nebenwirkungen gibt es Hilfen

Was die Haut bet­rifft habe ich immer schon sehr viel in punk­to Hautpflege gemacht. Und auch heute noch ist sie gesund und unprob­lema­tisch.  Also wenn Du dir den Tamox­ifen-Beipackzettel mit all seinen Neben­wirkun­gen durch­li­est, heißt es nicht zwangsläu­fig, dass Du alles was da ste­ht auch bekommst. Und wenn es doch zu Neben­wirkun­gen kommt, lässt sich meis­tens etwas dage­gen machen. Allerd­ings muss Du auch etwas dafür tun, von selb­st verän­dert sich da lei­der nicht viel. Aber ich finde die Über­legung aktiv etwas für sich zu tun einen sehr schö­nen Gedanken.

Mal klappt es gut mit dem Tamoxifen, dann mal wieder weniger - Höhne und Tiefen sind dabei ganz normal.

Tamox­ifen — Meine Erfahrun­gen mit Neben­wirkun­gen. Mal klappt es gut mit dem Tamox­ifen, dann mal wieder weniger — Höhen und Tiefen sind dabei ganz nor­mal. So wie sie zum Leben dazugehören.

Schuld war zunächst immer Tamoxifen 

In der ersten Zeit habe ich förm­lich wie auf der Lauer gele­gen und mich beobachtet, was sich denn nun alles an und in mir verän­dert. Das Einzige, was ich in den ersten Monat­en ver­spürte, war ver­stärk­tes Schwitzen in der Nacht. Das haben meine Fre­undin­nen in meinem Alter auch, und sie nehmen kein Tamox­ifen. Na gut, dachte ich, das geht also „gesun­den“ Frauen in meinem Alter auch so. Hat­te ich dann mal irgen­dein Zip­per­lein, sprang in meinem Kopf die Alar­m­glocke an. Schuld war in mein­er Vorstel­lung immer das Tamox­ifen. Es war der uni­verselle Sün­den­bock für alles, was mal nicht so war, wie son­st. Und in den ersten Monat­en war da außer dem nächtlichen Schwitzen auch nicht viel mit Nebenwirkungen.

Ein neuer Lebensstil muss her

Allerd­ings muss ich dazu sagen, dass ich recht früh, nach­dem ich mit Tamox­ifen ange­fan­gen habe, meinen Lebensstil noch etwas fein­justierte. Obwohl ich vorher schon sehr gesund gelebt habe. Manch­mal frage ich mich allerd­ings immer noch, ob bes­timmte Dinge genau­so aus­geprägt wären, wenn ich keinen Brustkrebs gehabt hätte und kein Tamox­ifen nehmen müsste. Nur das kann mir lei­der Nie­mand beantworten.

Es macht keinen Sinn sich permanent mit den negativen Dingen vom Tamoxifen zu stressen.

Es macht keinen Sinn sich per­ma­nent mit den neg­a­tiv­en Din­gen vom Tamox­ifen zu stressen.

 Im Einklang mit Tamoxifen 

Wenn ich die Wahl hätte würde ich auch lieber ohne Tamox­ifen leben. Aber ich würde auch lieber ohne die Bekan­ntschaft mit dem Krebs leben. Und da bei­des nun mal zu mir gehört, musste ich mich der Sit­u­a­tion entsprechend stellen und anpassen. Auf dass ich im Ein­klang mit mir und dem Tamox­ifen bin. Denn es hil­ft alles nichts, ich muss da durch. Denn Tamox­ifen ist eine wichtige Hil­fe, zum Schutz vor erneutem Krebs. Klar ist Nie­mand gefeit davor. Aber mit­tler­weile beruhigt es mich mehr, als dass es mich stresst, Tamox­ifen einzunehmen. Doch es gibt auch Tage, an denen ich das alles in Frage stelle und ver­fluche. Aber ich mache trotz­dem weit­er. Über die Jahre habe ich gel­ernt, dass Jam­mern, zu starkes Selb­st­mitleid und auch Äng­ste mich nicht weit­er­brin­gen. Im Gegen­teil, sie machen die Sache nur noch schlim­mer. Pos­i­tiv denken bringt mich und bes­timmt auch Dich weit­er. Und damit ist nicht gemeint alles schön zu reden. Son­dern das beste aus der Sit­u­a­tion zu machen. Getreu dem Mot­to: Bekommst Du Zitro­nen, dann mache leckere Limon­ade daraus.

Positiv denken bringt dich weiter - so wie das mit den Zitronen und der Limonade so ist

Pos­i­tiv denken bringt dich weit­er — so wie das mit den Zitro­nen und der Limon­ade so ist

Was ich durch Tamoxifen geändert habe

Hitze­wal­lun­gen habe ich nach wie vor, beson­ders abends und nachts. Eine Zeit lang waren sie ziem­lich stark. Mit­tler­weile hat sich das aber durch meinen Lebensstil eingepen­delt. Lei­der eignen sich hier wed­er Sal­beiex­trakt noch Trauben­sil­berk­erze, heißt es von Seit­en mein­er Gynäkolo­gin. Sie gehören wie viele andere zur Gruppe der pflan­zlichen Hor­mone (Phy­to­hor­mone). Ab und an bin ich ziem­lich nah am Wass­er gebaut. Das kann bei einem Film sein, wenn ich ein bes­timmtes Lied höre, etwas trau­riges im TV sehr oder vor Freude. Aber das finde ich nicht weit­er tragisch. Es verge­ht ja auch wieder und beein­trächtigt mein Leben ja nicht. Anstren­gend war eine län­gere Zeit, in der ich ziem­liche Gelenkbeschw­er­den hat­te. Ins­beson­dere mor­gens nach dem Auf­ste­hen oder nach langem Sitzen. Ich kam mir teils vor wie eine 80-jährige Frau. Das hat mich schon ziem­lich gestresst. Und ich habe mich fast ein Jahr mit einem Fersen­sporn an bei­den Füßen geplagt. Das waren Schmerzen, Wahnsinn.  Den­noch kam der blöde Sporn an den Fersen nicht vom Tamox­ifen. Meine Ärztin sagte, es tritt in den Wech­sel­jahren häu­figer auf — auch bei Frauen ohne Brustkrebs.

Sport hilft mir sehr trotz Nebenwirkungen durch Tamoxifen gut zu leben

Aber ich habe die Gelenkschmerzen und auch den Fersen­sporn in den Griff bekom­men. Dank regelmäßigem Sport. Mit­tler­weile mache ich min­destens drei bis vier Mal pro Woche etwas. Sei es Tram­polin sprin­gen, Nordic Walk­ing oder Aer­o­bic vor dem heimis­chem Fernse­her oder PC. Das tut auch meinem Wohlbefind­en unglaublich gut, so dass meine Laune nach wie vor pri­ma ist. Meine Tipps zu Sport bei Brustkrebs find­est Du hier. Alles lässt sich also aushal­ten. Aber ich denke schon, dass man als Frau mit Tamox­ifen da etwas mehr tun muss, als Frauen, die diese Erfahrung nicht machen müssen. Und man braucht Geduld. Denn Beschw­er­den brauchen eine Zeit bis sie kom­men und sie brauchen ihre Zeit, bis sie wieder gehen, ist blöd, ich weiß.

Tamoxifen Nebenwirkung: Wein beschert mir Hitzewallungen

Was ich gar nicht mehr mache ist Wein trinken. Dann kom­men die Hitzewellen mit Kara­cho. Und das brauche ich nicht. Alko­hol habe ich nie viel getrunk­en. Alko­hol ist ein Zell­gift und wirkt deshalb nach Krebs noch neg­a­tiv­er. Außer­dem hat er für mich ein­fach zu viele unnötige Kalo­rien. Da esse ich lieber zum Beispiel ein Stück Käse. Unter Tamox­ifen verzichte ich darauf mit­tler­weile so gut wie immer. Und das fällt mir über­haupt nicht schw­er. Wenn ich mal Lust auf einen Sekt oder ein Bier habe, wäh­le ich ein alko­hol­freies Pro­dukt. Was mein Gewicht bet­rifft, passen lediglich die Teile nicht mehr, die schon zu Beginn der Ther­a­pie mit Tamox­ifen ziem­lich eng saßen. Allerd­ings muss ich schon noch mehr darauf acht­en, als ohne­hin in meinem ganzen Leben schon. Da kommt mir mein Wis­sen als staatlich geprüfte Diä­tas­sis­tentin aber zu Gute. Den­noch wird es wohl immer ein The­ma bei mir bleiben. Apro­pos Essen: Was unter Tamox­ifen nicht gegessen wer­den sollte, sind Grape­fruits, Granat­apfel und Prä­parate mit Johan­niskraut. Sie kön­nen die Wirkung neg­a­tiv beeinflussen.

Manchmal hilft einfach Augen zu und durch und positiv denken. Das ist meine Devise.

Meine Erfahrung zu Neben­wirkun­gen von Tamox­ifen: Manch­mal hil­ft ein­fach Augen zu und durch und pos­i­tiv denken. Das ist meine Devise.

Diese Vorsorgeuntersuchungen mache ich dank Tamoxifen 

Jedes Jahr gehören mit­tler­weile ver­schiedene Vor­sorge­un­ter­suchun­gen für mich dazu. Mir wurde durch die Ein­nahme von Tamox­ifen emp­fohlen, ein­mal im Jahr die Augen beim Auge­narzt unter­suchen zu lassen. Dabei wird der Augenin­nen­druck und das Gesichts­feld getestet.  Außer­dem gehe ich regelmäßig zu mein­er Gynäkolo­gin zu den üblichen Vor­sorge­un­ter­suchun­gen. Aktuell kommt ein­mal im Jahr ein MRT der Brust dazu, sowie Ultra­schall und Mam­mo­gra­phie. Spätestens alle zwei Jahre gehe ich zum Hau­tarzt zum Check. Und das alles auch während der Coro­na Pan­demie. Denn Vor­sorge ist nach wie vor unglaublich wichtig. Das kann ich Dir auch nur ans Herz leg­en. Außer­dem taste ich meine Brust regelmäßig ab. Meine Tipps dazu find­est Du hier. Zusam­men­fassend ist es für mich so, dass Tamox­ifen mein Leben schon verän­dert hat. Es ver­langt einiges an Durch­hal­tev­er­mö­gen, Geduld und auch eine nötige Por­tion Diszi­plin. Aber es ist mach­bar und zu schaf­fen. Und auch Du wirst das schaf­fen. Hab nur Mut.

 

Ich hoffe meine Erfahrungen zu den Nebenwirkungen von Tamoxifen helfen Dir. Wie Du siehst hört das Leben nicht auf, nur weil Tamoxifen auf einmal mit dazu gehört. Ich freue mich über Deine Erfahrungen und Kommentare dazu. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese. 

Meinen Beitrag über meine anfängliche Tamoxifen-Blockade und wie ich sie überwunden haben, liest Du hier. Auch ich habe Tage an denen ich am liebsten alles im Hinblick auf die Antihormontherapie hinschmeißen möchte. Meinen Beitrag zum Thema Antihormontherapie — aufhören oder weitermachen findest Du hier.   

Möchtest Du bei neuen Beiträgen oder Rezepten von mir auf der Herzwiese informiert werden? Dann abonniere meinen Newsletter. Die Anmeldung für den Newsletter findest Du auf der Homepage, also der Eingangsseite, meines Blogs hier:  Scrolle dann ganz nach unten, dort kommt das Anmeldefenster. 

 

Die Fotos in diesem Beitrag stam­men von:  Amy Sham­blen, Arisa Chat­tasa, Randy Fath und ele­ment 5 über unsplash.com

Teilen:

105 Kommentare

  1. Kirsten
    Autor
    8. März 2021 / 19:22

    Wie geht es Dir mit Tamox­ifen? Ich freue mich über Deinen Kom­men­tar hier auf mein­er Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten.

    • Jola.sommer@gmail.com
      11. März 2021 / 20:07

      Hal­lo erst mal ich bin 60 Jahre wurde im Herb­st 2017 an mein­er Brust operiert Bruster­hal­tend und ich habe genau die gle­ichen Neben­wirkun­gen wie du ich denke man darf nicht soviel nach denken aber Sport ist wichtig haben mir die Ärzte gesagt und mir tut das gut vor allem bekomme ich immer noch füsioter­api und das würde ich jedem empfehlen.
      Wün­sche dir Glück und Aus­dauer ohne Coro­na und ohne der bestie
      Bye bey

      • Kirsten
        Autor
        12. März 2021 / 08:28

        Liebe Jola, her­zlichen Dank für deine lieben Worte. Phys­io­ther­a­pie habe ich im ersten Jahr auch bekom­men und es hat mir auch sehr gut getan. Was ich eben­falls sehr empfehlen kann ist eine Reha. Und natür­lich wie Du auch schreib­st regelmäßige Bewe­gung. Ich denke das hil­ft unge­mein die Tamox­ifen-Neben­wirkun­gen in Schach zu hal­ten. Alles Gute für Dich, bleib gesund und guter Dinge. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Brigitte Werth
      16. Mai 2021 / 08:44

      Hal­lo, habe grade deinen inter­es­san­ten Bericht über tamox­ifen und evtl. Neben­wirkun­gen gelesen.
      Meine OP war Sept. 2018, danach Chemo und Bestrahlun­gen, dann ab Juni 2019 letro­zol, Neben­wirkun­gen waren katas­trophal, dann ab Aug 2020 tamox­ifen, bis auf kleinere zip­per­lein alles gut.
      Dein Bericht hat mir mut gemacht diese kleinen, manch­mal doch etwas belas­ten­den zip­per­lein anders zu sehen !
      Super, vie­len Dank

      • Kirsten
        Autor
        17. Mai 2021 / 14:32

        Liebe Brigitte, ich freue mich wirk­lich sehr, dass Dir meine Erfahrun­gen Mut machen. Im Grunde genom­men bleiben Neben­wirkun­gen nicht aus. Denn es ist ein­fach eine starke Wirkung von Tamox­ifen sowohl als auch Aro­matasehm­mern. Ich ste­he jet­zt, nach fast vier Jahren, am Schei­deweg zu Anos­tro­zol. Im Som­mer starte ich damit und grovoe mich jet­zt schon mal men­tal ein, dass ich damit genau­so gut zurechtkomme, wie mit Tamox­ifen. Alles Gute für Dich, bleib gesund und guter Dinge. Und dann freue ich mich natür­lich, wenn Du hier auf meinem Blog öfter mal vor­bei schaust. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

        • Brigitte
          5. Juni 2021 / 13:54

          Habe nochmals eine Frage…wie sind die Erfahrun­gen ob tamox­ifen abends oder mor­gens bess­er verträglich ist…

          • Kirsten
            Autor
            7. Juni 2021 / 12:47

            Liebe Brigitte, ich nehme Tamox­ifen von der ersten Tablette an immer kurz vor dem Schlafenge­hen. Bish­er bin ich damit gut zurecht gekom­men. Ich kenne einige Frauen, die es auch am Abend nehmen. Pro­biere es am besten aus, ob Du gut schlafen kannst, wie es mit dem Schwitzen ist etc. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

        • Brigitte
          30. Juni 2021 / 07:45

          Hal­lo, hier bin ich wieder
          Habe das Gefühl dass mir Alko­hol während der tamox­ifen Ein­nahme nicht gut tut !
          Ich spreche von 1 Gläschen Wein oder 1 Glas Bier, mehr trinke ich nie.
          Habe aber auch vorher nicht mehr getrunk­en, jet­zt geht gar nichts mehr.
          Welche Erfahrun­gen habt ihr gemacht ?
          Liebe Grüße Brigitte

          • Kirsten
            Autor
            1. Juli 2021 / 20:08

            Liebe Brigitte, ich kenn das. Ich habe immer schon sehr wenig Alko­hol getrunk­en. Seit­dem ich Tamox­ifen ein­nehme, trinke ich so gut wie gar keinen Alko­hol mehr. Bei Wein kom­men ziem­lich starke Hitze­wal­lun­gen und ich schlafe schlecht, deshalb lasse ich das ein­fach weg. Mit­tler­weile bin ich auf alko­hol­freies Bier und alko­hol­freien Sekt umgestiegen, wenn ich dann mal so etwas in diese Rich­tung genießen möchte. Außer­dem ist Alko­hol ein Zell­gift und für uns nach Brustkrebs nicht beson­ders sin­nvoll. Meine Ärzte im Brustzen­trum bestäti­gen dies und rat­en so gut es geht von Alko­hol ab. Wie so vieles ist auch das reine Gewohn­heitssache und es geht auch pri­ma ohne oder nur ganz sel­ten. Also das sind meine Erfahrun­gen dazu. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

          • Brigitte
            2. Juli 2021 / 16:22

            Vie­len Dank für deine hil­fre­ichen Worte
            Ich gehe jet­zt alko­hol­frei durch s Leben!
            Liebe Grüße Brigitte

          • Kirsten
            Autor
            4. Juli 2021 / 19:05

            Liebe Brigitte, das ist doch eine gute Ein­stel­lung. Ich habe gestern Abend, nach einem Jahr, mal wieder einen Aper­ol Sprizz getrunk­en und ehrlich gesagt hätte ich es auch lassen kön­nen. Es war nichts dolles. Mir wurde warm, dann wurde ich müde und unnötig Kalo­rien hat­te er auch noch. Also bess­er ohne Alko­hol, tut mir auf jeden Fall gut und ich füh­le mich bess­er. Auf uns und die Gesund­heit. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Christina
      11. Juli 2021 / 14:24

      Hal­lo,
      ich bin 55 Jahre alt und nehme seit Feb­ru­ar 2021 Tamox­ifen. Meine Gelenkschmerzen ver­suche ich durch viel Bewe­gung auszublenden und die Hitze­wal­lun­gen sind zum Glück nur nachts schlim­mer. Was mir aber sehr zu schaf­fen macht, ist der extreme Haar­wuchs am Kör­p­er und im Gesicht. Ich hoffe, dass das irgend­wann wieder bess­er wird.

      • Kirsten
        Autor
        14. Juli 2021 / 18:19

        Liebe Christi­na, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Hast Du darüber schon ein­mal mit dein­er Gynäkologin/Gynäkologen gesprochen? Das ist bei manchen Frauen eine Begleit­er­schei­n­ung der Wech­sel­jahre. Es gibt zur Ent­fer­nung gute Eye­brow Shaper, z.B. bei dm, Müller oder Ross­mann, für kleines Geld. Ich nutze diese für die Brauen und wenn ein paar Härchen im Gesicht stören auch dort. Anschließend kommt ein Serum mit Hyaluron­säure und/oder Aloe Vera aufs Gesicht, damit sich die Haut beruhigt. Vielle­icht ist das etwas für dich? Du kannst mir ja mal von deinen Erfahrun­gen bericht­en. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • 7. November 2021 / 15:19

      Liebe Kirsten, ich bin schon das zweite mal auf dein­er Seite. Ich muss seit August Tamox­ifen nehmen. Immer wenn ich irgend­was Neues an meinem Kör­p­er beobachte, rufe ich deine Seite auf und lese nach, ob du das auch hat­test. Das hil­ft mir. Lei­der habe ich vier große Ovar­i­alzys­ten inner­halb kurz­er Zeit bekom­men, das beun­ruhigt mich, aber auch meine Ärztin gerade.
      Und ich habe öfters Kopf­schmerzen als früher, aber dafür keine Hitze­wal­lun­gen bisher.
      Trotz­dem bleibt es bis jet­zt eine Über­win­dung dieses Medika­ment zu nehmen.
      Dir alles Liebe!

      • Kirsten
        Autor
        14. November 2021 / 20:27

        Liebe Sabine, das kenne ich nur zu gut. Ich habe auch immer viel aufs Tamox­ifen geschoben und auch heute noch bei Anos­tro­zol denke ich so. Ich hat­te über ein Jahr eine große Zyste am Eier­stock, die wohl durchs Tamox­ifen gekom­men ist. Sie hat sich inner­halb von 14 Monat­en nicht mehr zurück­ge­bildet. Deshalb habe ich sie im Herb­st 2020, zusam­men mit den Eier­stöck­en, oper­a­tiv ent­fer­nen lassen. Und ehrlich gesagt geht es mir sei­ther bess­er und ich bin beruhigt, dass dieses Ding raus ist. Deshalb musste ich auch auf Arom­tase­hem­mer umsteigen. Also sprich mit dein­er Frauenärztin und halte das im Auge. Es gibt dafür auf jeden Fall Lösun­gen. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Corinna
      19. November 2021 / 23:14

      Hal­lo Kirsten,
      ich bin ganz zufäl­lig auf deine Seite “gestolpert” und bin froh darüber — denn so habe ich die Tele­fon­num­mer vom Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst erhal­ten (von dem ich gar nicht wusste, das es sowas gibt).
      Ich habe vor 10 Jahren die Diag­nose Brustkrebs (hor­mon­ab­hängig) erhal­ten, hat­te Bestrahlun­gen. Und so lange nehme ich jet­zt auch Tamox­ifen… Ich habe es von Anfang an recht gut ver­tra­gen, allerd­ings fing nach ca 2 Jahren meine Blase das “spin­nen” an und seit dem muss ich Antibi­oti­ka nehmen, da ich anson­sten per­ma­nent Blase­nentzün­dung hätte.
      Den Beipackzettel habe ich dann erst vor unge­fähr 2 Jahren zum ersten Mal gele­sen, da ich damals 3 Throm­bosen kurz hin­ter einan­der hat­te und das Ergeb­nis eines ärztlichen Spies­ruten­laufes war: Tamox­ifen ist schuld; nun gut, jet­zt hat­te ich es schwarz auf weiß. Seit dem nehme ich jet­zt noch zusät­zlich Xarel­to… Die Anzahl der Tablet­ten sum­mieren sich so langsam. Und nicht nur die, mein Hausarzt und ich nehmen an, das es bei mir jet­zt mit den Neben­wirkun­gen los geht… Aber ich kann Tamox­ifen jet­zt abset­zen, da die 10 Jahre rum sind. Und nun schließt sich der Kreis zu der Tele­fon­num­mer : mein Fraue­narzt meint, ich kann sofort ohne auszuschle­ichen Tamox­ifen abset­zen, ich habe aber schon anderes gehört und wo kann man da bess­er nach­fra­gen, als bei diesem Informationsdienst.
      Wenn aber jemand in diesem Forum schon Erfahrun­gen mit dem Abset­zen von Tamox­ifen hat, würde ich mich sehr freuen, davon zu hören.
      Liebe Grüße, Corinna

      • Kirsten
        Autor
        6. Dezember 2021 / 13:56

        Liebe Corin­na, bitte entschuldige meine späte Antwort. Ich hat­te län­gere Zeit tech­nis­che Schwierigkeit­en hier auf dem Blog, die nun seit heute endlich behoben sind. Und hier kommt nun meine Antwort: Her­zlichen Dank für deine Zeilen. Ich denke der Kreb­sin­fo­di­enst kann Dir bes­timmt weit­er­helfen. Die Ansprech­part­ner sind alle ser­iös und haben Ahnung. Ich habe das Tamox­ifen ja auch abset­zen müssen um auf Anos­tro­zol umzusteigen. Da musste nichts aus­geschlichen wer­den. Wenn in weni­gen Jahren bei mir die let­zte Tablette naht, werde ich aufhören. Ich achte sehr auf einen gesun­den Lebensstil, Tipps und Infos find­est Du hier auf mein­er Herzwiese reich­lich und mehr kann ich da dann auch nicht machen. Was ich Dir empfehle, auf Grund der lan­gen Ein­nahme von Antibi­oti­ka, ist unbe­d­ingt täglich prä- und pro­bi­o­tis­che Lebens­mit­tel zu essen. Denn diese helfen aktiv dabei, dass sich die Anzahl und Vielfältigkeit der gesun­den Darm­bak­te­rien (Mikro­biom) in deinem Darm erhöht. Diese sind durch Antibi­oti­ka sehr in Mitlei­den­schaft ger­at­en. Prak­tis­che Tipps dazu find­est Du hier auf der Herzwiese. Gib in der Such­leiste den Begriff: DARM ein. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Birgit
      24. Januar 2022 / 09:01

      Liebe Kirsten, Dein Blog hat mir (43 Jahre) nach mein­er Diag­nose Mut gemacht. Vie­len Dank!
      Da ich den Ein­druck habe, dass im Netz eher Neg­a­tives geteilt wird, möchte nun auch ich mit meinen pos­i­tiv­en Erfahrun­gen dage­gen hal­ten. Nach Masek­tomie und Strahlen­ther­a­pie (Chemo hat­te ich keine) nehme ich nun GnrH-Analo­ga (Trenan­tone) und Tamox­ifen, um poten­tielle Mikro-Metas­tasen in Schach zu hal­ten, bzw. auszumerzen. Das Wis­sen, mich mit den Medis weit­er­hin schützen zu kön­nen, ent­lastet mich mas­siv. Tamox­ifen ist bei mir also per se eher pos­i­tiv besetzt…
      Ich war schon vor der Diag­nose (Früh­som­mer 2021) nicht unsportlich und habe mich pflanzen­basiert ernährt, habe aber meinen „Lifestyle“ noch ein­mal opti­miert. Ich verzichte kom­plett auf Alko­hol, habe den Kon­sum von trans­fet­tem Knab­berzeug (Chips, NicNac‘s usw) stark reduziert, esse kleinere Por­tio­nen und bin im All­t­ag viel aktiv­er, pen­del z.B. werk­tags mit Fahrrad zur Arbeit und gehe Streck­en unter 3 km kon­se­quent zu Fuß. Dazu absolviere ich regelmäßig kurze HIIT-Work­outs oder Inter­val­lzirkel, um meinen Stof­fwech­sel anzure­gen, im Wech­sel mit Kraft­train­ing (Body­weight, Klein­hanteln und Thera-Loops), um dem Muske­lab­bau vorzubeu­gen. Um meine knarzen­den Gelenke geschmei­dig zu hal­ten und zur Entspan­nung, prak­tiziere ich jeden Abend ein paar Yoga-Asanas. Ich habe 10kg abgenom­men (trotz Tamox­ifen!), füh­le mich fit wie lange nicht mehr, meine Laune ist (meis­tens ) pri­ma und ich habe kaum Neben­wirkun­gen: sel­ten leichte Hitze­wal­lun­gen und manch­mal tolerier­bare Schmerzen im Ell­bo­gen. Ich glaube, dass Ernährung und Bewe­gung eine ganz zen­trale Rolle spie­len, denn über Wei­h­nacht­en habe ich es ziem­lich schleifen lassen und hat­te starke Hitze­wal­lun­gen, stärkere Gelenkschmerzen und Ein­schlaf/­Durch­schlaf-Prob­leme wegen inner­er Unruhe.
      Sich­er bin ich priv­i­legiert, weil ich ohne Chemother­a­pie mit ein­er gewis­sen Grund­fit­ness in die adju­vante Hor­mon-Ther­a­pie starten kon­nte, aber ich mut­maße, meine Erfahrun­gen sind den­noch über­trag­bar. Vielle­icht erst „nur“ ein regelmäßiger Spazier­gang und voll­w­er­tiges Essen, bis Kraft und Luft für „mehr“ ist…Ich wün­sche Euch allen viel Mut und Zuver­sicht, dass Ihr alle Her­aus­forderun­gen, die der Krebs mit sich bringt, gut meistert!

      • Kirsten
        Autor
        27. Januar 2022 / 17:02

        Liebe Bir­git, toll toll toll! Ich danke Dir von Herzen für deine motivieren­den Zeilen. Genau wie Du sehe ich das auch. Pos­i­tiv denken, regelmäßige Bewe­gung, der indi­vidu­ellen Sit­u­a­tion angepasst, eben­so wie passendes Essen sind die Grundpfeil­er, gut durch die Ther­a­pie zu kom­men. Und let­ztlich tun diese Maß­nah­men auch jedem anderen Men­schen ohne Krebs gut. Und ja, auch ich bin ohne Chemo aus­gekom­men — Gott sei Dank. Aber die Äng­ste rund um den Krebs sind bei uns allen, ganz gle­ich ob mit oder ohne Chemo, gle­ich. Wir bleiben am Ball und schaf­fen das. Bleib guter Dinge, bis bald hier wieder auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Rosemarie Otremba
      27. Januar 2022 / 11:03

      Guten Tag Kirsten, ich bin fast 70 und ich nehme das Tamox­ifen jet­zt seit 4 Jahren und ich soll nicht umsteigen, da ich es rel­a­tiv gut ver­trage , meine Neben­wirkun­gen sind depres­sive Stim­mung , Gewicht­szu­nahme bish­er knapp 5 KG , Schmerzen in den Hüften und schlaf­feres Bindegewebe, weshalb ich eine urog­y­näkol­o­gis­che OP brauche. Ich will jet­zt mal hochw­er­tiges CBD Öl aus­pro­bieren. Ich plane es nur 5 Jahre ein zu nehmen. Liebe Grüße u. Danke für deine Seite u. Infos Rosie aus Berlin

      • Kirsten
        Autor
        27. Januar 2022 / 16:47

        Liebe Rose­marie, vie­len lieben Dank für deinen net­ten Kom­men­tar. Wenn deine Ärzte im Brustzen­trum empfehlen das Tamox­ifen zu nehmen und Du damit gut zurecht kommst, hört sich dass doch gut an. Was das CBD Öl bet­rifft hat mir mein Köl­ner Brustzen­trum davon abger­at­en. Bitte erkundi­ge dich dazu noch mal bei deinen Fach­leuten. Infos und Hil­fe dazu bekommst Du auch beim Kreb­sin­fo­di­enst unter der Tele­fon­num­mer: 0800 — 420 30 40. Ich denke es macht Sinn dort dies­bezüglich noch ein­mal nachzufra­gen. Bleib guter Dinge und pass gut auf Dich auf. Bis bald hier wieder auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Varina
      3. Februar 2022 / 05:51

      Hal­lo, ich nehme Tamox­ifen seit Juli 2021. Natür­lich habe ich Hitze­wal­lun­gen aber nur nachts. Anson­sten habe ich wed­er Gelenkschmerzen noch habe ich an Gewicht zugenommen,im Gegen­teil, habe sog­ar 10 kg abgenom­men, weil ich mich seit let­ztem Jahr ziem­lich gesund und fleis­ch­los ernähre. Bewe­gung d. h. Laufen und n biss­chen Sportist ist natür­lich auch in meinem Tagesablauf. Also, keine Angst vor Tamox­ifen, es geht auch ohne große Nebenwirkungen.

      • Kirsten
        Autor
        8. Februar 2022 / 18:08

        Liebe Vari­na, vie­len lieben Dank für deine Zeilen. Du sprichst mir aus der Seele. Genau so ist es ein guter Weg. Frau muss ein­fach selb­st aktiv wer­den, es kommt Nie­mand und schenkt einem etwas. Aber es dann zu schaf­fen, ist ja ein tolles Gefühl, gell? Auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese und Wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

    • Monika Steppan
      4. Februar 2022 / 15:13

      Liebe Kirsten,
      mit viel Aufmerk­samkeit habe ich Deine Seit­en gelesen.
      Ich wurde am 5.1.22 an Brustkrebs operiert, bekomme ab Mitte Feb­ru­ar Bestrahlun­gen und soll Letro­zol nehmen. Zuvor sollte ich meinen Zahn­sta­tus abklären lassen, da dies die Knochen­sta­bil­ität beeinträchtigt.
      Bei diesem Zah­narztbe­such wurde eine 3D-Auf­nahme gemacht und fest­gestellt, dass 4, teils wurzel­be­han­delte Zähne Zys­ten haben und diese lei­der gezo­gen wer­den müssen. Ich war regelmäßig beim Zah­narzt und bei Zah­n­reini­gung, aber darauf wurde schein­bar nicht geachtet. Nun sagt der Kiefer­chirurg wenn ich Letro­zol nehme wird es sehr schwierig mit ein­er Sanierung wenn nicht unmöglich. Dann habe ich über Tamox­ifen bei Dir gele­sen. Ange­fan­gen habe ich noch immer nicht, denn in 14 Tagen bekom­men ich die Zahn-OP und dies möchte ich gut durch­ste­hen. Am lieb­sten würde ich wed­er Aro­matase­hem­mer noch das Tamox­ifen nehmen.
      Vielle­icht kannst Du mir einen guten Rat geben. Her­zliche Grüße Monika

      • Kirsten
        Autor
        8. Februar 2022 / 18:15

        Liebe Moni­ka, nicht verza­gen. Ich habe nach der Primärther­a­pie auch erst ein­mal sechs Wochen gebraucht, bis ich mit Tamox­ifen begonnen habe. Was sagen denn deine Ärzte, die dich im Hin­blick auf den Brustkrebs behan­deln? Dort würde ich auf jeden Fall nach­fra­gen. Des Weit­eren möchte ich Dir die Hot­line vom Deutschen Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst empfehlen. Hier bekommst Du auch fundierte medi­zinis­che Infos und Hil­fe dazu. Hier die Num­mer: Tele­fon: 0800 — 420 30 40. Toi toi toi für deine Zahn­be­hand­lun­gen — das wird schon.
        Auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese. und Wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

        • Monika
          27. Februar 2022 / 16:32

          Hal­lo Kirsten. Jet­zt habe ich doch mit Tamox­ifen begonnen. Im Moment noch keine Neben­wirkun­gen zum Glück.
          Meine Zahn­be­hand­lung dauert noch länger an. Habe jet­zt auch Kon­takt zur Frauenselb­sthil­fe­gruppe. Kann nur hil­fre­ich sein.
          Danke für Deine inter­es­san­ten Beiträge. Liebe Grüße Moni

          • Kirsten
            Autor
            27. Februar 2022 / 17:26

            Liebe Moni­ka, das freut mich sehr zu lesen und klingt doch gut. Ich drücke Dir die Dau­men, dass die Zahn­be­hand­lung prob­lem­los ver­läuft und Du entspan­nt mit der Anti­hor­mon­ther­a­pie weit­er­ma­chen kannst. Alles Liebe und Gute für Dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese. PS: Und lieben Dank für Dein Lob zu meinen Beiträ­gen, das freut mich wirk­lich sehr:-).

          • Monika Steppan
            20. April 2022 / 12:50

            Hal­lo liebe Kirsten.
            Nehme jet­zt seit 6 Wochen Tamox­ifen und es geht mir gut außer paar Hitzewallungen.
            Meine Frage ist nun ob du zusät­zlich auch Zole­dronat-Infu­sio­nen bekommst bzw. ob diese nötig sind. Ste­ht zumin­d­est so in meinen Arzt­brief. Aber bevor meine große Zahn­be­hand­lung nicht abgeschlossen ist will ich kein Bis­pho­s­pho­nat. Was meinst du dazu? Liebe Grüße Monika

          • Kirsten
            Autor
            21. April 2022 / 11:21

            Liebe Moni­ka, meines Wis­sens nach müssen die Zähne in Ord­nung sein, bevor Bis­pho­s­pho­nat ein The­ma wird. Ich empfehle dir dies noch mal mit deinen Brustkrebs behan­del­nden Ärzten zu besprechen. Und ich freue mich sehr für Dich, dass es mit dem Tamox­ifen aktuell so gut läuft. Du kannst Dich aber auch beim Kreb­sin­fo­di­enst zum The­ma Bis­pho­s­pho­nat und Zähne erkundi­gen. Hier die Num­mer dazu: Tele­fon: 0800 — 420 30 40. Hier wird dir kosten­los und ser­iös medi­zinisch weit­erge­holfen. Alles Gute für dich und bis bald hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Hanne Peters
      21. April 2022 / 19:52

      Nach 21 Jahren hat man mir in der anderen Brust ein Mam­ma-Ca ent­fer­nt und seit einem Jahr nehme ich wieder Tamox­ifen. Seit einem Jahr habe ich ziem­lich furcht­bare Schmerzen, die meinen ganzen Kör­p­er befall­en oder durch meinen Kör­p­er wan­dern. Durch eine ger­ade eben­falls von Brustkrebs betrof­fene Fre­undin bin ich darauf gestoßen, dass diese Schmerzen durch die Tamox­ifenein­nahme verur­sacht werden.
      Ich dachte immer, ich esse falsche Lebens­mit­tel und habe viel ausprobiert.
      Am erfol­gre­ich­sten war die Ein­nahme von Min­er­alien. Nach der Ein­nahme von Basi­ca Com­pact, 2x 3 Tablet­ten täglich, war ich schon am näch­sten Tag weit­ge­hend schmerzfrei, vergesse ich die Ein­nahme, geht es mir ziem­lich schnell wieder schlecht. Da der pos­i­tive Effekt so beein­druck­end für mich ist, möchte ich anderen Betrof­fe­nen dies gerne mit­teilen. Das mal auszupro­bieren schadet nicht, es gibt ja nichts zu ver­lieren. Allerd­ings achte ich auf genü­gend zeitlichen Abstand zur Ein­nahme von Tamoxifen!

      • Kirsten
        Autor
        21. April 2022 / 20:01

        Liebe Hanne,
        vie­len Dank für deinen Kom­men­tar und die Anre­gung. Ich hoffe Du hast die Diag­nose zum zweit­en Mal gut ver­ar­beit­en kön­nen. Was die Ein­nahme von Basen­pul­ver bet­rifft, habe ich da keine Erfahrungswerte. Bevor ich es ein­nehmen würde, empfehle ich die Rück­sprache mit den Brustkrebs behan­del­nden Ärzten. Wenn von dort grünes Licht gegeben wird, kann es einen Ver­such wert sein. Alles Gute für Dich und viel Kraft nach der erneuten Diag­nose. Pass gut auf Dich auf und auf ganz bald wieder hier auf mein­er Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  2. Kerstin
    11. März 2021 / 19:43

    Hal­lo Kirsten, du sprichst mir aus der Seele! Ich habe im Sep­tem­ber 2017 (nach OP + Bestrahlung) mit Tam ange­fan­gen. Es ging mir genau wir dir; ich las den Beipackzettel und dachte, jet­zt ist alles aus! Aber, pos­i­tiv denken hil­ft. Ich bin jet­zt 54 Jahre und denke auch, dass etliche Beschw­er­den auch ohne Tam aufge­treten wären. Und du hast auf jeden Fall recht, Sport ist sehr, sehr wichtig! Und sei es auch nur, daß man mal auf andere Gedanken kommt. Bzgl. Ernährung; ich bemühe mich, aber zur Selb­stkasteiung bin ich nicht bere­it. The­ma Alko­hol: durch eine Darmkrankheit kann ich Alko­hol sowieso nur in Maßen genießen. Läuft also! 7 Jahre hat meine Gyn gesagt, soll ich Tam nehmen. Es hat also die läng­ste Zeit gedauert! Und wir soll­ten schließlich nicht vergessen, warum wir das Zeug jeden Tag ein­wer­fen. Also lieber ein paar Kilo mehr auf den Hüften als nochmal Krebs! In diesem Sinne; liebe Grüße an alle mit den sel­ben Erfahrun­gen! Kerstin

    • Kirsten
      Autor
      11. März 2021 / 19:52

      Liebe Ker­stin — fast Namenss­chwest­er:-). Vie­len lieben Dank für deinen net­ten Kom­men­tar. Ich denke auch: lieber das ein oder andere Zip­per­lein, als noch mal die Diag­nose Krebs. Das brauche ich auch nicht noch ein­mal. Und die meiste Zeit des Lebens müssen wir es ja gar nicht nehmen. Für mich ist beruhi­gend, dass ich, falls ich die Aro­matase­hem­mer irgend­wann nicht ver­trage, zum Tamox­ifen zurück kann. Das wusste ich lange nicht und beruhigt mich. In diesem Sinne: Wir hal­ten durch und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  3. Carina
    17. März 2021 / 12:37

    Liebe Kirsten,
    danke auch für diesen zweit­en Bericht zu Tamox­ifen. (Ich hat­te ja schon mal einen Kom­men­tar unter dem ersten Artikel geschrieben). Mit­tler­weile nehme ich Tamox­ifen seit 5 Wochen. Bis jet­zt noch nichts, aber da kommt sich­er noch was. Heute Nacht hat­te ich total Schwinde­lan­fälle im Bett, mit Übelkeit. Ich weiß nicht, ob sowas auch eine Neben­wirkung sein kann. Wie Du schon schrieb­st, man denkt jet­zt bei fast allen Sachen, die man hat, es kommt vom Tamox­ifen. Das macht mich ganz ver­rückt, und es kann auch so nicht weit­erge­hen. Ich komm son­st immer tiefer in die Angst­spi­rale. Beson­ders die Angst vor Throm­bose oder Schla­gan­fall. Ich soll auf­grund von Venen­schwäche nun auch Kom­pres­sion­sstrümpfe tra­gen. Beim let­zten Blut­bild im Feb­ru­ar waren die Blut­plättchen zu niedrig (aber eben­so Leukozyten und Ery­throzyten). Im Dezem­ber vor der OP war alles noch ok. Ärztin sagte nichts dazu, fand das nicht schlimm. Ich weiß auch nicht, ob das vom Tamox­ifen ist oder noch von der Bestrahlung war. Psy­chisch ist das Ganze wirk­lich nicht ein­fach, ich werde mir auch psy­chol­o­gis­che Hil­fe suchen. Das kann ja nicht schaden, und hil­ft hoffentlich.

    • Kirsten
      Autor
      17. März 2021 / 19:49

      Liebe Cari­na, ich freue mich sehr, dass Du mir wieder eine Rück­mel­dung zu meinem zweit­en Tamox­ifen­beitrag gib­st. Ich kann dich sehr gut ver­ste­hen, denn ger­ade zu Beginn liegt frau da auf der Lauer, so ging es mir ja auch. Ich kann Dir nur den Tipp geben zu ver­suchen nicht alles auf die Gold­waage zu leg­en und in alles etwas zu inter­pretieren. Wenn es Dir zum Beispiel vor Tamox­ifen mal nicht so gut gegan­gen ist, hast Du das bes­timmt auch ein­fach hin­genom­men. Denn es nutzt wirk­lich nichts sich den Kopf deshalb zu zer­martern. Sich­er ist das Leben mit Tamox­ifen nicht ein­fach­er, aber es ist zu schaf­fen. Die Angst mit der Throm­bose hat­te ich auch. Da ich aber noch nie ger­aucht habe und sehr regelmäßig Sport treibe, bin ich auch da entspan­nter gewor­den. Lediglich beim Astra Impf­stoff werde ich mich jet­zt in meinem Brustzen­trum rück­ver­sich­ern. Glaub mir, es wird mit der Zeit bess­er. Auch meine Blutwerte waren nach der Primärther­a­pie etwas aus dem Rud­er. Das hat sich aber im Lauf der Jahre wieder nor­mal­isiert. Und Hil­fe durch einen Psy­choonkolo­gen schadet nicht. Bleib tapfer und ver­suche es etwas entspan­nter zu sehen. Ich wün­sche Dir alles Gute dafür und bis bald mal wieder hier auf mein­er Herzwiese. Wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

      • Brigitte
        4. Juli 2021 / 14:07

        Hal­lo Kirsten, habe grade gele­sen dass du dich wegen Astra Imp­fung nochmals rück­ver­sich­ern möcht­est. Waren auch meine Gedanken, ob sich das gut mit tamox­ifen verträgt , aber große Auswahl hat­ten wir ja nicht Coro­na möchte kein Men­sch. Hoffe alles gut in meinem Kör­p­er. Erfahrungswerte gibt es ja nicht. Hat­te meinen Fraue­narzt danach gefragt, er meinte wenn blut­bild stimmt, dann ok. Mein Blut­bild stimmt, also dürfte es gut sein.
        Liebe Grüße Brigitte

        • Kirsten
          Autor
          4. Juli 2021 / 19:10

          Liebe Brigitte, Gott sei Dank hat­te die Stiko ja die Richtlin­ien verän­dert, so dass ich einen MRNA Impf­stoff erhal­ten habe. Vie­len Dank für deine Infos dazu. Ich hoffe Du hast die Imp­fun­gen gut ver­tra­gen. Bleib gesund und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

          • Brigitte
            13. Juli 2021 / 07:13

            Hal­lo liebe Kirsten, schaue immer mal wieder in deinen Blog…viel inter­es­santes zu lesen…hier meine Erfahrun­gen, Sport und nochmals Sport ist ja ange­sagt, bzw empfehlenswert, kann ich nur bestäti­gen, an den Tagen an denen ich zügig 45–60 Minuten gehe, alles gut, auch in der Nacht…an den sport­freien Tagen ist die Nacht meis­tens um 4 Uhr zu Ende…komisch , aber ist so…
            Also ihr Lieben.. Sport heißt die Geheimwaffe…
            Liebe Grüße Brigitte

          • Kirsten
            Autor
            14. Juli 2021 / 18:13

            Liebe Brigitte, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Du sprichst mir aus der Seele. Ohne Sport geht es bei mir auch nicht. Und wenn es nur eine große Runde mit dem Hund ist, aber Bewe­gung ist eine super Medi­zin. Wenn es nicht ger­ade so aus Eimern schüt­tet wie aktuell, ist es ja im Som­mer beson­ders schön draußen aktiv zu sein. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

          • Brigitte
            25. Juli 2021 / 09:01

            Hal­lo Kirsten, komme nochmals auf das The­ma Sport…komme ich mal nicht dazu meine 45 — 60 Minuten zu laufen ( weniger bringt gar nichts ) dann Kreis­lauf, müde, ein­fach nicht gut…morgens im Bett schwindlig.…hast du auch diese Erfahrung gemacht ? Ist Sport das große 1x1 bei diesen Tabletten?
            Liebe Grüße Brigitte

          • Kirsten
            Autor
            25. Juli 2021 / 16:12

            Liebe Brigitte,
            ich denke der Kör­p­er gewöh­nt sich ein­fach an die regelmäßige Bewe­gung, was eine sehr gute Sache ist. Und wenn es dann mal weniger ist, als üblich, spürt man das an der Laune, Belast­barkeit und frau fühlt sich steif und eingerostet. Das geht mir auch so. Also wir bleiben weit­er fleißig aktiv, das ist in der Tat ein­er der Schlüs­sel, die uns helfen gut durch die Anti­hor­mon­ther­a­pie zu kom­men. Ich nehme ja nun seit einem Monat Aro­matase­hem­mer und jet­zt ist Sport zusät­zlich wichtig zum Schutz vor ein­er Osteo­porose. Also, alles gut so und aktiv weit­er­ma­chen. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  4. Carina
    18. März 2021 / 09:20

    Vie­len Dank liebe Kirsten, für Deine net­ten auf­bauen­den Worte. Ja, es wird alles wer­den mit der Zeit, da bin ich zuver­sichtlich. Es sind erst 3 Monate her mit OP, alles noch frisch. Werde auf jeden Fall regelmäßig Deine tolle Seite besuchen. Viele liebe Grüße

    • Kirsten
      Autor
      18. März 2021 / 11:11

      Liebe Cari­na, Du schaffst das, hab nur Geduld und Mut. Auf bald ein­mal wieder und bleib gesund. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

    • Claudia
      13. April 2021 / 10:54

      Mein Onkologe hätte gerne das ich eine Knochen­markpunk­tion mache­da meine weißen Blutkör­p­er bei 2,1 liegen um eine begin­nende Leukämie auszuschließen jet­zt lese ich aber bei euch das der Wert bei euch auch h so niedrig war. Meine Bestrahlung ist erst 3 Wochen her und Tamox­ifen nehme ich jet­zt 5 Monate. Habe total Angst warum ver­lan­gen sie das von mir so kurz nach der Bestrahlung 

      • Kirsten
        Autor
        13. April 2021 / 16:02

        Liebe Cari­na, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Also im Grunde genom­men finde ich es immer gut, Dinge medi­zinisch abzuk­lären. Allerd­ings kann ich Dir aus eigen­er Erfahrung sagen, dass im Lauf und kurz nach dem Ende der Primärther­a­pie die Blutwerte etwas aus dem Gle­ichgewicht ger­at­en kön­nen. Das ging mir bei einem Leber­w­ert so, obwohl ich so gut wie keinen Alko­hol trinke. Mit­tler­weile hat sich das wieder einge­spielt und der Wert ist wieder völ­lig in Ord­nung. Ich empfehle Dir hierzu mal beim Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst anzu­rufen. Dort bekommst Du kosten­lose, fachkom­pe­tente, medi­zinis­che Hil­fe. Ich nutze diesen Dienst auch öfter, wenn ich eine Frage habe. Hier ist die Num­mer: 0800 — 420 30 40. Ich denke danach kannst Du entschei­den ob und was Du als näch­stes tun kannst. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  5. Daniela
    21. März 2021 / 10:52

    Hey Kirsten
    Noch 1.5 Jahre. Dann habe ich die 5 Jahre geschafft. Ab dann 5 Jahre Letro­zol. Ich muss sagen, ich bin froh wenn die Zeit um ist.
    Sich­er , man kann sich mit den Neben­wirkun­gen arrang­ieren und viele wären wohl auch so in den Wech­sel­jahren gekommen.
    Am meis­ten gehen mir aber fol­gende Dinge auf den Keks 

    Nicht nur die Augen, alle Schleimhäute sind super super trock­en. Nehme Equino­vo, das hil­ft ein wenig
    Habe häu­fig Kopf­schmerzen. Die Ärzte find­en nichts und sind sich­er dass diese durch Tam kommen
    Und obwohl ich mich gesund ernähre, auf bal­last­stof­fre­iche Ernährung achte, nahezu nie ( nur in absoluten Aus­nah­me­fällen) Alko­hol trinke und Sport treibe, hat sich meine Ver­dau­ung ver­ab­schiedet. Das ist wirk­lich super super nervig
    Anson­sten gebe ich dir recht. Man gewöh­nt sich an die abendliche Tablette. Leben geht weit­er. Dank Coro­na habe ich mich entsch­ieden, doch noch ein­mal die Haare wach­sen zu lassen. In der ver­gan­gener Zeit fand ich nicht die Muße da ich beru­flich vernün­ftig ausse­hen muss 

    Und.… eine Chemo im Leben reicht. Die möchte ich nicht wieder haben. Also blicke ich pos­i­tiv nach vorne und weiß, dass ich hof­fentlich ein tablet­ten­freies Leben mit Ende 50 wieder erre­ichen kann. 

    Bezüglich des Astra Impf­stoffes habe auch ich bere­its Anfra­gen gestellt. Bish­er noch keine zufrieden­stel­len­den Antworten erhal­ten. Zur Zeit warte ich aber noch auf Antwort des Her­stellers. Ein Her­steller von Tam kann dies­bezüglich nicht an neg­a­tiv­er Presse inter­essiert sein, insofern bin ich gespannt. 

    Liebe Grüße
    Daniela

    • Kirsten
      Autor
      21. März 2021 / 17:22

      Liebe Daniela, ganz her­zlichen Dank für deine inter­es­san­ten Zeilen. Wir kön­nen uns die Hand reichen: auch ich bin in anderthalb Jahren mit Tamox­ifen durch und Ende 50 kom­plett fer­tig. Vorher, also nach Tamox­ifen soll ich dann wohl auch umstellen, mal abwarten. Nun zu Deinen Neben­wirkun­gen: Trock­ene Schleimhäute sind so lästig. Hast Du es bei den Augen schon mal mit Hyaluron­säure-Augen­tropfen pro­biert? Das hil­ft bei mir zwar nicht immer, aber es wird zumin­d­est bess­er. Ich benutze seit ich Tamox­ifen nehme immer eine Intim-Waschlo­tion mit einem speziellen ph-Wert, denn der verän­dert sich durch die Wech­sel­jahre und zieht son­st unan­genehme Dinge und Pilz­erkrankun­gen mit sich. Was ich dir hier empfehlen kann ist die Intim Waschlo­tion 50+ von Sebamed und eine von Ross­mann — Facelle Intim Waschlo­tion 50plus. Bei­de sind gut und ich kann sie sehr empfehlen. Bezüglich der Kopf­schmerzen: wieviel Kaf­fee und Kof­fein nimmst Du zu Dir? Und trinkst Du min­destens zwei Liter Wass­er täglich? Das kann entschei­dend dabei helfen diese zu lin­dern. Zwecks der Ver­dau­ung: auch hier hil­ft es genug zu trinken. Was Du mal pro­bieren kann ist mor­gens auf nüchter­nen Magen ein Schnaps­glas Pflau­menkur über einen län­geren Zeitraum zu trinken. Die ist alko­hol­frei, gibt es im Drogeriemarkt und in der Apotheke. Das kann helfen. Auch Lein­samen oder Hafer­kleie bieten sich dazu an. Allerd­ings dazu bitte unbe­d­ingt genug Wass­er trinken. Und auch etwas Geduld haben. Das kann schon ein paar Wochen dauern. Vielle­icht helfen Dir auch meine Tipps aus dem Beitrag zum Mikro­biom, hier auf der Herzwiese. Da ich ja auch Diä­tas­sis­tentin bin, kann ich diese Tipps empfehlen. Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir eine Rück­mel­dung gib­st, sobald Du etwas zwecks Astra etc. erfährst. Denn das bere­it­et mir auch Sorge. Nun wün­sche ich Dir erst ein­mal viel Erfolg mit meinen Tipps und ich hoffe sie wer­den Dir helfen. Auf ganz bald und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Daniela Reimers
        22. März 2021 / 09:14

        Melde mich sobald ich mehr Infos habe
        Danke für deine Tipps
        Tat­säch­lich habe ich mich dies­bezüglich entsprechend ver­hal­ten und nach den Prinzip­i­en gelebt.
        Den­noch schwierig

        • Kirsten
          Autor
          22. März 2021 / 10:23

          Liebe Daniela, alles klar. Wir brauchen ein­fach ein großes Quan­tum mehr Geduld und lei­der auch Diszi­plin. Das sagt einem vor dem Brustkrebs auch Nie­mand. In diesem Sinne — wir hal­ten durch. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Claudia MacGregor
        27. Dezember 2021 / 20:41

        Ihr Lieben, meine Frauenärztin hat mir fol­gen­des emp­fohlen: Vit­a­min D, Selen, keinen Alko­hol, Hafer­flock­en und die 16/8 Regel. Ich esse ab 15 Uhr nichts mehr. Das war keine große Umstel­lung, da ich schon seit ich 22 bin am Abend nichts mehr esse. Hafer­flock­en jeden Tag mit Hafer­milch ( Kuh­milch soll zuviel Östro­gene enthal­ten, die bei mir einen bösen aber langsam wach­senden Tumor aus­gelöst hat­ten) sind neu, doch tuen mir zum Früh­stück gut, machen satt. Anson­sten esse ich während der acht Stun­den fast alles. Das mache ich jet­zt seit der OP im August, seit zwei Monat­en gibt es abends noch Tamox­ifen. Die Tablet­ten haben mich schon nach zwei Tagen ruhiger gemacht — die let­zten drei Jahre haben mich die Wech­sel­jahre durch ein Chaos von Stim­mungss­chwankun­gen getrieben, unerträglich und im Prinzip war ich macht­los. Hinzu kamen home­of­fice und home­school­ing … ich hat­te extremen Bam­mel vor den Tablet­ten, im Moment bin ich jedoch dankbar, meine Aggres­sio­nen und Reizbarkeit sind deut­lich weniger gewor­den, das tut gut. Die Wech­sel­jahre kön­nten laut Arzt schon näch­stes Jahr zu Ende sein … die Tablet­ten verkürzen den Zeitraum und ich stelle ger­ade fest, dass mich das „über­rumpelt“ und ich nicht „so schnell“ wie die Tablet­ten bin…

        • Kirsten
          Autor
          9. Januar 2022 / 16:41

          Liebe Clau­dia,
          das liest sich doch alles gut. Und keine Angst im Hin­blick auf die Sta­tis­tiken. Jede von uns tickt anders und daher kann es auch etwas länger und auch schneller gehen mit den Wech­sel­jahren. Und let­ztlich kom­men alle, wirk­lich alle Frauen in diese Phase. Du machst das pri­ma und bleibe bei dein­er Devise, das ist bes­timmt ein guter Weg. Auf ganz bald mal wieder hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  6. Meike Deuermeyer
    13. April 2021 / 20:56

    Liebe Kirsten,
    von Dein­er TAM-Block­ade zu lesen beruhigt mich sehr, denn auch ich (50 J)habe ger­ade eine.
    Ich habe ger­ade vor 2 Wochen meine Strahlen­ther­a­pie hin­ter mich gebracht und sollte nun schon längst mit TAM anfan­gen, kann es aber ein­fach nicht. Deine Geschichte macht Mut ! Vie­len Dank dafür ! Mit viel Sport und pos­i­tiv­en Gedanken werde ich die Sache angehen !

    • Kirsten
      Autor
      14. April 2021 / 07:41

      Liebe Meike, viele Dank für deine Zeilen. Ich habe nach der Strahlen­ther­a­pie fast zwei Monate gebraucht, bis ich mit Tamox­ifen begonnen habe. Und es ist alles gut gewor­den. Nun ste­he ich vor ein­er neuen Her­aus­forderung: für mich ste­hen in Kürze statt Tamox­ifen die Aro­matasehm­mer an. Und auch hier habe ich etwas Bedenkzeit gebraucht und werde es dann ein­fach ange­hen, wenn meine let­zte Tam-Pille aufge­braucht ist. Gute Gedanken, Ver­trauen in die Medi­zin und Bewe­gung sind gute Pfeil­er, dass Du das gut schaf­fen wirst. Ich sitze hier ger­ade auch im Sport­dress und werde jet­zt mein Tages­train­ing begin­nen. Lass Dir etwas Zeit, bis Kopf und Herz ja sagen, und dann klappt es auf ein­mal wie von selb­st. Auf bald hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  7. Anja Jakob
    14. April 2021 / 17:16

    Liebe Kirsten,
    ich (55) möchte hier heute auch mal meine Tamox­ifen­er­fahrun­gen teilen.
    Meine bruster­hal­tene OP links war am 14.2.2018 (span­nen­des Datum ;-)). Danach fol­gten Bestrahlun­gen und zum Glück keine Chemo, aber die Anti­hor­mon­ther­a­pie, weil mein Tumor scharf auf Hor­mone war. Ich möchte auch erwäh­nen, daß mein Krebs nicht in der Mam­mo­gra­phie erkennbar war, son­dern nur im anschließen­den Ultra­schall (hat­te eine Über­weisung, daher diese Vorge­hensweise). Also Glück im Unglück.
    Ich bin ein Men­sch, der nicht gle­ich den Beipackzettel liest. Das mache ich erst, wenn ich irgendwelche Begleit­er­schei­n­un­gen nicht mehr anders zuord­nen kann.
    Ich bekam zunächst Letro­zol verord­net und wurde inner­halb eines Monats in die Wech­sel­jahre kat­a­pul­tiert. Hab mich mit den Hitze­wal­lun­gen so organ­isiert, daß ich Zwiebel­look trage: Jacke an, Jacke aus. Unter Letro­zol bekam ich extreme Knochen‑, Gelenk- und Muskelschmerzen. Manch­mal fühlte ich mich wie eine alte Frau und dachte, schlim­mer kann’s nicht wer­den. Bis dann im ver­gan­genen Jahr der Wech­sel zu Tamox­ifen verord­net wurde. Zu diesem Medika­ment erfuhr ich im Vor­feld bei ein­er Reha, daß es u.U. Gebär­mut­ter­hal­skrebs begün­sti­gen kön­nte. Am lieb­sten hätte ich vorher eine Gebär­mut­ter­ent­fer­nung gehabt, auch, weil ich einen Schläfer da drin hab, ein Myom. Aber das wurde mir verwehrt.
    Die Schmerzen sind zwar weg, aber dafür sind andere unan­genehme Dinge aufge­treten. Ich bekam Aus­fluß, der auch noch einen Juck­reiz her­vor­rief. Durch zwei Schwanger­schaften, 1x Gem­i­ni, hat­te ich seit Jahren eine ganz leichte Gebär­mut­tersenkung, nichts welt­be­we­gen­des. Mit Ein­nahme von Tamox­ifen kon­nte ich aber zuguck­en, wie schnell und extrem die fortschritt. Sie rutscht mit­tler­weile raus, was sich wie ein schlecht sitzen­der Tam­pon anfühlt und sehr unan­genehm ist. Meine Blase kann ich kaum noch ohne Druck voll­ständig entleeren oder ich sitze ewig auf der Toi­lette. Bei­des macht das Ganze nur noch schlim­mer. Das Ding (Uterus) wird nun also in abese­hbar­er Zeit ent­fer­nt, denn so kann es nicht bleiben. Ich mache da auch keine Exper­i­mente mit Hochziehen und Antackern.
    Die Senkung ist aber nicht das einzige Prob­lem. Ich hab den Ein­druck, Tamox­ifen wirkt sich auch auf andere Gewe­beart­en aus. Mein Zah­n­fleis­chzu­s­tand hat sich seit Ein­nah­me­be­ginn ver­schlechtert. Mir mußte sog­ar ein Abzeß ent­fer­nt wer­den. Ich achte wirk­lich auf meine Zah­nge­sund­heit, schon, weil ich da nicht das beste Erbe hab. Der let­zte Satz mein­er Zah­närztin “Ich sehe an Ihrem Zah­n­fleisch, daß es Ihnen nicht gut geht.” hat mich sehr schockiert.
    Mein linkes Auge fängt auch an zu spin­nen. Mit minus 7,5 dpt bin ich regelmäßig beim Auge­narzt. Werde da also auch dem­nächst vorstel­lig werden.
    Manch­mal wün­sche ich mir das Letro­zol zurück. Eine Alter­na­tive zu Tamox­ifen scheint es ja nicht zu geben oder ist noch nicht zugelassen.
    Liebe Grüße, Anja

    • Kirsten
      Autor
      17. April 2021 / 14:26

      Liebe Anja, vie­len Dank für deine aus­führliche Geschichte. Es ist schon Wahnsinn, was frau auch nach der primären Kreb­s­ther­a­pie alles aushal­ten muss. Ich kenne das nur zu gut und ste­he im Som­mer vor dem Wech­sel von Tamox­ifen zu Anas­tro­zol. Ich hoffe es wird alles gut. Meines Wis­sens gibt es zu Tamox­ifen keine Alter­na­tive. Was ich Dir empfehlen kann ist regelmäßiger Sport. Es dauert dann zwar auch seine Zeit, aber dann wirst Du dich bes­timmt bess­er fühlen. Was die Schleimhäute und Juck­reiz bet­rifft kön­ntest Du mal eine Intim-Waschlo­tion 50 plus (gibt es von Sebamed und der Ross­mann-Eigen­mare) sowie Döder­lein Kapseln (Apotheke) aus­pro­bieren. Denn der ph-Wert im Schei­den­m­i­lieu ändert sich in den Wech­sel­jahren. Mit diesen Pro­duk­ten habe ich gute Erfahrun­gen gemacht und kein­er­lei Beschw­er­den dahinge­hend. Wichtig ist die Augen ein­mal jährlich unter­suchen zu lassen, denn auch hier kann sich das Tamox­ifen bemerk­bar machen. Hast Du beim Hausarzt schon ein­mal deinen CRP-Wert im Blut (Entzün­dungspa­ra­me­ter) sowie deinen Blutzuck­er bes­tim­men lassen? Vielle­icht ist dies der Grund für dein geschun­denes Zah­n­fleisch. Ich wün­sche Dir alles Gute, halte durch und bleib gesund. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  8. Tina
    24. Mai 2021 / 14:39

    Liebe Kirsten,
    ich habe herzwiese24.de schön öfter besucht. Heute schreibe ich mal was:
    Vor 3 Jahren, mit ger­ade ein­mal 37 Jahren, ertastete ich eine komis­che Beule in mein­er Brust. 9 Tage später wusste ich dass es Krebs ist. Der homon­ab­hängige! Ich bekam sofort Tamox­ifen, worauf der Tumor gut reagierte und bis zur OP schon klein­er gewor­den ist. Der Tumor wurde dann voll­ständig ent­fer­nt, ich bekam einige Wochen Bestrahlung, keine Chemo!
    Das Tamox­ifen ver­trage ich recht gut. Oder sagen wir es mal so: ich habe mich damit arrang­iert. Ich schwitze nachts sehr viel. Manch­mal habe ich einen regel­recht­en See zwis­chen den Brüsten. Kopf­schmerzen habe ich recht häu­fig und trock­ene Augen. Ich glaube auch dass meine Augen schlechter wer­den. Bin aber alle 6 Monate beim Auge­narzt zur Kon­trolle. Alles Dinge mit denen ich mit­tler­weile gut leben kann. Bess­er das als wieder Krebs.
    Was mich wirk­lich plagt ist die Gewicht­szu­nahme. 17 Kg in knap­pen 3 Jahren. Nun mache ich seit langer Zeit Low­carb und 16:8 Inter­vall­fas­ten. Es tut sicht nichts auf der Waage. Ich kön­nte heulen. Die Leber­w­erte waren auch zu hoch. 239 obwohl 35–40 der ide­ale Wert ist. Wenig­stens die sind seit Beginn der Ernährungsstel­lung runter gegan­gen, jet­zt auf gute 100. Aber an dieser Stelle fällt es mir echt schw­er zu sagen: “Lieber dick als Krebs zurück.” 

    Ich wün­sche dir alles Gute,
    Tina

    • Kirsten
      Autor
      25. Mai 2021 / 13:47

      Liebe Tina, vie­len Dank für Deine Zeilen. Ich kann Dich so gut ver­ste­hen. Gib den Mut nicht auf. Ich muss Zeit meines Lebens auf mein Gewicht acht­en, wie 80 bis 90 Prozent der Frauen, auch die die schlank sind. Allerd­ings habe ich nun die Erfahrung gemacht, dass es durch Tamox­ifen und mit zunehmen­dem Alter weiß Gott nicht leichter wird. Mir geht es auch so: ich muss sehr viel dafür tun, damit sich etwas in Mini-Schrit­ten auf der Waage tut. Es ist wirk­lich schwierig. Wie sieht es denn bei Dir mit Sport aus? Ohne Bewe­gung wird es auf Dauer schw­er möglich sein, das Gewicht zu hal­ten, bzw. etwas zu senken. Durch die Wech­sel­jahre, in die man mit der Zeit (also nicht von Jet­zt auf Gle­ich) durchs Tamox­ifen kommt, ver­ringert sich der Grun­dum­satz um etwa 300 bis 400 Kalo­rien täglich. Das heißt also, dass es Sinn macht diese einzus­paren und/oder einen Teil durch Sport zu ver­brauchen. Es macht auch Sinn mal ein Ernährungstage­buch zu führen. Hier soll­test Du alles auf­schreiben was Du isst und trinkst und auch berück­sichti­gen dass Essen­pausen sehr wichtig sind. Wie sieht es bei Dir mit Kalo­rien durch Getränke aus, also Säfte, Limo, Kaf­fee mit Milch, Zuck­er, Alko­hol ect.? Auch das kann dazu beitra­gen, dass das Gewicht nicht runter geht. Was die Hitze­wal­lun­gen bet­rifft nehme ich seit einem Monat das Prä­parat Serelys (Blüten­pol­lenex­trakt). Dieses hat keine hor­monelle Wirkung und eignet sich für uns Frauen mit Anti­hor­mon­ther­a­pie. So langsam wer­den die Wal­lun­gen, auch nachts, bess­er. Für die trock­e­nen Augen nehme ich täglich Augen­tropfen mit Hyaluron­säure. Das kannst Du mal ver­suchen. Ins­ge­samt muss ich aber lei­der sagen, dass alles sehr viel Diszi­plin und Durch­hal­tev­er­mö­gen braucht und natür­lich auch Geduld. Aber damit schaffst Du es ganz bes­timmt. Und tröste Dich, ich muss auch wirk­lich sehr auf­passen mit dem Gewicht und aktuell geht bei mir auch so gut wie nichts. Das stresst mich auch unge­mein und ich muss an meinem Mind­set arbeit­en. Nun hoffe ich auf besseres Wet­ter, dann gehe ich regelmäßig Schwim­men. Ver­suche so oft es geht Sport in deinen All­t­ag einzubauen. Tipps dazu find­est Du in meinen Beiträ­gen zu Sport und Brustkrebs und Sport im Home­of­fice. Ich wün­sche Dir ganz viel Durch­hal­tev­er­mö­gen: es ist lei­der so, dass frau mehr dafür tun muss, als ohne Anti­hor­mon­ther­a­pie. HALTE DURCH. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      EDIT ANTWORTEN

  9. Kerstin
    26. Juni 2021 / 18:36

    Hal­lo Kirsten,
    ich möchte allen Mut machen, die am Anfang der Ther­a­pie mit Tamox­ifen stehen.
    Neben­wirkun­gen kön­nen, müssen aber nicht auftreten. Im Beipackzettel ste­ht: kann mehr als 1 von 10 betr­e­f­fen für bes­timmte Neben­wirkun­gen — das bedeutet auch, mehr als 80% haben sie nicht. Kann bis zu 1 von 10 betr­e­f­fen, also 9 haben sie nicht. Kann 1 von 100 betr­e­f­fen, also 99 haben sie nicht.
    Und sie sind für jede unter­schiedlich. Manche haben kaum welche, manche mehr.
    Ich nehme seit fünf Jahren Tamox­ifen und habe mich soeben entschlossen, es weit­ere fünf Jahre zu nehmen und nicht auf einen Aro­matase­hem­mer zu wech­seln. Ich habe kaum Prob­leme, zum Glück.
    Viele Grüße, Kerstin

    • Kirsten
      Autor
      28. Juni 2021 / 10:22

      Liebe Ker­stin, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Ob Tamox­ifen oder Aro­matase­hem­mer infrage kom­men, besprichst Du am besten mit deinen betreuen­den Ärzten in der Prax­is und/oder im Brustzen­trum. Gemein­sam kön­nt Ihr über­legen, was ganz indi­vidu­ell für Dich die beste Ther­a­pie ist. Ich finde es ganz toll, dass Du pos­i­tiv denk­end mit dem The­ma umgehst. So mache ich es auch und es macht die ganze Sache leichter. Weit­er so und alles Gute für dich. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  10. Ela
    9. Juli 2021 / 21:14

    Liebe Kirsten,
    ich bin heute auf deine tolle Seite gestoßen. Ich bin im Okto­ber 2019 am hor­mon­ab­hängi­gen Brustkrebs erkrankt und wurde bruster­hal­tend operiert mit anschließen­der Strahlen­ther­a­pie ohne Chemother­a­pie. Lei­der wurde erst ab Jan­u­ar 2020 entsch­ieden, dass in der Gkv auch Gen­tests über­nom­men wer­den wie ich in der AHB erfahren habe. Jet­zt habe ich immer das Gefühl, eine wichtige zusät­zliche Sicher­heit ver­säumt zu haben. Auch ich hat­te eine TAM Block­ade und bin erst in der AHB damit ges­tartet. Ich hat­te starke Hitze­wal­lun­gen, Knochen- und Gelenkschmerzen und meine Heil­prak­tik­erin hat mir Ceres Sal­bei Urtink­tur emp­fohlen. Jet­zt bin ich ganz entset­zt hier bei dir zu lesen, dass es ein Phy­to­hor­mon ist und die Wirkung des TAM ein­schränken kann. Mein Gyn hat­te keine Bedenken weil er Homöopathie für Hokus­pokus hält, der nichts bewirkt. Ich esse auch jeden Mor­gen wegen der Ver­dau­ung Lein­samen und das enthält, wie ich ger­ade gegoogelt habe, auch Phy­to­hor­mone. Ich bin jet­zt total verun­sichert, weil ich befürchte, dass ich mir damit unwissentlich sehr geschadet habe. Liebe Grüße Ela

    • Kirsten
      Autor
      14. Juli 2021 / 18:29

      Liebe Ela, vie­len Dank für deinen Kom­men­tar. Erst ein­mal bitte tief dur­chat­men und nicht stressen. Deine Sor­gen sind neg­a­tiv­er Stress und das sich­er auch nicht gut für uns. Was den Gen­test bet­rifft- warum woll­test du diesen machen? Gab es in dein­er Fam­i­lie weit­ere Frauen mit Brust‑, Eier­stock- oder Gebär­mut­ter­hal­skrebs? Dann wird der Test auf jeden Fall von der Kasse über­nom­men. So war es bei mir auch. Wenn dich dieses The­ma nicht loslässt, bespreche es unbe­d­ingt mit dein­er Gynäkolo­gin oder Gynäkolo­gen. Was das Ceres Sal­bei bet­rifft habe ich Sal­beiex­trakt gekauft und dachte, es sei in Ord­nung. Mein Brustzen­trum hat davon abger­at­en. Nun nehme ich Serelys. Das sind Blüten­pol­lenx­trak­te und diese sollen auch helfen. Sie sind bei Anti­hor­mon­ther­a­pie möglich, dazu habe ich grünes Licht von Seit­en der Ärzte bekom­men. Also ehrlich gesagt weiß ich nicht ob sie helfen, denn aktuell habe ich unendlich viel mit Hitzewellen zu tun. Dazu habe ich ger­ade auch einen neuen Beitrag veröf­fentlicht. Ich nehme sie weit­er, in der Hoff­nung, dass es nicht noch heftiger wird. Was mir immer pri­ma hil­ft, ist regelmäßiger Sport. Und was den Lein­samen bet­rifft: tausche ihn doch gegen ein paar Nüsse wie zum Beispiel Paranüsse aus. Das wäre eine gute Wahl. Keine Panik, das wird jet­zt bes­timmt nicht zu ein­er dauer­haften Unwirk­samkeit vom Tamox­ifen zuständig sein. Lass sie ein­fach ab jet­zt weg und steige auf Alter­na­tiv­en um. Alles Gute für Dich, bleib entspan­nt und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  11. Susi
    28. Juli 2021 / 07:58

    Hal­lo, ich lese gerne eure Kom­mentare, denn dann füh­le ich mich nicht so alleine mit dem The­ma. Ich nehme seit etwa 5 Wochen Tamox­ifen. Ich hat­te im Jan­u­ar eine TE in der re. Brust und danach Bestrahlung ohne Chemo. Ich lei­de schon lange unter Depres­sio­nen und das Tamox­ifen hat schon Auswirkun­gen auf die Psy­che. Ich bin sehr erschöpft und müde und nah am Wass­er gebaut!
    Was mir beson­ders zu schaf­fen macht ist der Haa­rauss­fall. Was kann man dage­gen machen?
    Ich nehme scho. Sehr lange Pri­or­in, aber das hil­ft nicht.…
    Liebe Grüße, susi

    • Kirsten
      Autor
      28. Juli 2021 / 08:58

      Liebe Susi, wie schön, dass Dir die Beiträge hier auf mein­er Seite helfen. Wir alle haben unser Päckchen zu tra­gen. Aber die men­tale Seite spielt hier eine ganz große Rolle. Ver­suche jeden Tag mit pos­i­tiv­en Gedanken zu starten. Das lässt sich trainieren wie ein Muskel. Am Anfang ist es schwierig, aber mit der Zeit wird es bess­er. Was auch entschei­dend zu besser­er Laune beiträgt, ist regelmäßiger Sport, ein schönes Hob­by dass Dir Spaß macht oder Entspan­nungsmeth­o­d­en. Was deine Haare bet­rifft lass dich in der Apotheke dazu berat­en. Prä­parate mit dem Wirk­stoff Minox­i­dil sind in Stu­di­en unter­sucht und wirken sin­nvoll bei erblich bed­ingtem Haa­raus­fall. Einen Ver­such ist es wert. Allerd­ings musst Du dir dafür min­destens zwei Monate Zeit geben, denn eine Verän­derung dauert. Zu Anfang kann es sog­ar zu ver­stärk­tem Haa­raus­fall kom­men, das legt sich dann aber. Ich nehme täglich Kiesel­säuregel (Sil­icea). Das bekommst Du z.B. in Drogeriemärk­ten, Apotheken und Reformhäusern. Es trägt zur Haarge­sund­heit bei und stärkt das Bindegewebe. Auch hier dauert es rund zwei Monate, bis es wirkt. Wichtig ist auch mal zu schauen, ob Du gesund und abwech­slungsre­ich isst. Zum The­ma Essen für gesunde Haare gibt es Anfang August einen neuen Beitrag hier auf der Herzwiese. Also Kopf hoch, pos­i­tiv denken und Du schaffst das, ganz bes­timmt. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Susi Bode
        30. Juli 2021 / 19:33

        Liebe Kirsten,
        Danke für deine ermuti­gen­den Worte!

        • Kirsten
          Autor
          31. Juli 2021 / 10:48

          Liebe Susi, sehr gerne. Alles Gute für Dich und bis ganz bald ein­mal wieder. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  12. Brigitte
    7. August 2021 / 10:36

    Hal­lo Kirsten, schön immer mal wieder hier rein zu schauen, gibt mir immer mal wieder einen pos­i­tiv­en schups !
    Ich war vor mein­er Erkrankung ein Men­sch der immer pos­i­tiv, gut gelaunt war. Merke aber jet­zt ( durch tägl. Tablette oder ein­fach durch die OP und alles was damit zusam­men hängt) bin ein nach­den­klich­er, manch­mal mit Stim­mungstief verse­hen­er Mensch…so kenne ich mich nicht.
    Aber nehme die Tablette schön jeden Tag, Krebs will ich nicht mehr bekommen.
    Wie bekommt dir dein tablettenwechsel ?
    Liebe Grüße Brigitte

    • Kirsten
      Autor
      10. August 2021 / 08:26

      Liebe Brigitte,
      wie schön, dass Du öfter vor­beis­chaust. Diese Woche werde ich noch einen Beitrag für die Herzwiese schreiben. In der Regel sind es zwei bis drei im Monat, da ich das ja alles neben der nor­malen Arbeit mache. Ich kenne das, das man öfter mal nach­denkt etc. Aber es hängt bes­timmt auch mit dem Alter zusam­men. In jun­gen Jahren ist man weitaus unbe­darfter und hat teils nicht so den Weit­blick, man­gels Erfahrung. Aber ein bes­timmtes Alter, ich ändere in diesem Monat auch meine Jahreszahl, hat ja auch was für sich. Also ich finde es ganz gut, genug Lebenser­fahrung zu haben. Gestern war ich zur Rou­tinekon­trolle bei der Gynäkolo­gin und es sieht alles gut aus. Das macht mich dann immer glück­lich. Das Anos­tro­zol nehme ich nun über einen Monat und ich habe ständig das Gefühl eines Muskelkaters, wie nach Sport. Das ist auszuhal­ten. Allerd­ings habe ich im linken Bein ständig wellenar­tige Schmerzen, ins­beson­dere wenn ich zur Ruhe komme. Das raubt mir ganz schön Energie und schmerzt. Aber ich halte durch, denn es kommt von der Umstel­lung der Tablet­ten. Mein Phys­io­ther­a­peut sagte kür­zlich so tre­f­fend dazu: “Sie nehmen da ja auch keine Gum­mibärchen”. Wohl wahr. Aber ich weiß, dass sich mein Kör­p­er daran gewöh­nen wird und deshalb schaffe ich es. Ist nicht immer ein­fach. Aber wir alle haben da ja unser Päckchen zu tra­gen. Nun ist ab Son­ntag erst mal Urlaub ange­sagt, darauf freue ich mich sehr. In diesem Sinne wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Brigitte
        10. August 2021 / 09:14

        Na dann mal erst…wunderschönen entspan­nten Urlaub!!!!
        Es tut immer gut deine Kom­mentare zu lesen.…und dass dir der tablet­ten­wech­sel nicht so viele Prob­leme macht ! Ansonsten…gibt ja tamoxifen
        Ich habe mor­gens eine innere Unruhe, verge­ht dann im Laufe des mor­gens, bei der näch­sten arztkon­trolle werde ich es ansprechen !
        Jet­zt erst­mal schö­nen Urlaub!
        Lieber Gruß Brigitte

        • Kirsten
          Autor
          12. August 2021 / 17:58

          Liebe Brigitte, ganz her­zlichen Dank. Ich freue mich sehr auf ein paar Tage frei und gute Luft in der Natur. Lass mal deine Schild­drüsen­werte und den Blut­druck prüfen. Vielle­icht ist das ein Grund für die mor­gendliche Unruhe. Auf bald mal wieder und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

          • Brigitte
            22. August 2021 / 11:26

            Liebe Kirsten, diese Werte sind alle ok bei mir.…
            Seit paar Tagen ist alles wieder gut…hoffe bleibt so…dann kann ich die restlichen ” Tablet­ten­jahre ” gut überstehen.
            Aber danke für den Tipp!
            Lieber Gruß Brigitte

          • Kirsten
            Autor
            23. August 2021 / 13:26

            Liebe Brigitte,
            das freut mich sehr und klingt doch pri­ma. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  13. 20. August 2021 / 11:39

    Liebe Ker­stin,
    Bin ger­ade auf deine Seite gestoßen. Es ist beruhi­gend für mich, zu lesen, dass andere Frauen auch Beschw­er­den fühlen. Ich nehme zur Zeit Anas­tro­zol, nach­dem ich 1,5 Jahre Lethro­zol ein­nahm. Meine Beschw­er­den besserten sich nach dem Wech­sel, jedoch treten jet­zt andere auf.
    Näch­sten Monat habe ich meinen routemäßi­gen Arzt­ter­min , vielle­icht kann ich nochmals das Prä­parat wechseln.
    Mich würde inter­essieren, ob es durch einen Wech­sel bess­er wird. Hat jemand vielle­icht Erfahrungen?

    • Kirsten
      Autor
      23. August 2021 / 13:25

      Liebe Elke,
      vie­len Dank für deine Nachricht. Ich nehme nun, nach knapp vier Jahren Tamox­ifen, Anos­tro­zol im zweit­en Monat. Dazu Equino­vo, zunächst für geplante fünf Monate. Was ich sei­ther weitaus weniger habe, als bei Tamox­ifen, sind Hitzewellen. Dafür im linken Bein starke, wellenar­tige Schmerzen, ins­beson­dere abends und nachts. Aber ich weiß, dass sich der Kör­p­er darauf ein­stellt und es mit der Zeit bess­er wird. Erfahrungs­gemäß nach 6 bis 12 Monat­en. Also gib Dir noch etwas Zeit, damit sich dein Kör­p­er daran gewöh­nen kann. Denn Neben­wirkun­gen wird es wohl lei­der bei jedem Prä­parat zur Anti­hor­mon­ther­a­pie geben. Halte durch, denk dran Du schaffst das, ich bleibe auch am Ball. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

      • Brigitte
        6. September 2021 / 10:31

        Hal­lo Kirsten, bin immer mal wieder am lesen .…und freue mich dass mein Kör­p­er es jet­zt anscheinend akzep­tiert hat dass es täglich 1 tamox­ifen gibt…Basta…!
        Hoffe bleibt so, es macht mir immer wieder Mut wie du schreib­st, vor allem nicht jedes zip­per­lein so wichtig nehmen,
        wäre vielle­icht auch ohne diese Tablette da.
        Näch­ste Woche 1/4 jährliche Unter­suchung, denke, hoffe auch da alles ok.
        Hoffe dass auch dein Kör­p­er sich mit­tler­weile auf deine neuen Tablet­ten eingestellt hat.
        Gute Zeit, liebe Grüße Brigitte

        • Kirsten
          Autor
          7. September 2021 / 10:20

          Hal­lo liebe Brigitte,
          Du machst das genau richtig. Eine gute Ein­stel­lung. Und so sehe ich es auch: Irgendwelche Zip­per­lein kom­men auch ohne eine Anti­hor­mon­ther­a­pie. Ich habe jet­zt schon 2 Monate Anos­tro­zol geschafft und freue mich sehr, dass ich nur noch wenig Hitze­wal­lun­gen habe. Das ist wun­der­bar. Dafür habe ich aktuell mehr Gelenkprob­leme, aber ich weiß, dass auch sie mit der Zeit bess­er wer­den. Ich freue mich des Lebens und bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, aktiv etwas gegen neuen Krebs zu tun. Bis bald mal wieder und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  14. Afra
    28. August 2021 / 20:32

    Hal­lo Kirsten..ich bin ver­tig mit den Chemo und das seit 4 Wochen…Ich hat­te Brustkrebs und 4 lym­ph­knoten waren mit metastsen…Die ther­sapie war die hölle…ich hat­te alle möglis­chen Nebenwirkungen…ich habe seit par Tage mit Bestrahlung angefangen..ich wollte dich fra­gen ist das nor­mal das ich immer noch prob­leme mit ver­mehrte spe­ichel und übelkeit zu tun habe..das macht mir Angst um ehrlich zu sein…nur zu info seit 4 wochen bin ver­tig mit Chemo…ich wurde mich freuen wenn sie mir einen Antwort geben…L.G.Afra

    • Kirsten
      Autor
      1. September 2021 / 10:38

      Liebe Afra, vie­len Dank für deine Nachricht. Ich freue mich sehr für Dich, dass Du schon einen Teil der schw­eren Ther­a­pie geschafft hast. Was mir bei den Bestrahlun­gen geholfen hat, ich viel trinken. Ich habe direkt nach der Bestrahlung einen hal­ben bis einen Liter Wass­er inner­halb ein­er Stunde getrunk­en. Was deine Übelkeit und Spe­ichel bet­rifft, rate ich Dir dies unbe­d­ingt mit deinem behan­del­nden Arzt/Ärztin zu besprechen. Denn hier kann Dir geholfen wer­den, ganz bes­timmt. Alles Gute für dich und bis bald. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  15. Kai Uwe Diesel
    19. September 2021 / 20:56

    Hal­lo Zusammen,
    auch ich habe in diesem Jahr für mich noch immer unglaubliche Diag­nose erhal­ten. Oper­a­tion ohne Bestrahlung und Chemo über­standen. Tamox­ifen nehme ich jet­zt 3 Monate , teile Mit­tags und Abends , eine halbe Tablette somit kon­nte ich meine Schmerzen in der Musku­latur extrem lin­dern . Jedoch habe ich nun neue Prob­leme , nun habe ich ständig Beschw­er­den mit der Blase oder Nieren , Prosta­ta 🙁 Hoffe, dass dieses Medika­ment mir nicht mehr schadet als hil­ft. Lei­der wer­den für Män­ner keine Neben­wirkun­gen beschrieben . Bish­er kon­nte jedoch der Urologe nichts weit­er feststellen.…wie soll das nur weit­er gehen ?

    • Kirsten
      Autor
      22. September 2021 / 12:39

      Liebe Kai, vie­len Dank für deinen Mut Dich zu melden und zu schreiben. Zunächst ein­mal kannst Du sehr froh sein, dass der Tumor raus ist und es weit­erge­ht. Ich empfehle Dir dich mal an eines der großen Brustzen­tren in Deutsch­land zu wen­den. Eine Über­sicht find­est Du hier: https://www.senologie.org/brustzentren. Dort kann Dir bes­timmt geholfen wer­den. Der “nor­male” Urologe hat da meist wenig Erfahrungswerte. Fern­er kannst Du auch beim Deutschen Kreb­sin­fo­di­enst anrufen und dich berat­en lassen. Tele­fon: 0800 420 30 40. Hier rufe ich auch öfter mal an, wenn ich eine Fach­frage habe. Die Beratung ist kosten­los und von Ärzten, die sich ausken­nen. Ich denke bei­de Anlauf­stellen sind passend für dich. Alles Gute und viel Glück dabei. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  16. Michaela
    21. Oktober 2021 / 15:29

    Hal­lo Kirsten lese immer wieder mal in deinem Blog.
    Meine Diag­nose Brustkrebs bekam ich im let­zten Jahr Novem­ber bei ein­er Vorsorgeuntersuchung.
    Danach volles Prgramm OP mit Bestrahlung, Chemother­a­pie brauchte ich Gott sei Dank nicht.
    Ende März begann meine Hor­mon­ther­a­pie mit Tamox­ifen seit­dem extreme Hitze­wal­lun­gen vor allem Nachts.
    Seit kurzem habe ich auch das Gefühl schlecht Luft zu bekom­men, da bekommt man gle­ich wieder Panik.
    War deswe­gen schon beim Hausarzt und beim HNO
    kein­er find­et was, hab jet­zt auch einen Ter­min beim Lun­ge­narzt aus­gemacht aber da habe ich erst näch­stes Jahr im Feb­ru­ar einen Ter­min bekom­men. Echt nervig das Ganze.

    • Kirsten
      Autor
      26. Oktober 2021 / 09:15

      Liebe Michaela, ganz lieben Dank für deine Worte. Die Hitze­wal­lun­gen unter Tamox­ifen kenne ich nur zu gut. Ich hat­te teil­weise nur einen Bet­tbezug als Decke, das es ein­fach angenehmer war. Unter Ansotro­zol, was ich nun seit fasst vier Monat­en nehme, habe ich so gut wie keine Hitzewellen mehr, dafür wieder mehr Gelenkprob­leme. Aber es ist so wie es ist. Hast Du schon mal Atemübun­gen, Med­i­ta­tion oder auch Yoga aus­pro­biert? Vielle­icht helfen Dir Entspan­nung­stech­niken um die Atem­not in den Griff zu bekom­men. Bitte lass mal von Dir hören, wie es Dir damit so erge­ht. Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  17. Claudia
    3. November 2021 / 19:26

    Hal­lo Kirsten
    Ich hätte mir wāhrend mein­er Kreb­s­ther­a­pie einen Beitrag von dir gewün­scht. Ich musste auch die OP, die Chemo und die Bestrahlung durch­leben. Natür­lich habe ich auch das Netz durch­stöbert, um Erfahrungs­berichte zu find­en. Es war erschreck­end. Let­z­tendlich habe ich es per­sön­lich alles gut weggesteckt. Rel­a­tiv wenig Neben­wirkun­gen und einen ganz tollen Fam­i­lien- und Fre­un­deskreis. Ich glaube das ist sehr wichtig. Nun gehe ich schon wieder 1 Jahr voll (40 Stun­den Woche) arbeit­en und es geht. Meine Kol­legin­nen lachen, wenn ich wieder mal die Fen­ster aufreiße, aber son­st ist alles ok. Auch ich habe eine Weile gebraucht, um das Tamox­ifen zu nehmen. Ich arbeite selb­st im medi­zinis­chen Bere­ich und habe alle Ārzte befragt, aber es gibt ja keine Alter­na­tive. Also es geht auch mit wenig Neben­wirkun­gen. Bleibt alle schõn gesund..☺️

    • Kirsten
      Autor
      4. November 2021 / 18:52

      Liebe Clau­dia, ganz leiben Dank für deine auf­muntern­den Worte für all die vie­len Leserin­nen und Leser hier. Es ist immer wieder toll, wenn wir uns gegen­seit­ig Mut machen. Weit­er so und bis ganz bald. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese

  18. Dana Krebs
    4. November 2021 / 07:41

    Liebe Kirsten,dein Blog hat mir viel geholfen .Habe Mam­maCa links hor­mon­pos­i­tiv aber G3.Hatte Bruster­hal­tende­ther­a­pie August,dann Strahlen­ther­a­pie .Ich muß auch Tamox­ifen nehmen und ich habe Angst von Nebenwirkungen.
    Ich wün­sche Ihnen viel Gesund­heit und Kraft!

    • Kirsten
      Autor
      4. November 2021 / 18:55

      Liebe Dana, ich sage DANKE für deine Zeilen. Bitte mach Dich nicht so ver­rückt, es müssen ja nicht alle Neben­wirkun­gen zwan­gläu­fig und automa­tisch bei Dir kom­men. Vieles kommt und geht auch wieder, ist meine Erfahrung. Und mit der Zeit lernt frau damit zu leben und damit umzuge­hen. Ich sage immer: Die Anti­hor­mon­ther­a­pie ist eine aktive Hil­fe gegen neuen Krebs und das hil­ft mir an schw­eren Tagen alle­mal. Also lass den Kopf nicht hän­gen, du schaffst das — ganz bes­timmt. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese

  19. Bettina
    12. Dezember 2021 / 10:58

    Vie­len Dank für diesen ermuntern­den Artikel! Ich bin ger­ade vor mein­er 2. Brustkreb­sop­er­a­tion und werde danach noch Bestrahlung bekom­men. Eigentlich war es ja nur ein DCIS bei mir, aber bei der 1. OP haben sie dann doch einen inva­siv­en Tumor gefun­den. Sehr klein, aber da er inva­siv ist, wollen sie noch ein­mal operieren und mehr her­aus­nehmen und dann natür­lich noch eine Lym­ph­drüse. Und das The­ma Tamox­ifen ist jet­zt auch auf den Tisch. Ich wusste ja nicht wirk­lich viel darüber und bin jet­zt erst ein­mal am Infor­ma­tio­nen sam­meln. Dein Beitrag macht doch sehr viel Mut, und dafür möchte ich mich wirk­lich bedanken! Ich liebe mein Gläschen Wein und kann mir augen­blick­lich nicht vorstellen, darauf ganz verzicht­en zu müssen. Aber wenn es einem dann wirk­lich so viel bess­er geht, ist es ein no-brain­er und ver­ste­ht sich ja dann von selb­st! Mal abwarten wie dann mein Leben damit wird! Liebe Grüße!

    • Kirsten
      Autor
      13. Dezember 2021 / 09:32

      Liebe Bet­ti­na,
      vie­len Dank für deine net­ten Zeilen. Ich habe hier auf der Herzwiese mit­tler­weile einige Beiträge zum The­ma Anti­hor­mon­ther­a­pie geschrieben. Schau ein­fach mal in der Rubrik Frauenge­sund­heit oder gib in der Suchzeile Anti­hor­mon­ther­a­pie ein. Ich hat­te vor dem Tamox­ifen Start eine ziem­liche Block­ade und kon­nte die Tablet­ten ein­fach nicht nehmen. Wie die Zeit verge­ht: Nun bin ich schon bei den Aro­matase­hem­mern und es geht mir gut. Ich habe Zeitlebens nie son­der­lich viel Alko­hol getrunk­en. Mal einen Wein oder ein Glas Sekt. Durchs Tamox­ifen sind, ins­beson­dere durch Wein, die Hitze­wal­lun­gen sehr stark gewor­den. Und da es mir das Glas Wein nicht wert war, habe ich ein­fach keinen mehr getrunk­en. Jet­zt gibt es eher mal ein Glas alko­hol­freies Bier oder Sekt. Das finde ich gut und es tut mir kör­per­lich ein­fach viel bess­er. Und auch mein Umfeld reagiert nicht komisch, wenn ich kaum oder keinen Alko­hol trinke. Hinzu kommt, dass Alko­hol ein Zell­gift ist und unserem Kör­p­er nach dem Brustkrebs nicht gut­tut. Schaue ein­fach mal, wie es bei Dir ist und wie Du damit klarkommst. Es wird bes­timmt alles gut wer­den. Alles Gute für Dich und bis ganz bald hier auf meinem Blog. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  20. Carmen
    30. Dezember 2021 / 11:19

    Liebe Kirsten,
    bin ger­ade auf Deine Seite gestoßen. Ich bin 63 J., hat­te im Okto­ber 2020 eine bruster­hal­tende OP und nehme jet­zt seit einem Jahr Tamox­ifen. Ständig über­lege ich die Ther­a­pie abzuset­zen. Die Hitze­wal­lun­gen stören mich nicht. Die Erfahrun­gen mit dem Alko­hol kann ich bestäti­gen — aber es geht ja auch ohne. Ich war immer ein Bewe­gungs­men­sch, ernähre mich gesund und hat­te nie Prob­leme mit meinem Gewicht. Jet­zt nehme ich nur noch zu ohne meine Ess­ge­wohn­heit­en geän­dert zu haben — allerd­ings bewege ich mich weniger und zwar weil ich unter mas­siv­er Antrieb­ss­chwäche lei­de bis hin zu depres­siv­en Ver­stim­mungen, das ist für mich völ­lig neu. Ich schlafe extrem schlecht, habe starke Konzen­tra­tionsprob­leme und meine Augen sind so trock­en, dass ich schlechter sehe und selb­st nachts mehrmals mit Tropfen befeucht­en muss. Auf­grund des Schlaf­man­gels und der Antrieb­ss­chwäche hat sich meine Leben­squal­ität so ver­schlechtert, dass ich so nicht mehr weit­er­ma­chen kann. Ich über­lege die Ther­a­pie abzubrechen oder zusät­zliche Medika­mente einzunehmen wie Anti­de­pres­si­va, Schlafmit­tel oder bei­des. Vielle­icht gibt es ja hierzu Erfahrun­gen? Liebe Grüße

    • Kirsten
      Autor
      9. Januar 2022 / 16:38

      Liebe Car­men, vie­len Dank für deine Schilderun­gen. Das alles sind typ­is­che Dinge, die durch die Anti-Hor­mon­ther­a­pie kom­men kön­nen. Hast Du mit deinem Gynäkolo­gen mal darüber gesprochen? Es gibt sich­er ver­schiedene Lösun­gen. Die Sache mit dem Gewicht kenne ich, habe im Lauf der Jahre rund acht Kilo zugenom­men und lange hat sich, trotz Sport, nicht wirk­lich was getan auf der Waage. Nun esse ich ganz bewusst so wenig Kohlen­hy­drate (also low carb) wie möglich und habe schon fünf Kilo abgenom­men. Das ist zu Beginn ganz schön anstren­gend, aber der Kör­p­er gewäh­nt sich daran. Und dabei kön­nen sich auch Gelenkprob­leme deut­lich bessern, das geht mir auch so. Anson­sten kann ich dir noch die Hot­line vom Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst empfehlen: 0800 — 420 30 40. Hier bekommst Du kosten­los sehr gute Hil­fe und Tipps. Ich nutze die Hot­line auch öfter und kann dies nur empfehlen. Also Kopf hoch, es geht weit­er und Du schaffst das auch. Denke immer daran, alles ist bess­er als neuer Krebs. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  21. Yvonne I.
    31. Januar 2022 / 07:07

    Liebe Kirsten,
    Ich bin im Novem­ber 21 an Brustkrebs erkrankt und vor Wei­h­nacht­en wurde der Tumor ent­fer­nt. Befinde momen­tan in ein­er Strahlen­ther­a­pie. Was mir sehr große Angst bere­it­et, ist die Ein­nahme von Tamox­ifen. Ich weigere bzw. fürchte ich mich davor die Tablet­ten einzunehmen. Habe schon viele Kom­mentare gele­sen in deinem Forum, was mich noch mehr bestärkt sie nicht einzunehmen. Ich frage mich, ist es das wert deine Leben­squal­ität so einzuschränken? Ich weiß das jet­zt einige denken wer­den “Ja” bess­er wie an Krebs zu ver­ster­ben. Die Diag­nose ist bei mir im Kopf noch nicht wirk­lich angekom­men. Der Tumor ist raus, hat­te keine befal­l­ene Lym­ph­knoten also Frage ich mich “Was wollen Sie alle noch von mir ? ” . Meine Frage auch an Dich “Wie lange kann ich noch darüber nach­denken die Tablet­ten einzunehmen?” Kein Arzt kon­nte oder wollte mir das sagen. Das Rezept wurde mir nur aus­gestellt und nun nehme sie.
    Würde mich sehr über eine Antwort von Dir freuen.
    Liebe Grüße! Yvonne

    • Kirsten
      Autor
      1. Februar 2022 / 18:53

      Liebe Yvonne,
      es ist völ­lig nor­mal, dass Du hader­st und es braucht seine Zeit, bis die Diag­nose Krebs auch im let­zten Winkel deines Kopfes angekom­men ist. Du hast ja hier auf der Herzwiese sich­er über meine Tamox­ifen-Start-Block­ade gele­sen. Es hat nach der Strahlen­ther­a­pie fast zwei Monate gedauert, bis ich sie endlich nehmen kon­nte. Heute ist es für mich selb­stver­ständlich damit weit­erzu­machen, es gehört für mich zu meinem Leben dazu. Gibt Dir noch etwas Zeit und ein­fach losle­gen. Das wird schon.
      Alles Gute für Dich und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  22. Sabine
    2. Februar 2022 / 08:31

    Liebe Kirsten, deine Herzwiese habe ich gestern ent­deckt, heute lese ich wieder­holt mal ein wenig quer und bin gle­icher­maßen ange­tan 🙂 vie­len Dank für all deine guten Berichte!
    Ich bin BK Pati­entin seit Juni 2021 (brus­ther­hal­tende OP+Bestrahlung) und nehme Tamox­ifen seit Sep­tem­ber 2021, ich war guter Dinge da ich bis dahin alles gut gemeis­tert hat­te.. Doch kurz danach fin­gen die Neben­wirkun­gen an und gefühlt kommt jeden Tag etwas Neues hinzu. Wann wird es besser..habe auch einen Fersen­sporn entwick­elt und Sport ist derzeit anstren­gend, die Arthrose ist schlim­mer gewor­den, zwei Implan­tate habe ich bere­its (2017+2021) und eine weit­ere OP ist im März geplant, zum Glück erst­mal nur eine arthroskopis­che. Hat das Tamox­ifen hier auch etwas angerichtet!? Gesün­der essen und leben ist natür­lich ein wichtiger Baustein um Heilung und Gesund­heit in Ein­klang zu brin­gen, ich werde hier bes­timmt gute Anre­gun­gen und Ansätze bekom­men, ganz liebe Grüße, dein neuer Fan Sabine 🙂

    • Kirsten
      Autor
      8. Februar 2022 / 17:47

      Liebe Sabine, zuerst ein­mal möchte ich mich ganz her­zlich bei Dir bedanken, dass Dir meine Herzwiese so gut gefällt. Ich hätte mir in mein­er akuten Phase auch solch eine Seite gewün­scht. Deshalb freut es mich um so mehr, dass ich Dir und vie­len anderen Frauen mit der Herzwiese helfen kann. Was den Fersen­sporn bet­rifft, kann ich Dir orthopädis­che Ein­la­gen sehr empfehlen. Als Kassen­pa­ti­entin hast Du Anrecht auf zwei Ein­la­gen pro Jahr. Ein Rezept gibt es nach ein­er entsprechen­den Unter­suchung beim Orthopä­den. Bitte mache das unbe­d­ingt. Du wirst dann schnell bemerken, dass es bess­er wird mit dem Fersen­sporn. Was auch hil­fre­ich sein kann, ist regelmäßig eine kleine Faszien­rolle ganz langsam, auch wenn es schmerzt, anzuwen­den. Anson­sten ist es so, dass Neben­wirkun­gen kom­men und gehen. Wichtig ist, nicht bei jedem Zip­per­lein sofort daran zu denken. Son­dern ein­fach der Sit­u­a­tion entsprechend reagieren. Es darf Dir auch mal mies gehen, aber im Grunde genom­men muss man am näch­sten Tag wieder pos­i­tiv denken und weit­er­ma­chen. Du schaffst das ganz bes­timmt. Jet­zt wün­sche ich Dir erst ein­mal alles Gute für deinen oper­a­tiv­en Ein­griff — das wird schon. Auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  23. Karin
    4. Februar 2022 / 21:54

    Hal­lo, ich bin heute zufäl­lig auf den Artikel hier gestossen. Ich soll jet­zt auch Tamox­ifen nehme und fürchte mich davor. Habe nach mein­er Brust-OP und Bestrahlung Letro­zol (habe ich nicht ver­tra­gen) dann Exemes­tan ‚das ich auch nicht ver­trage, da ich sehr an Gewicht zugenom­men habe, mich mit Angstzustän­den und Wadenkrämpfen rum­pla­gen muss. Ausser­dem bin ich seit mein­er Herz-und Krebs-OP sehr depres­siv und kann nichts dage­gen tun.
    Spazieren gehen oder Sport treiben kann ich nicht, ich soll mein Herz nicht so beanspruchen. Bei mein­er Herz-Op wurde Brustkrebs fest­gestellt, so kön­nen Sie sich vorstellen, wie ich mich fühle.
    Ich weiss fast nicht mehr weiter.

    • Kirsten
      Autor
      8. Februar 2022 / 18:22

      Liebe Karin, vie­len Dank für deine Nachricht. ES GIBT FÜR ALLES EINE LÖSUNG! Du musst allerd­ings auch selb­st daran arbeit­en. Denn so hart es klingt, ohne deine aktive Mith­il­fe, wird es nicht bess­er. Ich bin keine Ärztin, aber langsames Spazieren gehen wäre auch nach ein­er Herz-OP ein guter erster Schritt zurück zu mehr Kraft. Bitte informiere dich bei deinen Brustkrebs behan­del­nden Ärzten nach Rehas­port­grup­pen. Denn diese gibt es für Brustkrebs- und auch nach Herz-OPs in dein­er Nähe. Bewe­gung hil­ft in der Regel auch, dass Du dich men­tal bess­er fühlen wirst und auch das Gewicht nicht weit­er steigt. Allerd­ings macht es schon Sinn bewusster zu essen, z.B. low carb oder low fat oder Inter­vall­fas­ten plus Bewe­gung. Des Weit­eren möchte ich Dir die Hot­line vom Deutschen Kreb­sin­for­ma­tions­di­enst empfehlen. Hier bekommst Du fundierte medi­zinis­che Infos und Hil­fe dazu. Hier die Num­mer: Tele­fon: 0800 — 420 30 40. Alles Gute für Dich und auf ganz bald hier wieder auf der Herzwiese. und Wun­der­bare Grüße sendet Dir Kirsten von der Herzwiese.

  24. Ute Jötzlaff
    20. Februar 2022 / 12:05

    Hal­lo Kirsten,ich bin zur Zeit in gross­er Sorge.Ich bekomme das Medika­ment Tamox­ifen nicht Mehr, ist vom Markt genommen.Ich muß es noch 2 Jahre einnehmen,dann habe ich 5 Jahre geschafft.Was soll ich tun.

    • Kirsten
      Autor
      21. Februar 2022 / 11:42

      Liebe Ute,
      es geht Dir wie ganz vie­len anderen Frauen auch. Ich habe aus aktuellem Anlass dazu einen Beitrag hier auf der Herzwiese geschrieben:
      https://herzwiese24.de/tamoxifen-nicht-lieferbar-was-tun/ Du kannst in ein­er Apotheke auch fra­gen, ob sie das Tamox­ifen aus dem Aus­land bestellen kön­nen. Meine Tipps und weit­ere Infos und Kom­mentare von anderen Betrof­fe­nen unter dem Beitrag helfen Dir hof­fentlich weit­er. Ich drücke die Dau­men, dass es eine Lösung für Dich gibt. Alles Gute und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  25. Claudia
    2. März 2022 / 13:08

    Hal­lo Kirsten, habe schon mehrmals kurz in deine Herzwiese rein­ge­le­sen, denn es hil­ft, wenn man andere Erfahrungs­berichte hört und liest auf jeden Fall. Und ich finde, dass du das sehr gut machst. Ich möchte heute meine Geschichte schreiben. Ich bin 55 Jahre, hat­te im März 2019 die Brust OP, mit hor­mon­ab­hängi­gen Karzi­nom und danach Bestrahlung. Nehme seit Mai 2019 Tamox­ifen. Hat­te ger­ade die diesjährige Gesun­de­nun­ter­suchung und meine Leber­w­erte wer­den immer schlechter, ich habe darüber hin­aus eine Fet­tle­ber. Meine Werte waren vor der Ein­nahme ganz nor­mal. Zudem habe ich sich­er zehn Kilo (wenn nicht mehr, steige nicht mehr auf die Waage!) zugenom­men, habe jede Menge Gelenkschmerzen (vor allem beim Auf­ste­hen) dass ich mir manch­mal in der Früh auch so richtig alt vorkomme. Ein The­ma, das mir auch sehr zu schaf­fen macht, welch­es ich aber bei dir sehr wenig “her­aus­ge­le­sen” habe ist, dass meine sex­uelle Lust total am Boden ist. Dies macht mir sehr zu schaf­fen. Bin mit meinem Mann fast 30 Jahre ver­heiratet und ich kann sagen, dass unser Sex­u­alleben immer gut war, eigentlich sehr gut. Dies hat sich durch die Ein­nahme von Tamox­ifen auf jeden Fall verän­dert. Habe von meinem Gynäkolo­gen DHEA Kapseln ver­schrieben bekom­men, bin mir aber nicht sich­er, ob ich die wirk­lich ein­nehmen soll, da ich glaube, dass sie die Wirkung des Tamox­ifen beein­trächti­gen. Mein Gynäkologe hat mir diese Befürch­tung aber nicht bestätigt. Bezüglich Leber­w­erte habe ich mit Mariendis­teltablet­ten ger­ade begonnen und hoffe, dass sie bess­er wer­den. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht lei­dend rüberkom­men will, da ich eigentlich nur froh bin, wenn der Krebs nicht wieder kommt und ich gesund bin. Ich wün­sche dir und allen Frauen mit Brustkrebs Erfahrung alles Gute!

    • Kirsten
      Autor
      7. März 2022 / 21:25

      Hal­lo liebe Clau­dia, ich freue mich, dass Dir meine Beiträge aus meinem Leben mit Brustkrebs hier auf meinem Blog gefall­en und auch helfen. Und toll, dass Du von Dir bericht­est. Was das DHEA bet­rifft wäre ich an dein­er Stelle auch skep­tisch. Frag am besten mal beim Deutschen Kreb­sin­fo­di­enst nach, die Experten (Ärzte) dort kön­nen Dir sich­er weit­er­helfen. Hier die Tele­fon­num­mer: 0800 — 420 30 40. Besprich das bitte unbe­d­ingt noch ein­mal, bevor du diese “Hor­mone” ein­nimmst. Was dein Gewicht und die Gelenkschmerzen bet­rifft und auch die Leber­w­erte hängt dies mit Sicher­heit alles zusam­men und der Haup­tü­beltäter ist das Gewicht. Ich weiß sehr gut wovon ich sprechen. Ich bin ja staatlich diplomierte Diä­tas­sis­tentin und habe immer schon sehr gesund gegessen. Ganz schlank war ich nie, aber es hielt sich im Rah­men. Dann habe ich im Lauf der Jahre mit Tamox­ifen acht Kilo zugenom­men, obwohl ich nach wie vor sehr gesund gegessen habe. Außer­dem habe ich ja das Fach­wis­sen dazu. Ich treibe regelmäßig Sport und habe es mit Inter­vall­fas­ten pro­biert. Das hat wenig geholfen. Aber — seit viere­in­halb Monat­en esse ich so gut wie keine Kohlen­hy­drate, also low carb, und seit­dem habe ich sieben Kilo weg. Meine Gelenkschmerzen und ins­beson­dere die Mor­gen­steifigkeit ist weg und meine Leber­w­erte sind top. Bei mir waren sie nach der Bestrahlung erhöht, haben sich dann aber wieder eingepen­delt. Vielle­icht ist das auch für dich ein Weg? Es ist schon am Anfang hart und man muss sich erst ein­mal daran gewöh­nen. Aber mit der Zeit geht es und wenn Du mit weniger Kilos und weniger Schmerzen belohnt wirst, ist es eine tolle Moti­va­tion. Ich erset­ze auch öfter eine Mahlzeit durch einen Eiweißshake oder Eiweißpul­ver in Skyr natur oder Mager­joghurt, das hil­ft auch pri­ma. Rezepte für kalo­rien­arme Kuchen etc. find­est Du hier auf der Herzwiese in der Rubrik BACKEN. Was die Sex­u­al­ität bet­rifft soll­test Du dich nicht unter Druck set­zen. Auch das wird oft bess­er, wenn man sich wieder wohler in seinem eige­nen Kör­p­er fühlt. Ich hoffe, dass Dir meine Tipps weit­er­helfen. Mit Diszi­plin und Geduld schaffst Du das ganz bes­timmt. Du kannst ja mal bericht­en, wie es Dir damit erge­ht. Kopf hoch, einen Plan machen und losle­gen. Das wird schon. Ich habe das ja auch geschafft und bin auch noch dabei an meinen restlichen Kilos zu arbeit­en, die noch weg sollen. Auf ganz bald mal wieder hier auf der Herzwiese und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  26. Anita
    22. März 2022 / 09:42

    Schön, dass es diesen Aus­tausch hier gibt.

    • Kirsten
      Autor
      22. März 2022 / 09:50

      Liebe Ani­ta,
      ich freue mich sehr, dass Dir meine Beiträge und die vie­len Kom­mentare und Tipps hier auf der Herzwiese helfen und gefall­en. Ich habe mir zu mein­er akuten Zeit der Kreb­s­ther­a­pie so etwas gewün­scht und nir­gends gefun­den. Aber jet­zt gibt es sie ja, meine Herzwiese. Alles Gute für dich, bis bald und wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  27. Sabine
    16. April 2022 / 17:56

    Hal­lo Kirsten,
    ver­folge schon länger deinen Blog .…
    Ich nehme seit 5 Jahreb Anas­tro­zol und soll jet­zt 5 Jahre Tamox­i­den nehmen.
    Ich sehe das auch so wie Du . Alles was gegen ein Rezidiv ist mache ich, obwohl ich unter Anas­tro­zol mehrmals eine Kniege­lenkssteife hat­te. Mit welchen Neben­wirkung muss ich unter Tamoz­ifen rechnen?
    lg Sabine

    • Kirsten
      Autor
      17. April 2022 / 13:28

      Liebe Sabine,
      vie­len Dank für deine Nachricht. Ich freue mich, dass Du schon länger öfter mal auf mein­er Herzwiese vor­beis­chaust. Wie kommt es, dass Du von Aro­matase­hem­mern auf Tamox­ifen umsteigen sollst- wegen dein­er Knieprob­leme? Hast Du mal Akupunk­tur in Erwä­gung gezo­gen? Das hat mir sehr gut geholfen. Was die Tamox­ifen Neben­wirkun­gen bet­rifft sind sie ja von Frau zu Frau ver­schieden. Ich kann aus mein­er Erfahrung bericht­en, dass ich unter Tamox­ifen weitaus mehr Hitze­wal­lun­gen als unter Anos­tro­zol hat­te. Auch meine Gelenksteife war unter Tamox­ifen stärk­er als jet­zt. Aber das ist wie gesagt indi­vidu­ell unter­schiedlich. Was mir beim Wech­sel auf Ansotro­zol geholfen hat ist keine Neben­wirkun­gen des Beipackzet­tels zu lesen, da mich dies beim Start mit Tamox­ifen ziem­lich beun­ruhigt hat. Schau doch mal in meine gesam­melten Beiträge zum The­ma Anti­hor­mon­ther­a­pie. Dort find­est Du Tipps zur Ernährung bei Tamox­ifen und auch was mir bei Neben­wirkun­gen so alles geholfen hat. Ich würde es ein­fach mal nehmen und fro­hen Mutes damit umge­hen. Alles Gute für Dich und auf bald hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  28. Gabi
    10. Mai 2022 / 20:38

    Hal­lo Kirsten,
    ich nehme jet­zt seit 5 Jahren Tamox­ifen, nun ist die Frage, ob ich die Ein­nahme nochmals um 5 Jahre ver­längern soll. Tamox­ifen ist für mich wie ein Schutzschild und ich ver­trage es sehr gut. Man ist mit der Entschei­dung etwas auf sich alleine gestellt, da man eigentlich genug von den Tablet­ten hat, aber auf der anderen Seite hat man Angst, dass man erneut einen Tumor bekommt.
    Dann doch lieber um 5 Jahre ver­längern. In den Jahren hat mir viel Sport geholfen, bin jet­zt fast 55 Jahre alt und füh­le mich abso­lut fit.
    Wün­sche Dir weit­er­hin alles Gute
    LG von Gabi

    • Kirsten
      Autor
      11. Mai 2022 / 09:41

      Liebe Gabi, ich kann deine Frage sehr gut nachvol­lziehen. Bitte schau doch mal in deinen Ent­las­sungs­bericht vom Kranken­haus. Bei mir stand die Ther­a­pieempfehlung der Anti­hor­mon­ther­a­pie drin. Außer­dem empfehle ich Dir hier unbe­d­ingt die Rück­sprache mit deinem Fraue­narzt oder den Ärzten im Brustzen­trum, die dich während dein­er Primärther­a­pie betreut und behan­delt haben. Denn jede Ther­a­pie ist anders und eine all­ge­meine Empfehlung lässt sich hier nicht geben. Ich freue mich, dass Du fit und guter Dinge bist. Weit­er so. Also ich würde auf jeden Fall bei den Ärzten nach­fra­gen, wie es nun nach den fünf Jahren bei Dir weit­erge­hen soll. Alles Gute und bis bald mal wieder hier auf der Herzwiese. Wun­der­bare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Etwas suchen?