Käsekuchen ohne Zucker

Zuckerfreier Käsekuchen zum Muttertag 

Zuck­er­freier Käsekuchen in ein­er Herz­form geback­en.

Liebe Herzwiesefreundin, lieber Herzwiesefreund,

Käsekuchen ist ein­er der beliebtesten Kuchen, nicht nur für Mamas. Auch wer keine so große Back­er­fahrung hat, bekommt einen Käsekuchen ganz bes­timmt geback­en. Es lohnt sich dazu eine Herzback­form anzuschaf­fen. Diese gibt es in guter Qual­ität für etwa 10 bis 15 Euro im Fach­han­del und im Inter­net. Das Beson­dere an meinem Rezept ist der wun­der­bar nus­sige Boden, dank der gemahle­nen Wal­nüsse. Ich habe den zuck­er­freien Käsekuchen einen Tag im Voraus geback­en. Dann kon­nte er so richtig durchziehen und der Geschmack nach Wal­nüssen ist etwas in den Käsekuchen­teig überge­gan­gen. So lässt er sich auch pri­ma für die Mama  zum Mut­tertag vor­bere­it­en. Damit der Käsekuchen zuck­er­frei gesüßt wird, habe ich als Süße eine Mis­chung aus klas­sis­chem Flüs­sigsüßstoff (Sac­cha­rin und Cycla­mat) und dem kalo­rien­freien Zuck­er­aus­tauschstoff Ery­thri­tol ver­wen­det. Sein leicht küh­ler Geschmack har­moniert beson­ders gut zur Käsecreme. Übri­gens gibt es Ery­thri­tol nicht nur im Drogerie- oder Super­markt, Reformhaus, im Inter­net und in Apotheken. Aber nun geht’s ans Rezept und vielle­icht freut sich schon bald Ihre Mama über den zuck­er­feien Käsekuchen den Sie mit Liebe zum Mut­tertag geback­en haben. 

Schwierigkeits­grad: leicht

Zubere­itungszeit: 40 Minuten + Küh­lzeit

Tipp: Lässt sich ide­al einen Tag im Voraus back­en

Backzeit: 60 bis 65 Minuten

Zutaten für eine Herzspringform 26 cm Durchmesser:

Für den Boden:

100 g  Halbfet­tbut­ter

100 g  Zwieback

100 g Wal­nüsse

1–2 TL flüs­siger Süßstoff

Für den Käsekuchenteig:

5        Eier

150 g Ery­thri­tol

400 g  Frischkäse, natur max. 10 % Fett

400 g  Quark, 10 % Fett

2 Pck. Vanillepud­ding­pul­ver, 40 g

evtl. 1 TL flüs­siger Süßstoff, je nach Süßgeschmack

Für das Topping:

60 g   Blaubeeren

230 ml Frucht­saft, 100 % Frucht, ohne Zuck­erzusatz z.B. Pfir­sich oder Aprikose

1 Pck. Torten­guss, klar

1–2 EL gehack­te Man­deln

So wird gemacht:

Der Boden

Den Back­ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Den Met­all­bo­den der Herz-Spring­form mit Back­pa­pi­er ausle­gen. Nun geht’s an den Boden: dazu die Halbfet­tbut­ter in einem Topf langsam schmelzen. Die Zwiebäcke und Wal­nüsse grob zer­bröseln, dann mit einem Passier­stab oder in ein­er Küchen­mas­chine ver­mahlen Aufgelöste But­ter in eine Schüs­sel geben, mit dem Zwieback-Wal­nuss­mehl mis­chen und mit flüs­sigem Süßstoff abschmeck­en. Jet­zt kommt der Kuchen­brösel­teig auf den vor­bere­it­eten Boden der Spring­form. Beson­ders leicht lässt er sich mit einem Ess­löf­fel oder ein­er Teigzunge verteilen. Den Zwieback-Wal­nuss­bo­den 15 Minuten im vorge­heizten Ofen vor­back­en.

Der fer­tig vorge­back­ene, zuck­er­freie Boden aus Wal­nüssen und gemahlen­em Zwieback — leck­er.

Der Käsekuchenteig   

Für den Teig die Eier mit Ery­thri­tol in ein­er Schüs­sel cremig rühren, bis sich die Zuck­er­al­ter­na­tive fast gelöst hat. Dann kom­men Frischkäse, Quark und das Vanillepud­ding­pul­ver dazu. Alles mit dem Mix­er gut ver­rühren, falls es noch nicht süß genug ist noch mit einem hal­ben bis einem Teelöf­fel flüs­si­gen Süßstoff abschmeck­en. Den vorge­back­e­nen Zwieback-Wal­nuss­bo­den aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen und nun den zuck­er­freien Käsekuchen­teig darauf gießen. Nun geht es mit der Herz­form zurück in den Back­ofen. Weit­ere 60 Minuten back­en. Wichtig: Damit die Ober­fläche nicht zu dunkel wird nach der Hälfte der Backzeit mit ein­er Lage Back­pa­pi­er abdeck­en. Nun noch eine halbe Stunde back­en. Der Herzkuchen ist nach Backzei­t­ende noch etwas weich. Er wird fes­ter, sobald er voll­ständig abgekühlt ist. Den Kuchen am besten in der Herz­form voll­ständig abkühlen lassen. Das klappt am besten beispiel­sweise über Nacht.

Fix und fer­tig geback­en und schon jet­zt zum Anbeißen leck­er: das zuck­er­freie Käsekuchen-Herz beispiel­sweise zum Mut­tertag.

Das Topping

Für das Top­ping muss das Käsekuchen­herz kom­plett abgekühlt sein. Mit einem schar­fen Mess­er den Kuchen von den Seit­en­rän­dern der Form lösen. Dann vor­sichtig aus der Form her­aus­nehmen. Mit einem Kuchen­heber vom Boden lösen und einen große Teller, Tablett oder Torten­plat­te set­zen. Die Blaubeeren vor­sichtig kalt waschen, auf einem Küchenkrepp trock­nen. Für das Top­ping 2/3 vom Frucht­saft in einem Topf aufkochen. Den restlichen Saft mit Torten­guss in einem Schälchen glat­trühren. In den kochen­den Saft rühren, kräftig weit­er­rühren, damit nichts anbren­nt. Sieht die Flüs­sigkeit klar aus, ist der Torten­guss gar. Nun zügig mit einem Ess­löf­fel gle­ich­mäßig auf der Torte verteilen. Dann direkt die Blaubeeren auf dem äußeren Rand verteilen und mit gehack­ten Man­deln gar­nieren. Der Torten­guss wird schnell fest, deshalb müssen Blaubeeren und Man­deln ruck zuck darauf verteilt wer­den. Noch ein­mal kurz ste­hen lassen, dass alles schon fest wird, dann ist das Herz fer­tig.

Saftig, süß ohne einen Krümel Zuck­er. Da bleibt bes­timmt kein Stück übrig und die Mama freut sich über einen selb­st geback­e­nen Kuchen.

Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese 

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