Vollkorn Bio-Maisbrot vom Backherz 

Brot backen macht glücklich 

Vol­lko­rn Bio Mais­brot vom Back­herz

Liebe Backherzfreunde,

ich schaue mir ganz gerne Berichte über Lebens­mit­tel im Fernse­hen oder auf Youtube an. Kür­zlich gab es bei Plan­et Wis­sen im WDR eine Doku­men­ta­tion über Brot. Deutsch­land ist Spitzen­re­it­er was die Vielfalt bet­rifft. Laut Deutschem Brotreg­is­ter gibt es sage und schreibe über 3000 ver­schiedene Sorten. Komisch nur, dass es im Han­del fast immer die gle­ichen Sorten gibt. Das liegt wohl auch daran, dass viele Bäck­ereien, Super­märk­te, Imbiss­bu­den und Dis­counter von Großbäck­ereien beliefert wer­den. Und da wird es keine Auswahl im Sinne der 3000 Sorten geben. Nicht nur dass das Ange­bot im Han­del oft nicht so üppig aus­fällt, als wir uns das vielle­icht wün­schen: ein Brot mit hochw­er­ti­gen Zutat­en oder ein richtiges Vol­lko­rn-Brot ist längst nicht über­all zu einem vernün­fti­gen Preis zu haben. Im Plan­et Wis­sen Beitrag hieß es außer­dem, dass in indus­triell gefer­tigtem Brot und auch Brötchen einiges an Zusatzstof­fen und Back­trieb­mit­teln steckt. Der Bericht war noch nicht ganz zu Ende, da habe ich schon über­legt was ich als näch­stes backe – raus­gekom­men ist ein Vol­lko­rn Mais­brot. Dazu braucht Ihr lediglich sechs Zutat­en. Ich habe mich dabei für Bio-Zutat­en entsch­ieden. Es klappt aber auch mit kon­ven­tionellem Mehl, Hefe, Mais­grieß und Co. Wie es gemacht wird, erk­läre ich euch in meinem Rezept. Ins Brot kommt auch etwas Ascorbin­säure. Sie sorgt dafür dass die Teigkon­sis­tenz schön lock­er wird, ein natür­lich­er Boost­er fürs Brot. Kommt das Brot dann frisch geback­en, wun­der­bar duf­tend aus dem Ofen müsst ihr euch noch etwas in Geduld üben, bevor es angeschnit­ten wird. Son­st bricht es beim Schnei­den auseinan­der. Das Brot ist übri­gens schön knus­prig und innen saftig und hält lange satt. In diesem Sinne wün­sche ich wun­der­bare Grüße euer Back­herz Kirsten.

Vollkorn Bio Maisbrot vom Backherz 

Ins Brot kom­men nur sechs Zutat­en und diese ver­wan­deln sich zu einem knus­prig leck­eren Vol­lko­rn­brot.

Schwierigkeits­grad: leicht

Zubere­itungszeit: 15 Minuten

Gehzeit: 30 – 45 Minuten

Backzeit: 50 bis 60 Minuten

 Zutat­en für einen Laib Bio Brot:

1 Wür­fel frische     Bio-Hefeoder ein Päckchen Trock­en­hefe

1 TL                       Salz

1 TL                       Ascorbin­säure

400 g                     Bio Weizen­vol­lko­rn­mehl

250 g                     Bio Mais­grieß

100 g                     Bio Son­nen­blu­menkerne

 

So wird’s gemacht:

Etwa 450 ml Wass­er im Wasserkocher auf max­i­mal 50 bis 60 Grad erwär­men. Dann etwa 150 ml davon in ein Glas gießen. Nun kommt die frische Bio-Hefe dazu. Die wird am besten etwas zer­bröselt, denn sie löst sich etwas langsamer und zäher auf, als kon­ven­tionelle Hefe. Bei Trock­en­hefe wird diese ein­fach ins Wass­er eingerührt. Das restliche warme Wass­er gebe ich in eine Schüs­sel. Da ich eine Küchen­mas­chine habe, mache ich den kom­plet­ten Brot­teig in der Mas­chine, die auch das Rühren für mich übern­immt. Jet­zt kom­men Salz und die Ascorbin­säure dazu, kurz umrühren. Dann Bio Weizen­vol­lko­rn­mehl und Bio Mais­grieß dazu. Zum Schluss die angerührte Hefe zum Wass­er und Mehl geben. Mit einem Mix­er kräftig durchrühren, oder den Teig in ein­er Küchen­mas­chine rühren. Nun kom­men noch die Bio Son­nen­blu­menkerne dazu.

Falls der Teig zu kle­brig ist, noch etwas Vol­lko­rn­mehl oder Mais­grieß zugeben und mit den Hän­den kräftig durchkneten.

Wenn er eine kle­brige Kon­sis­tenz hat, eventuell noch etwas Weizen­vol­lko­rn­mehl oder Mais­grieß dazugeben. Nun den Teig aus der Schüs­sel auf eine Silikon­back­mat­te geben und mit den Hän­den noch ein­mal kräftig durchkneten. Dann kommt der Vol­lko­rn­brot-Teig in die Back­form. Ich habe eine prak­tis­che Silikon Brot­back­form. Da braucht wed­er Öl noch zusät­zlich­es Mehl hinein. Den Teig in die Form geben, ein Hand­tuch drauf leg­en und an einem war­men Ort 30 bis 45 Minuten gehen lassen. In der Zwis­chen­zeit schon mal den Ofen auf 180 Grad Umluft aufheizen. Nach Ende der Gehzeit ist das Brot ganz schön aufge­gan­gen. Nun ab damit in den Ofen und in 50 bis 60 Minuten fer­tig back­en. Bevor das Vol­lko­rn­brot aus dem Ofen kommt, die Stäbchen­probe machen: bleibt nichts am Stäbchen kleben darf es aus dem Ofen. Wichtig: piekt mit dem Stäbchen auch in die innere Brot­mitte, hier kann Brot oft noch nicht ganz durchge­back­en sein. Kurz in der Form auskühlen lassen, dann her­aus­lösen.

Sehr prak­tisch und ein guter Wärmeleit­er sind Silikon­back­for­men. Diese aus dem Foto ist eine spezielle Back­form für Brot. Sie wird vor dem Back­en mit ein­er Lasche ver­schlossen.

Und ja ich weiß – am lieb­sten würde man nun direkt rein­beißen – heißt es waren und abkühlen lassen. Erst dann in Scheiben schnei­den, son­st bricht das Brot auseinan­der. Das Vol­lko­rn Bio-Mais­brot lässt sich pri­ma ein­frieren und ist auch nach dem Auf­tauen himm­lisch frisch. Na — riecht Ihr schon wie es nach frischem Brot duftet?

 

Wenn Ihr auf der Suche nach einem leck­eren Auf­strich für das fer­tige Vol­lko­rn Bio-Mais­brot seid, empfehle ich euch meine Aprikosen-Bana­nen Ste­via Kon­fitüre mit Schoko­lade. Klingt leck­er und ist sie auch. Das Rezept dazu gibt’s hier.

Augen zu und schnup­pern — riecht Ihr schon den her­rlichen Duft von frisch geback­en­em Brot?

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

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